Borussia Dortmund: Überraschende News – gut für die Aktie – Kursziel rauf! - Der Aktionär
BVB holt Hazard, Schulz, Brandt: Netzreaktionen zu den Transfers
Mit einer Transfer-Offensive will Borussia Dortmund nächste Saison den Sprung auf den Bundesliga-Thron schaffen. Thorgan Hazard, Julian Brand und Nico Schulz verstärken den BVB bereits. (Quelle: Omnisport)

BVB-Bosse Watzke und Zorc: Drei Hochkaräter hat die Führung von Borussia Dortmund bereits für die neue Saison verpflichtet. (Quelle: Omnisport)

Dass ein junger Spieler sich weiterentwickeln möchte, den nächsten Schritt wagen möchte, ist klar. Alle Fans von Leverkusen, Gladbach, Hoffenheim oder auch Freiburg sind es gewohnt, dass die Besten des Kaders irgendwann mal gehen. Von Freiburg etwa zu ​Dortmund, Leverkusen oder Gladbach. Von Dortmund, Leverkusen oder Gladbach wechseln wiederum die Topspieler zum FC Bayern, zum FC Liverpool oder zu Real Madrid, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Deshalb fällt der Wechsel von Brandt so durch das Raster der Transfers. Warum wechselt eines der Toptalente des deutschen Fußballs, ein erst 23-jähriger aber bereits gereifter und erfahrener Bundesligaspieler, “nur” von Leverkusen zu Dortmund?

Borussia Dortmund hat innerhalb weniger Tage drei Top-Zugänge bekanntgegeben: Die deutschen Nationalspieler Nico Schulz und Julian Brandt wechseln zum BVB, genau wie der Belgier Thorgan Hazard. Das Netz ist entzückt. 

Wäre ja nicht so, als hätte Brandt keine Alternativen gehabt. Auf der Interessentenliste sollen neben Juventus Turin auch Tottenham und Arsenal gestanden haben. Im Grunde ist davon auszugehen, dass ganz Europa Brandt auf dem Zettel hatte, gerade bei einer Ablöse von 25 Millionen Euro. Und Brandt hat definitiv die Qualität, in der internationalen Spitzenklasse zu bestehen. Borussia Dortmund ist allerdings im Vergleich zu Turin oder den Londoner Stadtklubs sportlich gesehen völlig im Nachsehen, zumindest zeigen dies die vergangenen Saisons.

Was passiert da gerade in Dortmund? Diese Frage dürften sich viele Fußballfans in Deutschland (und vielleicht sogar auch in Europa) in den letzten zwei Tagen häufig gestellt haben.

Die Frage, warum Dortmund, bleibt also bestehen. Vielleicht mag es an der Aufbruchstimmung in Dortmund liegen, die Brandt zum Wechsel bewogen hat. Man blickt schon neidisch auf die Borussia, die mal eben so drei Topspieler von der Konkurrenz abkaufte. Innerhalb von einer Woche verpflichtete man ​Nico Schulz, ​Thorgan Hazard und eben Julian Brandt. Diese drei Spieler in Ergänzung zu dem bisherigen Kader ergeben ein Team, das entweder nächste Saison das Triple gewinnt oder komplett einbricht. Das Motto: Hop oder Top.

Erst wurde bekannt, dass der Bundesligist Nico Schulz von der TSG Hoffenheim zu sich lotsen kann, dann die Meldung, dass der Belgier Thorgan Hazard in diesem Sommer von Borussia Mönchengladbach nach Dortmund wechselt. Der (bisher) letzte Kracher: Die Transferbestätigung des BVB vom deutschen Nationalspieler Julian Brandt, der aus Leverkusen kommt. 

Denn bei diesen Vereinen stehen deutsche Spieler unter Vertrag, die den anderen (oder auch besseren?) Weg gegangen sind. Leroy Sane und Marc-Andre ter Stegen wechselten jung ins Ausland, mussten sich behaupten und sind inzwischen die einzigen Deutschen, die man wohl ohne schlechtes Gewissen in die Kategorie Weltklasse einordnen darf. Das hinterfragt wiederum die Qualität der deutschen Bundesliga. Muss man ins Ausland wechseln, um auf Topniveau spielen zu können?

Die Borussia schloss die aktuelle Spielzeit als Tabellenzweiter ab, in der kommenden Saison will man scheinbar dem FC Bayern mindestens erneut Paroli bieten. Viele Fußballfans im Internet, vor allem die auf Twitter, freuen sich scheinbar riesig über die Transfers des BVB. 

Also, Julian, danke für deine Dienste hier am Rhein. Wir alle trauen dir eine große Karriere zu, du hast dafür definitiv die Qualitäten. Der Sprung zum BVB ist jedoch viel zu klein für deine Klasse. Und die Art und Weise wie du gewechselt bist, ist nochmal ein ganz anderes Thema. Stand jetzt, viel Erfolg beim BVB, leider wirst du nie die Verabschiedung von uns bekommen, die du eigentlich verdient hättest.

Borussia Dortmund teilt Bild von Neuzugang und Fans drehen durch

Julian #Brandt ist auch im Hinblick auf die Zukunft ein unglaublicher Coup des #BVB. Ihn kann man mit Fug und Recht als Königstransfer bezeichnen.

Auch Stunden nach der offiziellen Verkündung des #Brandt Transfers, steht mir der Mund weit offen. Das ist das Meisterstück von #Zorc, ob da eine Statur reicht? #BVB

⚫ Julian Brandt 25 M€⚫ Nico Schulz 25.5 M€⚫ Thorgan Hazard 25 M€#BVB #BorussiaDortmund 💛🖤⚽ 🐝 ⚫ 👏🏼 👏🏼 👏🏼 pic.twitter.com/TgooBJqf7U

Jetzt simma alle entrüstet, dass der #bvb die Liga leerkauft, oder? Wir messen ja nicht mit zweierlei Maß. pic.twitter.com/s8kc5s2UE2

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Vielleicht ist es gerade dieses “Projekt”, wie die Fußballer so gerne sagen, was Brandt motiviert hat. Teil eines jungen, hungrigen Teams zu sein. Bei einem Klub mit vielen Fans (verglichen zu Leverkusen ist dies auch keine große Kunst) und viel Prestige, international bekannt und respektiert. Ja gut, hätte man auch in Liverpool haben können…

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Borussia Dortmund startet den Großangriff auf die Bayern

Die Pointe stammt nicht gerade aus der Feder eines besonders feinsinnigen Humoristen. Boah, hab ich Brand, sagt Julian Brandt in die Kamera und trinkt ein Glas Wasser in einem Zug aus. Dann erscheint Michael Zorc, legt ihm den Arm um die Schulter und fügt an: Wir auch!

Brandt, Hazard, Reus, Sancho, Witsel – Trainer Lucien Favre (61) hat ab sofort ein 260-Mio-Euro-Mittelfeld. Wie es aussehen könnte, lesen Sie mit BILDplus.

Ein gewisser Stolz ist Zorc in dem Video durchaus anzusehen, das der BVB am Dienstag veröffentlichte. An einem Tag konnte Borussia Dortmunds Sportdirektor sowohl die Verpflichtung von Brandt als auch die von Thorgan Hazard verkünden. Brandt kommt für 25 Millionen Euro Ablöse von Bayer Leverkusen, Hazard für 25,5 Millionen von Borussia Mönchengladbach. Bereits einen Tag zuvor hatte der BVB Nico Schulz für kolportierte 26 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim geholt.

Wie der 26 Jahre alte Hazard erhält auch Brandt einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2024, wie der BVB mitteilte. Brandt verfügte laut Medienberichten über eine Ausstiegsklausel, die es dem 23-Jährigen ermöglichte, Leverkusen in diesem Sommer für eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro vorzeitig zu verlassen. "Obwohl Julian Brandt schon lange in der Bundesliga spielt und sowohl national als auch international über viel Erfahrung verfügt, ist er mit 23 Jahren immer noch ein sehr junger Profi mit Entwicklungspotenzial", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Es sind bemerkenswerte Transfers, die innerhalb kürzester Zeit gestemmt worden sind. Sie beweisen die Ambitionen des Meisterschaftszweiten der vergangenen Saison.

In den Kommentaren unter dem Facebook-Post von spox.com überschlagen sich die "Komplimente": "Fehlt nur, dass Nico Schulz ins Bild kommt, rülpst und „Schulz“ ruft", schriebt ein User. Ein anderer: "Spielt der BVB jetzt immer montags bis freitags auf RTL um 19.40 Uhr? richtiger GZSZ Style!" Und: "Boah immer wenn man denkt es geht nicht mehr lächerlicher, kommt von iwo her ein Dortmunder". Oder: "Marketing vom feinsten ich bin baff"

Spieler-Shopping: BVB verpflichtet Schulz, Hazard und Brandt für 80 Millionen

Der BVB will, das hatte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke in einem Hintergrundgespräch mit Journalisten am Dienstagvormittag deutlich gemacht, in den kommenden Jahren richtig angreifen. Und dies haben die Dortmunder ihren neuen Spielern auch klargemacht – falls dies überhaupt nötig gewesen sein sollte.

Ich glaube, dass ich dem BVB mit meiner Art zu spielen helfen kann. Gemeinsam können wir Großes erreichen, sagte Schulz, 26, der schnelle Linksverteidiger über seine Erwartungen an die kommenden fünf Jahre in Dortmund. Der BVB ist in der vergangenen Saison sehr knapp am Titel vorbeigeschrammt. Es gibt also Luft nach oben, erklärte Brandt, 23, der Offensivallrounder. Auch er hat bis 2024 unterschrieben. Am deutlichsten jedoch machte Hazard, 26, warum er in Dortmund einen ebenfalls über fünf Jahre angelegten Vertrag unterschrieben hat. Der BVB, sagte er, ist ein großer Verein. Ich hoffe, wir können zusammen einen Titel gewinnen.

Einen Tag nach Nico Schulz (1899 Hoffenheim) und nur wenige Stunden nach Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach) hat der Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund am Mittwoch auch den Wechsel von Bayer Leverkusens Leistungsträger Julian Brandt vermeldet. Das Gesamt-Transfervolumen für das prominente Trio dürfte fast 80 Millionen Euro betragen.

Darum geht es: Die zwei deutschen Nationalspieler sowie der belgische Internationale sollen mithelfen, die Meisterschale nach acht Jahren wieder nach Dortmund zu holen. Ohne Wenn und Aber wolle der BVB um die Meisterschaft mitspielen, hatte Watzke gesagt. Dafür müsse man den einen oder anderen ordentlichen Transfer machen.

Dortmund – Nationalspieler im Dreierpack: Borussia Dortmund hat bei seiner Transferoffensive im Kampf um den nächsten Meistertitel binnen 29 Stunden ein klares Zeichen Richtung FC Bayern gesetzt. Über die Präsentation von Julian Brandt lässt sich allerdings streiten. 

Die jüngsten Verpflichtungen unterstreichen den Strategiewechsel, auf den sich die Dortmunder verständigt haben und der bereits im vergangenen Sommer durch die Verpflichtungen von Axel Witsel und Thomas Delaney eingeleitet worden ist. Es wird nicht mehr nur auf junge, entwicklungsfähige Talente gesetzt, sondern auf Spieler mit gewissen Erfahrungen. Profis, die in der Lage sein sollten, nicht erst auf Sicht, sondern sofort beim Erreichen ehrgeiziger Ziele zu helfen. Der BVB begreift sich nicht mehr als Ausbildungsverein, sondern als Spitzenklub, der sich zu seinen Ambitionen bekennt und auch bereit ist, die damit verbundenen internen Prozesse entschlossen anzunehmen.

Während der Verein für seine Transferpolitik viel Lob erntete, muss er nun hämisch Sprüche für sein Marketing einstecken. Auf BVB.tv veröffentlich der Verein ein Vorstellungsvideo von Julian Brandt. 

ranSicht zur Transferpolitik des BVB: Immer noch nicht gut genug

Denn klar ist, dass es aufgrund der Ballung von hochkarätigen Profis speziell im Offensivbereich erhebliche Konkurrenz im Aufgebot geben wird. Brandt und Hazard werden sich gegen Mario Götze, Marco Reus, Jadon Sancho, Jacob Bruun Larsen oder Paco Alcácer durchsetzen müssen. Dies verspricht eine hohe Dynamik und ist so gewollt. Watzke hatte betont, dass Druck auf alle Beteiligten ausgeübt werden soll, um den Titelambitionen mehr Nachdruck zu verleihen.

Über diese Marketing-Maßnahme kann man sicherlich streiten. Doch die getätigten Transfers sind durchaus beachtlich. 

Für den Trainer ist dies eine neue Herausforderung. Lucien Favre wird zwar noch mehr Auswahl als in der vergangenen Saison haben. Sie zu bewältigen, erfordert allerdings auch kommunikative Fähigkeiten. Dem muss sich der Schweizer stellen, sollte es zu Härtefällen kommen. Speziell bei Brandt sind die Dortmunder sicher, dass er künftig eine Säule der Mannschaft werden wird. Wenn der Ex-Leverkusener allerdings auf seiner Lieblingsposition im zentral-offensiven Bereich spielen will, heißen seine natürlichen Konkurrenten Reus, Götze und Alcácer.

Ein weiterer Aspekt der Transferoffensive, neben dem wieder größer werdenden Gewicht des BVB in der Nationalmannschaft, ist auch die Schwächung der Konkurrenz – ein Vorwurf, der in der Bundesliga bislang nur den Bayern gemacht wurde. Klar ist jedoch: Die Ambitionen der Hoffenheimer, Gladbacher und Leverkusener auf das Erreichen der Champions League dürften ohne Schulz, Brandt und Hazard künftig schwerer zu verwirklichen sein.

Der Angriff auf Bundesliga-Krone ist gestartet Mit einer Transfer-Offensive will Borussia Dortmund nächste Saison den Sprung auf den Bundesliga-Thron schaffen. Thorgan Hazard, Julian Brandt und Nico Schulz verstärken den BVB bereits.

Nach Brandt-Wechsel: Jetzt kommt Löw nicht mehr am BVB vorbei!

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Ein gewisser Stolz ist Zorc in dem Video durchaus anzusehen, das der BVB am Dienstag veröffentlichte. An einem Tag konnte Borussia Dortmunds Sportdirektor sowohl die Verpflichtung von Brandt als auch die von Thorgan Hazard verkünden. Brandt kommt für 25 Millionen Euro Ablöse von Bayer Leverkusen, Hazard für 25,5 Millionen von Borussia Mönchengladbach. Bereits einen Tag zuvor hatte der BVB Nico Schulz für kolportierte 26 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim geholt.

Es sind bemerkenswerte Transfers, die innerhalb kürzester Zeit gestemmt worden sind. Sie beweisen die Ambitionen des Meisterschaftszweiten der vergangenen Saison.

Der BVB will, das hatte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke in einem Hintergrundgespräch mit Journalisten am Dienstagvormittag deutlich gemacht, in den kommenden Jahren richtig angreifen. Und dies haben die Dortmunder ihren neuen Spielern auch klargemacht – falls dies überhaupt nötig gewesen sein sollte.

BVB: Darum kommt Jogi Löw jetzt nicht mehr am BVB vorbei!

Ich glaube, dass ich dem BVB mit meiner Art zu spielen helfen kann. Gemeinsam können wir Großes erreichen, sagte Schulz, 26, der schnelle Linksverteidiger über seine Erwartungen an die kommenden fünf Jahre in Dortmund. Der BVB ist in der vergangenen Saison sehr knapp am Titel vorbeigeschrammt. Es gibt also Luft nach oben, erklärte Brandt, 23, der Offensivallrounder. Auch er hat bis 2024 unterschrieben. Am deutlichsten jedoch machte Hazard, 26, warum er in Dortmund einen ebenfalls über fünf Jahre angelegten Vertrag unterschrieben hat. Der BVB, sagte er, ist ein großer Verein. Ich hoffe, wir können zusammen einen Titel gewinnen.

Thorgan Hazard wechselt für rund 25 Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach zu Borussia Dortmund. Der Belgier macht in seinem ersten Interview gleich forsche Ansagen.

Darum geht es: Die zwei deutschen Nationalspieler sowie der belgische Internationale sollen mithelfen, die Meisterschale nach acht Jahren wieder nach Dortmund zu holen. Ohne Wenn und Aber wolle der BVB um die Meisterschaft mitspielen, hatte Watzke gesagt. Dafür müsse man den einen oder anderen ordentlichen Transfer machen.

Die jüngsten Verpflichtungen unterstreichen den Strategiewechsel, auf den sich die Dortmunder verständigt haben und der bereits im vergangenen Sommer durch die Verpflichtungen von Axel Witsel und Thomas Delaney eingeleitet worden ist. Es wird nicht mehr nur auf junge, entwicklungsfähige Talente gesetzt, sondern auf Spieler mit gewissen Erfahrungen. Profis, die in der Lage sein sollten, nicht erst auf Sicht, sondern sofort beim Erreichen ehrgeiziger Ziele zu helfen. Der BVB begreift sich nicht mehr als Ausbildungsverein, sondern als Spitzenklub, der sich zu seinen Ambitionen bekennt und auch bereit ist, die damit verbundenen internen Prozesse entschlossen anzunehmen.

Denn klar ist, dass es aufgrund der Ballung von hochkarätigen Profis speziell im Offensivbereich erhebliche Konkurrenz im Aufgebot geben wird. Brandt und Hazard werden sich gegen Mario Götze, Marco Reus, Jadon Sancho, Jacob Bruun Larsen oder Paco Alcácer durchsetzen müssen. Dies verspricht eine hohe Dynamik und ist so gewollt. Watzke hatte betont, dass Druck auf alle Beteiligten ausgeübt werden soll, um den Titelambitionen mehr Nachdruck zu verleihen.

Für den Trainer ist dies eine neue Herausforderung. Lucien Favre wird zwar noch mehr Auswahl als in der vergangenen Saison haben. Sie zu bewältigen, erfordert allerdings auch kommunikative Fähigkeiten. Dem muss sich der Schweizer stellen, sollte es zu Härtefällen kommen. Speziell bei Brandt sind die Dortmunder sicher, dass er künftig eine Säule der Mannschaft werden wird. Wenn der Ex-Leverkusener allerdings auf seiner Lieblingsposition im zentral-offensiven Bereich spielen will, heißen seine natürlichen Konkurrenten Reus, Götze und Alcácer.

Ein weiterer Aspekt der Transferoffensive, neben dem wieder größer werdenden Gewicht des BVB in der Nationalmannschaft, ist auch die Schwächung der Konkurrenz – ein Vorwurf, der in der Bundesliga bislang nur den Bayern gemacht wurde. Klar ist jedoch: Die Ambitionen der Hoffenheimer, Gladbacher und Leverkusener auf das Erreichen der Champions League dürften ohne Schulz, Brandt und Hazard künftig schwerer zu verwirklichen sein.

Christian Pulisic wechselt von Borussia Dortmund zum FC Chelsea. Trainer Maurizio Sarri freut sich bereits auf die Zusammenarbeit mit dem 20 Jahre alten Amerikaner.