Borussia Dortmund: Favre verrät: Darum wurden wir nicht Meister - Derwesten.de
FC Bayern mit fünf Toren zur nächsten deutschen Meisterschaft
Der deutsche Meister heißt erneut FC Bayern München. Mit einem souveränen Sieg gegen Eintracht Frankfurt machten die Bayern ihren siebten Meistertitel in Serie klar. In ihrem letzten Spiel trafen auch Robben und Ribéry.

Die erste Bierdusche verpasste Arjen Robben dem neuen Meistertrainer Niko Kovac. Im gold-silbernen Konfettiregen feierten die Münchner eine große Meisterparty – und emotionale Abschiede. Kapitän Manuel Neuer reichte die Schale gleich nach der Übergabe an die umjubelten Robben, Franck Ribéry und Rafinha weiter, die München alle drei verlassen werden.

Das wird es auch so: München ist für die Frankfurter nicht das beste Pflaster. 1:4, 0:3, 0:1, 0:3, 0:5, lauteten die letzten Ergebnisse in Fröttmaning, wo der letzte Punkt 2007 ergaunert wurde, ein 0:0, als Oka Nikolov ungefähr 264 Schüsse abwehren konnte. Den letzten Sieg fuhren die Hessen 2000 ein, damals traf Jan-Aage Fjörtoft. Die norwegische Kultfigur traut der Eintracht heute den großen Wurf zu: „Die Bayern haben mehr zu verlieren, sie müssen Meister werden.“ Und: „Solche Herausforderungen liegen den Frankfurtern eher als vermeintlich einfache Spiele, das haben sie dieses Jahr in der Europa League bewiesen. Das Ding ist noch nicht durch.“ Druck haben die Bayern, die ihre letzten zehn Heimspiele am Stück gewannen, sehr wohl, sollten sie am letzten Spieltag zu Hause die Meisterschaft verpassen, wäre das eine mittelschwere Katastrophe. Ex-Eintracht-Coach Niko Kovac würde das mit ziemlicher Sicherheit seinen Job an der Säbener Straße kosten. Und dass die Eintracht ein gefährlicher Gegner sein kann, wissen sie spätestens seit dem verlorenen Pokalfinale vor einem Jahr. Anderseits sind es die Münchner gewohnt, mit solchen kitzligen Situationen umzugehen.

TV-Programm: Bayern oder Dortmund? So läuft das Bundesliga-Finale im Fernsehen

“Es war Wahnsinn. Heute feiern wir alle zusammen und nächste Woche setzen wir noch einen drauf”, rief Robben am Stadionmikrofon. Dann können die Bayern beim Pokalfinale in Berlin das Double klarmachen. Ribéry versagte bei seiner Liebeserklärung an die Fans die Stimme. “Dankeschön für alles. Es war eine tolle Zeit”, sagte der ergriffene Franzose und vergoss nicht zum ersten Mal an diesem Tag Tränen.

Den Worst Case, also diesen vermaledeiten achten Platz, blendet Adi Hütter geflissentlich aus. „Habe ich nicht in meinem Kopf“, sagt der Frankfurter Trainer, der heute Nachmittag (15.30 Uhr) mit seinem Team zum großen Finale in München antreten wird. Ein Endspiel am 34. Spieltag, für die Bayern und für die Eintracht. Für die einen geht es um den Titel, für die anderen um Europa. „Ich glaube an meine Mannschaft“, bekundet Coach Hütter und versucht so überzeugend wie möglich zu klingen. „Und so werde ich sie auch einstellen. Wir wollen mutig nach vorne spielen.“ Gedanken an ein Scheitern lässt er nicht zu. „Wir wollen unser Ziel erreichen.“ Die Qualifikation für den Europapokal. Die war schon so gut wie eingetütet, ist in den vergangenen Wochen aber peu à peu unsicherer geworden. Und auf einmal beginnt das große Zittern.

Das Spiel in der Münchner Arena war zuvor nur drei Minuten lang spannend gewesen. Nach dem Frankfurter Ausgleich durch Sébastien Haller (50.) hätte das Spiel kippen können – doch die Bayern reagierten abgezockt und machten mit einem Doppelschlag durch David Alaba (53.) und Renato Sanches (58.) alles klar. Kingsley Coman hatte die frühe Führung für die Münchener erzielt (4.), Ribéry und Robben stellten in ihrem letzten Spiel für den FC Bayern den Endstand her (72./78.).

5:1 gegen Eintracht Frankfurt – Der FC Bayern München ballert sich zum Titel

Audio starten, abbrechen mit Escape Live-Reportage – Ribery und Robben besiegeln Bayerns Meisterschaft Sportschau. 18.05.2019. 00:43 Min.. ARD.

Es war ein insgesamt hochverdienter Sieg für die Münchener. Sie waren über die gesamte Partie hinweg die klar bessere Mannschaft. In der ersten Hälfte versäumten sie es allerdings, das Spiel zu entscheiden, nach der Führung ließen sie beste Chancen aus – so vergaben Lewandowski und Gnabry hochkarätige Möglichkeiten gegen harmlose Frankfurter. “Wir waren heute nur ein guter Gast”, sagte Frankfurts Trainer Adi Hütter. “Die Bayern waren heute zwei Klassen besser.”

Einer, der sich ebenfalls „in die Notizbücher der internationalen Vereine“ (Hütter) gespielt hat, ist Filip Kostic. Der 26 Jahre alte Flügelspieler wird aber in Frankfurt bleiben, die Eintracht hat den bisher bis 2020 vom Hamburger SV ausgeliehenen Linksfuß fest verpflichtet und ihn mit einem Vertrag bis 2023 ausgestattet. Eine weise Entscheidung, der unverwüstliche Serbe ist eine Klasse für sich, der beständigste Spieler der Eintracht, der seine Leistungen Woche für Woche auf höchstem Niveau bringt.

Video starten, abbrechen mit Escape Hütter: “Mannschaft ist ausgepresst wie eine Zitrone”. Sportschau. 18.05.2019. 01:23 Min.. Das Erste.

Das änderte sich auch nach der Pause nicht. Nur in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit waren die Bayern nicht ganz wach. Doch nach dem Frankfurter Ausgleich nutzten die Münchener ihre Chancen dann konsequent. Und sie sorgten für emotionale Momente. Als Ribéry und Robben nach gut einer Stunde eingewechselt wurden, spendete das Stadion stehend Applaus. Und die beiden Flügelspieler zahlten es mit ihren letzten Bundesliga-Toren für die Bayern zurück.

Er nimmt die Salatschüssel zwar an, übergibt sie aber an Ribéry, Rafinha und Robben, die sie zu dritt nach oben stemmen. Dann darf auch der Schlussmann selbst, im Anschluss das ganze restliche Team. An dieser Stelle nochmal herzlichste Glückwünsche an die Dauersieger aus München, die in einem vergleichbar spannenden Finale Borussia Dortmund hinter sich ließen und sich den 29. Titel auf die Fahnen schreiben dürfen!

Audio starten, abbrechen mit Escape Ribery: "Bayern ist eine Familie" Sportschau. 18.05.2019. 01:35 Min.. ARD. Von Philipp Nagel.

Außerdem sicherte sich Robert Lewandowski mit 22 Treffern zum vierten Mal die Torjägerkanone, nur Bayern-Legende Gerd Müller war häufiger Schützenkönig (sieben Mal).

Nach den Spielern werden nun auch die Trainer von den Legenden um Klaus Augenthaler, Oliver Kahn, Giovanne Elber, Roy Makaay und Co. im Empfang genommen. Auch Manuel Neuer hat sich die Torwartkleidung übergestreift und schreitet hinter seinem Coach entlang. Er wird gleich die Schale als erstes in die Höhe recke

Die Bayern beenden die Bundesliga-Saison mit einem Vorsprung von zwei Punkten auf den BVB, der im Dezember noch neun Punkte vor dem Rekordmeister lag. “Das zeigt, was wir geleistet haben, das war eine Energieleistung”, sagte Bayern-Trainer Niko Kovac am ARD-Miktofon. “Wir sind verdient Meister geworden.” Trotzdem gab es zuletzt Spekulationen über die Zukunft des Trainers. Kovac jedoch geht fest davon aus, auch in der kommenden Saison noch Bayern-Coach zu sein. Man führe ständig Gespräche, erklärte er. “Und wenn ich zwischen den Zeilen interpretiere, dann merke ich, dass das in eine gute Richtung geht.”

Ribéry macht den Meisterdeckel drauf! In unnachahmlicher Manier beschleunigt der Franzose aus dem linken Halbfeld zum Strafraumeck, zieht wunderschön durch da Costa und Abraham hindurch in Richtung Tor und überlupft Trapp aus neun Metern perfekt. Ein Traumtor zum Abschied des Altmeisters.

Bayern atmet auf – Alaba und Sanches (!) kontern den Haller-Schock

Während des Spiels hatten die Fans in der Südkurve den Trainer immer wieder mit Sprechchören gefeiert. “Natürlich berührt das einen”, sagte der Bayern-Trainer: “Das Publikum hat ein gutes Gespür – dafür möchte ich mich bei allen bedanken.”

Mönchengladbach (dpa). Kein Jubel, keine Freudensprünge, keine Gesänge – auch der erfolgreiche Abschluss einer eigentlich famosen Saison konnte die Dortmunder Profis nur bedingt aufheitern. Bei allem Stolz über die drittbeste Punktebilanz der Clubgeschichte überwog zunächst der Frust. Ungewohnt emotionslos nahmen die Spieler nach dem 2:0 (1:0) bei Borussia Mönchengladbach Abschied von ihren Fans und zogen sich gemächlichen Schrittes Richtung Kabine zurück. Dort spendete Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke umgehend Trost: „Ich bin stolz auf die Mannschaft und die 76 Punkte. Wenn wir ein Spiel mehr gewonnen hätten, wären wir Meister geworden.”

Die verflixte Sieben – Das spricht für den Meistertitel des FC Bayern

Eintracht Frankfurt verlor nicht nur die Partie, die Hessen wären fast auch der große Verlierer des letzten Spieltags geworden. Weil Mainz 05 aber gegen die TSG Hoffenheim nach einem 0:2-Rückstand noch 4:2 gewann, erreichte Frankfurt immerhin noch die Qualifikation zur Europa League und beendet die Bundesliga-Saison auf Rang sieben.

Die zurückliegende Saison wird in die Dortmunder Vereinschronik als Spielzeit der verpassten Möglichkeiten eingehen. Immerhin rangierte der BVB beachtliche 21 Spieltage auf dem ersten Tabellenplatz und besaß zwischenzeitlich einen komfortablen Neun-Punkte-Vorsprung auf den späteren Meister Bayern. Doch eine weniger gute Rückrunde mit vielen individuellen Patzern und verschenkten Siegen brachte den Revierclub um den Lohn. „Es hat uns nur wenig gefehlt, wir können sehr zufrieden sein”, kommentierte BVB-Coach Lucien Favre, „niemand hatte 76 Punkte für Dortmund in dieser Saison geplant.”

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Der FC Bayern ist souveräner Meister – Frankfurt rettet sich in Europa League

Ulreich – Kimmich, Süle, Hummels, Alaba – Thiago – Müller, Goretzka (37. Sanches) – Gnabry (67. Robben), Lewandowski, Coman (61. F. Ribéry)

Auch die beiden Treffer von Jadon Sancho (45.) und Marco Reus (54.) zum Saison-Kehraus in Mönchengladbach bescherten nicht das erhoffte Meisterwunder. „Klar ist das im Moment eine Enttäuschung, aber wir werden schon bald eine neue Chance bekommen”, kommentierte Torhüter Roman Bürki voller Hoffnung auf eine ähnlich starke kommende Saison auf Augenhöhe mit dem Rekordmeister aus München.

Trapp – Abraham, Hasebe, Hinteregger – de Guzmán (46. Haller), G. Fernandes – da Costa, Kostic – Gacinovic – Rebic (64. Torró), Jovic

Es sind traurige Szenen an diesem Nachmittag in Dortmund: Passend zur verloren Meisterschaft regnete es gegen Spielende in Strömen. Die zahlreichen Fans versuchten unter den Schirmen der Kneipen noch einen trockenen Platz zu ergattern. „Den Bayern gönnt man es halt einfach wirklich nicht”, sagte Angela. Die 42-Jährige Dortmunderin ist mit dem Verein groß geworden: „Das tut schon echt weh.”

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   Moderator Michael Leopold begrüßt die Zuschauer dieses Mal bereits ab 13.30 Uhr zum “Super Samstag”. An seiner Seite werden die Sky-Experten Christoph Metzelder und Reiner Calmund sämtliche Partien und alle Entscheidungen des Nachmittags besprechen und analysieren. Außerdem melden sich Sky-Experte Lothar Matthäus und Sebastian Hellmann aus der Münchner Allianz Arena.

Fußball-Deutschland fiebert dem spannendsten Bundesliga-Finale seit Jahren entgegen! Bayern (75 Punkte, spielt gegen Frankfurt) und Dortmund (73, in Gladbach) wollen die Schale, kämpfen im Fernduell um den Titel.

Kein normales Fußball-Wochenende – auch nicht bei Sky. Am Super Samstag geht der Pay-TV-Sender dieses Mal schon ab 13.30 Uhr auf Sendung. Moderator Michael Leopold diskutiert den Saisonendspurt vorab mit den Experten Christoph Metzelder und Reiner Calmund.

Ab 15.10 Uhr liegt der Sky-Fokus dann voll auf Bayern und Dortmund: Neben den Einzelspielen bietet der Sender auch eine eigene Meister-Konferenz. Wolff Christoph Fuss (Bayern-Frankfurt) und Frank Buschmann (Gladbach-Dortmund) brüllen abwechselnd um die Wette. Der neue Deutsche Meister wird nach Abpfiff der Spiele auf Schritt und Tritt begleitet.

Das sagt Bayern-Star Gnabry über den BVB

Abgerundet wird das Wochenende mit Wontorra (Sonntag ab 10.45 Uhr, frei empfangbar auf Sky Sport News HD) mit Schalke-Boss Clemens Tönnies (62). Früher als gewohnt geht auch Sky90 mit Moderator Patrick Wasserziehr auf Sendung: Lothar Matthäus, Jens Lehmann und Didi Hamann nehmen sich das Meister-Finale in der Nachbetrachtung vor. Sendebeginn: 19.15 Uhr. Neben der Schalen-Entscheidung mit Sicherheit das heißeste Thema: Der vermeintlich feststehende Rauswurf von Trainer Niko Kovac (47) bei den Bayern.

Ist das Aus von Bayern-Trainer Niko Kovac schon vor dem Saisonfinale beschlossen? Das berichtet zumindest das Onlineportal SPOX.

Er holte zwar keinen Titel, ärgerte aber sowohl den Meister, als auch den Vizemeister: Friedhelm Funkel (65) ist am Samstagabend zu Gast im Aktuellen Sportstudio. Mit Fortuna Düsseldorf schaffte er locker den Klassenerhalt, besiegte außerdem als einziges Team in der Hinrunde Borussia Dortmund (2:1) und holte bei den Bayern ein sensationelles 3:3 (drei Tore Lukebakio) nach 0:2- und 1:3-Rückstand. Mit Funkel hat Moderator Sven Voss also einen der besten Ansprechpartner zu Bayern und Dortmund zum Interview im Studio.

Borussia Dortmund erlebt ein ganz schweres letztes Saisonspiel und muss sich mit dem Vizemeistertitel zufrieden geben. Dabei lief in Mönchengladbach alles für den BVB – auch dank einer umstrittenen Entscheidung.

FC Bayern München – Eintracht Frankfurt: Bundesliga live im TV und Live-Stream | FC Bayern

Und feiert der Meister auch live im Studio, wie früher üblich? Nein! Bosse, Trainer und Spieler werden nur per Schalte zu sehen sein.

14.55 Uhr: Nach langer Zeit entscheidet sich die Meisterschaft wieder am 34. Spieltag, zuletzt in der Saison Meistersaison des FC Bayern 2009/2010, jedoch hatten sie vor dem letzten Spieltag bereits drei Punkte Vorsprung auf Schalke 04 und das deutlich bessere Torverhältnis. Eine ähnliche Ausgangslage wie vor dem heutigen Spieltag gab es in der Saison 2008/2009. Der VfL Wolfsburg ging mit zwei Punkten Vorsprung vor den Münchnern in den letzten Spieltag, ließ nichts mehr anbrennen und sicherte sich durch einen deutlichen 5:1-Sieg gegen Werder Bremen die Schale.

Wird Bayern Meister? Oder zieht der BVB noch vorbei? Alle voraussichtlichen Aufstellungen und Reporter-Einschätzungen zum 34. Spieltag.

Doch selbst beim Gewinn des Doubles kann sich der Trainer seines Jobs nicht sicher sein. Man wolle zunächst das Pokalfinale abwarten und die Saison danach in Ruhe bewerten, betont der Rekordmeister. Wie die Portale "Spox" und "Goal" am Freitag berichteten, würden Kovac selbst die beiden Titel nicht helfen, da sein Aus nach Saisonende bereits beschlossen sei. Karl-Heinz Rummenigge dementierte die Meldung umgehend.

Direkt nach dem Abpfiff des Bundesliga-Samstags meldet sich Matthias Opdenhövel mit der Sportschau: Schon um 17.30 Uhr rollt der Ball in der ARD. Wie gewohnt gibts zuerst die dritte Liga, dann ausführliche Highlights der Bundesliga mit dem Finale um die Schale. Gerd Gottlob (Bayern-Frankfurt) und Steffen Simon (Gladbach-Dortmund) kümmern sich um die beiden wichtigsten Spiele.

Und dann ist die Bundesliga-Saison in der ARD vorbei – Gewinner gibt es aber im Ersten auch nach der Sportschau noch: Lottozahlen und der ESC (live aus Tel Aviv ab 21 Uhr) runden den Abend ab.

14.06 Uhr. Zur Ausgangslage: Den Münchnern reicht, aufgrund des deutlich besseren Torverhältnisses gegenüber Dortmund, ein Punkt gegen Frankfurt, um die Schale heute in der Allianz Arena feierlich in die Höhe strecken zu können. Nur mit einem Sieg gegen Gladbach und einer gleichzeitigen Niederlage des Rekordmeisters gegen die Eintracht dürfte der BVB am Ende doch noch jublen.

Perfekt für den Meister- bzw. Vizemeister-Kater: der Doppelpass bei Sport1. Bundesliga-Stargast ist Leipzig-Trainer Ralf Rangnick (60) – und der steht mit seiner Truppe noch vor dem größten Spiel der Vereinsgeschichte gegen die Bayern: dem DFB-Pokalfinale in Berlin am 25. Mai. Vorher stichelte er schon mal Richtung München: Sollten sich die Bayern bei dieser guten Ausgangsposition die Meisterschaft noch nehmen lassen, würde glaube ich sehr viel Unruhe aufkommen. Das wäre in der Vorbereitung auf das Pokalfinale sicher kein Vorteil für die Bayern.

Kovac weiß genau: Patzen ist am Samstag verboten! Schon zuletzt weigerten sich die Bayern-Bosse, dem 47-Jährigen eine Jobgarantie auszustellen. Neben der Meisterschaft haben die Bayern noch die Möglichkeit zum Sieg im DFB Pokal. Ein Gewinn des Doubles würde die Situation für Kovac womöglich ein Stück weit einfacher machen.

Ein Faden, den Sport1-Moderator Thomas Helmer im Doppelpass wunderbar aufnehmen kann! Und die Fans dürfen sich sogar Hoffnung auf eine Sendung mit Meister-Beteiligung machen. Ein Sprecher gegenüber BILD: Wir bemühen uns selbstverständlich, Beteiligte in die Live-Sendung zu bekommen – das Interesse ist bei Bayern und Dortmund hinterlegt. Eine Schalte zum Meister ist in jedem Fall eingeplant.

Los gehts wie immer um 11 Uhr. Eingerahmt wird der Doppelpass von den Spieltags-Highlights: Für Frühaufsteher ab 9 Uhr – ansonsten können Sie nach dem Doppelpass gleich auf dem Sofa sitzen bleiben. Ab 13.30 Uhr gibts den zweiten Durchlauf von Bundesliga Pur mit allen Toren.

Wie gewohnt zeigt der Sport-Streamingdienst DAZN alle Highlights 40 Minuten nach dem Abpfiff. Die Kurzfassungen aller neun Spiele sind mit Abo also am Samstag ab 18 Uhr verfügbar.