Borussia Dortmund: Salihamidzic schießt nach Meistertitel gegen den BVB - Derwesten.de
BVB holt nächsten DFB-Star: Wechsel von Leverkusens Julian Brandt wohl perfekt
Borussia Dortmund holt nach Nico Schulz wohl noch einen Nationalspieler zu den Schwarz-Gelben. Der Neuzugang kommt von einem Konkurrenten aus der Bundesligaspitze. 

Julian Brandt: Nach Nico Schulz wechselt noch ein weiterer Nationalspieler zum BVB. (Quelle: Perform/ePlayer)

Die Verpflichtung des sechsmaligen Nationalspielers passt zur neuen Strategie des Revierklubs. Nicht nur bei den Transfers, sondern auch verbal geht der Meisterschaftszweite in die Offensive. Ungewohnt forsch und frühzeitig äußerte sich Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zu den Zielen für die kommende Spielzeit: “Es ist an der Zeit, etwas ambitionierter aufzutreten. Wir werden mit der klaren Maßgabe in die neue Saison gehen, dass wir wieder versuchen werden, um die deutsche Meisterschaft mitzuspielen.”

Borussia Dortmund holt nach Nico Schulz wohl noch einen Nationalspieler zu den Schwarz-Gelben. Der Neuzugang kommt von einem Konkurrenten aus der Bundesligaspitze.

Neuzugang Schulz soll dazu beitragen, dass der Revierklub den neuen, hehren Zielen gerecht wird. Er hatte in Hoffenheim noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Dem Vernehmen nach soll der Abwehrspieler bei seinem bisherigen Arbeitgeber eine Ausstiegsklausel gezogen haben, in der eine Ablösesumme von angeblich zwischen 25 und 30 Millionen Euro festgelegt war. “Ich glaube, dass ich dem Team mit meiner Art zu spielen, helfen kann. Gemeinsam können wir Großes erreichen”, kommentierte Schulz.

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat das Rennen um Nationalspieler Julian Brandt gewonnen. Der 23 Jahre alte Offensivspieler verlässt nach fünfeinhalb Jahren Bayer Leverkusen und wechselt zur kommenden Saison zu Vizemeister Dortmund. Eine entsprechende Meldung der Bild-Zeitung wurde dem SID von Bayer-Seite bestätigt. Weitere Einzelheiten sollen im Laufe der Woche nach dem obligatorischen Medizincheck bekanntgegeben werden.

Brandt macht von einer Ausstiegsklausel in seinem bis 2021 laufenden Kontrakt unter dem Bayer-Kreuz Gebrauch, nach der er für eine festgeschriebene Ablösesumme von 25 Millionen Euro die Werkself vorzeitig verlassen kann. Bayer hatte nach der Qualifikation für die Champions League am letzten Bundesligaspieltag gehofft, den gebürtigen Bremer halten zu können. Zuletzt waren auch der deutsche Meister Bayern München und diverse europäische Spitzenklubs mit Brandt in Verbindung gebracht worden.

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Am Dienstag hatte der BVB bereits die Verpflichtung von Nationalspieler Nico Schulz vermeldet. Der 26 Jahre alte Linksverteidiger erhält einen Fünfjahresvertrag bis Juni 2024. Für Schulz erhält Ligarivale TSG Hoffenheim angeblich eine Ablösesumme in Höhe von 27 Millionen Euro.

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Eine wesentliche Erkenntnis rief Watzke am Dienstagmorgen bei einem Medientermin in Dortmund noch einmal in Erinnerung: Fast in jedem Jahr seit 2010/11 kämpfte der BVB bis zum Schluss um einen Titel (Bundesliga, Pokal, Champions League). “Es gibt keine andere zweite Kraft im deutschen Fußball”, folgert Watzke. Daraus – und vor allem aus der superspannenden Saison, die eben erst zu Ende gegangen ist – leitet er den Anspruch für die Zukunft ab, Deutscher Meister zu werden. Oder: es zumindest seriös zu versuchen.

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Jetzt hat es Borussia Dortmund bestätigt: Nico Schulz wechselt von der TSG Hoffenheim zum BVB. Der 26-jährige Nationalspieler kostet 25 Millionen Euro.

Interessant in der Defensive: Die Personalien Leonardo Balerdi und Julian Weigl. Der 20-Jährige Balerdi gilt als Perspektivlösung, ist bis 2024 an Dortmund gebunden. „Wir planen mit ihm zur neuen Saison“, meinte BVB-Coach Lucien Favre. Er soll langsam an den Kader herangeführt werden, nach und nach mehr Spielzeit bekommen. Weigl hingegen (Vertrag bis 2021) stand vor der Saison schon auf dem Sprung nach Paris als defensiver Mittelfeldspieler, hat sich dann aber unter Favre zu einem starken Innenverteidiger entwickelt. Gut möglich, dass die Schwarzgelben aus diesem Grund noch länger an ihm festhalten.

BVB holt Schulz: So viel kostet der Nationalspieler

Abdou Diallo, Raphael Guerreiro und Marcel Schmelzer: Der Dortmunder Kader gibt drei Spieler her, die den Posten des Linksverteidigers übernehmen können. Nur: Keiner der drei besticht mit einer außerordentlichen Geschwindigkeit. Da sich die Verantwortlichen des BVB aber nach mehr Dynamik auf der Außenbahn gesehnt haben, stößt bald ein Nationalspieler zur Borussia, der sehr wohl eine außerordentliche Geschwindigkeit mitbringt: Nico Schulz.

Der Transfer des 26-jährigen Linksverteidigers der TSG Hoffenheim hat sich in den vergangenen Wochen längst angebahnt, an diesem Dienstagvormittag hat der BVB den Wechsel bestätigt. Schulz, der in Hoffenheim noch bis 2021 gebunden war, kostet nach kicker-Informationen 25 Millionen Euro Ablöse und damit nicht viel weniger als der bisherige Dortmunder Rekordeinkauf André Schürrle, der 2016 für rund 30 Millionen Euro aus Wolfsburg kam. Schulz erhält einen Vertrag bis 2024.

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“Nico Schulz ist ein Abwehrspieler, der in den vergangenen Jahren noch einmal einen deutlichen Leistungssprung gemacht hat”, sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc. “Genau wie die deutsche Fußball-Nationalmannschaft werden wir von seiner Physis, seinem Tempo und seiner extremen Dynamik sehr profitieren. Ein Spieler wie er mit seinem Kampfgeist und seiner Erfolgsgier tut jeder Mannschaft gut.”

Für die Dortmunder endet damit eine monatelange Suche nach einem neuen Linksverteidiger. Etliche Kandidaten wie Filipe Luis (Atlético Madrid), Philipp Max (FC Augsburg), Ricardo Rodriguez (AC Mailand) und Jérôme Roussillon (VfL Wolfsburg) wurden gehandelt. Die Wahl der Borussia fiel dann schlussendlich auf Schulz.

Schulz nennt den BVB einen “Top-Klub, dessen Team einen Fußball spielt, der einfach gut zu mir und meinem Stil passt. Ich glaube, dass ich dem Team mit meiner Art zu spielen, helfen kann. Gemeinsam können wir Großes erreichen.” Gleichzeitig wisse er “sehr genau, was ich der TSG Hoffenheim, den Menschen hier im Klub, dem Trainerteam, den Fans und meinen Mannschaftskollegen zu verdanken habe. Ich habe auch deshalb lange über den Wechsel nachgedacht.”

Schulz ist bei Hertha BSC ausgebildet worden, schaffte den Durchbruch nach zwei weniger erfolgreichen Jahren bei Borussia Mönchengladbach aber erst in Hoffenheim. Unter Trainer Julian Nagelsmann blühte er auf, war in den vergangenen beiden Spielzeiten in 57 Partien an 13 Toren beteiligt (zwei Treffer, elf Assists) und reifte zum Nationalspieler (sechs Länderspiele, zwei Tore). Nun geht er also den Schritt zu einem Topklub – dem BVB.

Noch kurz vor dem vergangenen Weihnachtsfest hatte Schulz sein Arbeitspapier bei der TSG Hoffenheim bis 2021 verlängert. Auch durch starke Leistungen in der Nationalelf konnte der dynamische Linksfuß seinen Marktwert dann rasant steigern und sich auch für einen Vertrag beim BVB empfehlen.

Offiziell: BVB verpflichtet Nico Schulz von der TSG Hoffenheim

“Auch wenn wir am Ende nach Abwägung aller Umstände dem Wechsel zugestimmt haben, bedauern wir den Verlust von Nico natürlich”, sagt Alexander Rosen, Hoffenheims Direktor Profifußball, zum Abschied. “Er hat bei uns in nur zwei Jahren eine geradezu sensationelle Entwicklung genommen und steht damit sinnbildlich für einen Weg, den Spieler bei der TSG gehen können.”

2017 hatte die TSG 3,5 Millionen Euro für Schulz nach Gladbach überwiesen und macht nun ein sattes Plus – genau wie bei Kerem Demirbay, der 2016 für 1,7 Millionen Euro vom HSV gekommen war und jetzt für 32 Millionen Euro nach Leverkusen wechselte. Rosen: “Bei derartigen Transfers spielen natürlich auch wirtschaftliche Faktoren für uns als Klub eine Rolle, aber auch Themen mit denen der Spieler konfrontiert wird, die ab einem gewissen Level nur noch schwer aufzuhalten sind.”

In Dortmund ist Schulz nach Perspektivspieler Mateu Morey (19, Barcelona) der zweite Sommerneuzugang, aber noch längst nicht der letzte: Mit der Vollzugsmeldung bei Thorgan Hazard (26, Gladbach) wird noch in dieser Woche gerechnet, und auch bei Julian Brandt (23, Leverkusen) deutet vieles darauf hin, dass er bald das BVB-Trikot tragen wird.

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