Borussia Dortmund: Der BVB kauft die Liga kaputt - RP Online
BVB: Julian Brandt im Trikot von Borussia Dortmund, Wechsel von Leverkusen perfekt
Borussia Dortmund hat Bayer Leverkusens Nationalspieler Julian Brandt (23) verpflichtet. Was BILD schon in den vergangenen Wochen berichtet hatte, verkündete der BVB Mittwoch offiziell auf seiner Vereins-Homepage.

Jetzt ist es fix! Thorgan Hazard (26) wechselt von Gladbach zu Borussia Dortmund, unterschreibt beim BVB einen Fünfjahres-Vertrag.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc (56): Wir freuen uns sehr, dass sich Thorgan aus voller Überzeugung für Borussia Dortmund entschieden hat. Er ist ein erfahrener Bundesliga-Profi und belgischer Nationalspieler, der uns mit seinem Tempo und seiner Abschlussqualität helfen wird. Seine Klasse hat er in den vergangenen Jahren nachhaltig unter Beweis gestellt.

Obwohl Julian Brandt schon lange in der Bundesliga spielt und sowohl national als auch international über viel Erfahrung verfügt, ist er mit 23 Jahren immer noch ein sehr junger Profi mit Entwicklungspotenzial, so Sportdirektor Michael Zorc. Er kann auf mehreren Offensivpositionen eingesetzt werden und wird unser Spiel mit seiner Kreativität bereichern.”

Hazard auf der BVB-Homepage: Ich bin dankbar für fünf tolle Jahre bei Borussia Mönchengladbach und sehr schöne Erinnerungen. Jetzt war genau der richtige Zeitpunkt, um den nächsten Schritt in meiner Karriere zu gehen. Ich bin stolz, für Borussia Dortmund spielen zu dürfen. Das ist ein Top-Verein mit unfassbaren Fans.

Nach Hoffenheims Nico Schulz und Gladbachs Thorgan Hazard ist Brandt bereits der dritte Neuzugang, den Dortmund seit Wochenbeginn präsentieren kann.

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Beim BVB unterschreibt der deutsche Nationalspieler (24 A-Länderspiele) nach Klubangaben einen Vertrag bis Sommer 2024. Die Ablöse liegt bei festgeschriebenen 25 Mio Euro.

Ich bin ein Mensch, der Dinge auch mal aus dem Bauch entscheidet und für den ein gutes Gefühl wichtig ist, so Brandt in einem launigen Video des Klubs, in dem auch Zorc einen kurzen Auftritt hat (siehe unten). Im Fall von Borussia Dortmund habe ich ein sehr gutes Gefühl.”

BVB: Fix! Dortmund verpflichtet Julian Brandt von Bayer Leverkusen

Die Bundesliga-Saison ist vorbei und der BVB hat die Meisterschaft bis zum letzten Spieltag spannend gehalten. So hatte das vor der Saison sicherlich kein Experte erwartet. Für die Anleger ist die Sache damit aber auch schon wieder abgehakt. Was jetzt für die Investoren zählt, ist der Geldregen aus der Champions-League und die Vorbereitung auf die neue Saison. Und hier bläst Borussia Dortmund wieder zur Attacke auf den Rekordmeister aus München.

Die Schwarz-Gelbe-Aktie liegt heute über 3 Prozent im Plus und nimmt wieder die Marke von 10 Euro ins Visier. Anfang November vergangenen Jahres war das BVB-Wertpapier schon einmal im zweistelligen Bereich. Zu diesem Zeitpunkt war der 10 Spieltag der abgelaufenen Saison absolviert und Dortmund lag mit 4 Punkten Vorsprung vor den Bayern auf Platz 1 der Tabelle. Jetzt sorgen zwei Verstärkungen für neuen Schwung im Kurs. Borussia Dortmund hat sich wohl mit zwei weiteren deutschen Nationalspielern verstärkt.

Brandt machte von einer Ausstiegsklausel in seinem bis 2021 laufenden Kontrakt mit Bayer Gebrauch. Bayer hatte nach der Qualifikation für die Champions League am letzten Bundesligaspieltag gehofft, den gebürtigen Bremer halten zu können. Zuletzt waren auch der deutsche Meister Bayern München und diverse europäische Spitzenklubs mit Brandt in Verbindung gebracht worden. Der Nationalspieler entschied sich jedoch für die Westfalen.

BVB will in der neuen Saison “ambitionierter” auftreten

Vizemeister Borussia Dortmund hat Nationalspieler Nico Schulz vom Ligakonkurrenten TSG 1899 Hoffenheim verpflichtet. Der 26 Jahre alte Linksverteidiger unterschrieb beim achtmaligen deutschen Meister einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2024, teilte der BVB am Dienstag mit. Genau wie die deutsche Fußball-Nationalmannschaft werden wir von seiner Physis, seinem Tempo und seiner extremen Dynamik sehr profitieren. Ein Spieler wie er mit seinem Kampfgeist und seiner Erfolgsgier tut jeder Mannschaft gut, sagte Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc in einem Statement auf der Club-Website.

Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund hat sich in Julian Brandt von Ligakonkurrenten Bayer Leverkusen mit dem nächsten Hochkaräter für die kommende Saison verstärkt. Der 23 Jahre alte Offensivspieler verlässt nach fünfeinhalb Jahren den Werksklub und wechselt für die festgeschriebene Ablösesumme von 25 Millionen Euro zum BVB. Brandt erhält einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2024.

Schlag auf Schlag: BVB schnappt sich auch Brandt

Der sechsmalige Nationalspieler hatte in Hoffenheim noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Die Vereine vereinbarten über die Ablösemodalitäten Stillschweigen, hieß es in der BVB-Mitteilung. Einen Medienbericht zufolge soll Schulz bei seinem bisherigen Arbeitgeber eine Ausstiegsklausel gezogen haben, in der eine Ablösesumme von angeblich zwischen 25 und 30 Millionen Euro festgelegt war. Ich glaube, dass ich dem Team mit meiner Art zu spielen, helfen kann. Gemeinsam können wir Großes erreichen, wurde Schulz in der Mitteilung zitiert.

Am Dienstag hatte der BVB bereits die Verpflichtung von Nationalspieler Nico Schulz (TSG Hoffenheim) bis 2024 vermeldet. Er soll 27 Millionen Euro Ablöse kosten. Perfekt ist seit Mittwoch auch der Wechsel von Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach nach Dortmund. Der Belgier, der ebenfalls bis 2024 gebunden wurde, soll angeblich 25,5 Millionen Euro Ablöse kosten.

Borussia Dortmund holt Thorgan Hazard – weil Chelsea verzichtet

Bereits in Mönchengladbach arbeitete Schulz mit BVB-Trainer Lucien Favre zusammen. Da Marcel Schmelzer und Jeremy Toljan den BVB-Trainer auf der Position des Linksverteidigers nicht richtig überzeugen konnten, dürfte Schulz hier schon fast gesetzt sein.

Der ‚kicker war es indes auch, der vor vier Monaten berichtet hatte, dass die Borussia ihrem Portfolio noch einen Brechertypen für den Sturm hinzufügen will. Tatsächlich fehlt es dem aktuellen Personal Mario Götze und Paco Alcácer häufig an Körperlichkeit und Durchsetzungsvermögen im Kopfballspiel.

Wie das Sportmagazin Kicker und die Bildzeitung berichten soll der 23-jährige Nationalspieler seinen Leverkusener seinen Teamkollegen im Rahmen- einer Mannschaftsfahrt nach Barcelona über seine neuen Pläne unterrichtet haben. Auf Nachfrage des Kicker bestätigte Borussia Dortmund den Transfer zwar noch nicht, allerdings scheinen auch noch der Medizincheck und die Unterschrift unter den Vertrag auszustehen. Borussia Dortmund ist dafür bekannt erst an die Öffentlichkeit zu gehen, wenn alle Formalitäten geklärt sind.

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Gehandelt wurden zuletzt Morgan Sanson, Maxime López (beide Olympique Marseille) und Donny van de Beek (Ajax Amsterdam), der laut ‚kicker aber bereits kein Thema mehr ist. Interesse hat Schwarz-Gelb nach FT-Informationen an Denis Zakaria, der jedoch einen Verbleib in Gladbach präferiert.

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Die Schwarz-Gelben scheinen sich damit wohl gegen Prominente Verein aus dem Ausland durchgesetzt zu haben. Angeblich waren auch der FC Arsenal und die Tottenham Hotspurs an einer Verpflichtung von Brandt interessiert. Juliasn Brandt hat eigentlich noch einen Vertrag bis 2021, kann Leverkusen jedoch wegen einer Ausstiegsklausel für eine festgeschriebene Ablöse verlassen. Sie soll etwas mehr als 25 Millionen Euro betragen. In 164 Bundesligaspielen für Leverkusen erzielte Julian Brandt 34 Tore und bereitete 41 Treffer vor.

Die Verpflichtung des sechsmaligen Nationalspielers passt zur neuen Strategie des Revierklubs. Nicht nur bei den Transfers, sondern auch verbal geht der Meisterschaftszweite in die Offensive. Ungewohnt forsch und frühzeitig äußerte sich Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zu den Zielen für die kommende Spielzeit: “Es ist an der Zeit, etwas ambitionierter aufzutreten. Wir werden mit der klaren Maßgabe in die neue Saison gehen, dass wir wieder versuchen werden, um die deutsche Meisterschaft mitzuspielen.”

Bei den Hazard-Brüdern scheint das Wechselfieber ausgebrochen zu sein. Top-Star Eden Hazard hat angeblich von Chelsea die Freigabe bekommen zu Real Madrid zu wechseln. 100 Millionen Euro stehen hier als Ablöse im Raum. Für deutlich weniger Geld wird wohl Borussia Dortmund den kleineren Bruder Thorgan Hazard von der Borussia aus Mönchengladbach loseisen. Hier wurde aktuell noch um die Ablöse gefeilscht, da der Vertrag von Hazard zum Ende der kommenden Saison in Gladbach ausläuft. Mittwoch gegen 11:30 kam dann die Bestätigung. Hazard wechselt für die Ablösesumme von 25,5 Millionen Euro zum BVB. Der Ex-Gladbacher verfügt über eine ähnliche Bilanz wie Julian Brandt. Hazard ist 147 Mal für Fohlen aufgelaufen und hat dabei 31 Mal den Ball in den Maschen versenkt und 37 Buden aufgelegt.

Nicht nur das Team soll in der neuen Saison in der Offensive wirbeln, auch die Vereinsführung möchte in der kommenden Saison nicht mehr tiefstapeln. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bläst daher auch Verbal zur Attacke auf Bayern München: Es ist an der Zeit, etwas ambitionierter aufzutreten. Wir werden mit der klaren Maßgabe in die neue Saison gehen, dass wir wieder versuchen werden, um die deutsche Meisterschaft mitzuspielen. Es gibt keine andere zweite Kraft in Deutschland als Borussia Dortmund. Wir haben im gesamten Jahrzehnt nur 2018 am Ende nicht mehr um einen Titel gekämpft. Deshalb werden wir das jetzt offensiver angehen. Mal schauen, was wir dafür kriegen. In den vergangenen Jahren hatte der BVB lediglich Ansprüche auf einen Champions-League-Platz angemeldet.

Der Defensivspieler trainierte in seiner kurzen und von einer schweren Verletzung geprägten Zeit bei Borussia Mönchengladbach bereits unter BVB-Coach Lucien Favre. Zuvor hatte er bei Hertha BSC gespielt. Schulz könnte in Dortmund auf der Linksverteidigerposition eine Lücke schließen, weil weder Marcel Schmelzer noch der aktuell zu Celtic Glasgow verliehene Jeremy Toljan in den Planungen von Favre eine Rolle spielen.

Sollte Borussia Dortmund die neuen ambitionierten Ansprüche in der kommenden Saison erfüllen, dann könnte auch der Aktie ein neues All-Time-High winken. Schließlich entscheidet über den Kurs mehr das sportliche Abschneiden als das finanzielle.

“Ich bin ein Mensch”, sagt Brandt, “der Dinge auch mal aus dem Bauch entscheidet und für den ein gutes Gefühl wichtig ist. Im Fall von Borussia Dortmund habe ich ein sehr gutes Gefühl. Ich möchte mich persönlich weiterentwickeln, das ist einer der Hauptgründe für meinen Wechsel. Der BVB ist in der vergangenen Saison sehr knapp am Titel vorbeigeschrammt. Es gibt also Luft nach oben. Ich habe viel vor mit den Jungs, ich bin sehr motiviert und optimistisch – was meine persönliche Entwicklung betrifft, aber vor allem auch die der ganzen Mannschaft.”

Borussia Dortmund – WKN: 549309 – ISIN: DE0005493092 – Kurs: 9,200 € (XETRA) Bereits zum Zeitpunkt der letzten Chartbesprechung am 6. Mai war es absehbar, dass eine Meisterschaftsfeier in Dortmund nicht stattfinden wird. Daher wurde auch kein Störfeu