Zeuge gesucht: Dortmunder Schüler wollten Lehrer töten - WR News
Dortmund – Schüler wollten Lehrer mit einem Hammer töten
Dortmund – Es klingt unfassbar: Schüler einer Dortmunder Schule haben einen Lehrer in einen Hinterhalt gelockt, um ihn zu töten. Den Mann rettete offenbar sein Bauchgefühl.

Hauptbeschuldigter ist den Ermittlern zufolge ein Schüler des Chemie- und Deutschlehrers: Serkan (16) sei mit der Benotung durch den Oberstufenlehrer der Martin-Luther-King-Gesamtschule (780 Schüler, Anti-Mobbing-Projekte) so unzufrieden gewesen, dass er mehrfach mit dem Mann in Streit geraten sei.

Er fühlte sich so ungerecht behandelt, dass er den Lehrer loswerden wollte, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Felix Giesenregen (33). Der Jugendliche soll einen Schulkameraden (17) und einen Bekannten (18) angestiftet haben, ihm zu helfen, den Lehrer zu töten.

Dortmund: Schüler wollten Lehrer offenbar mit Hammer umbringen

Am Donnerstag vergangener Woche soll dazu der 17-Jährige einen Kreislaufkollaps auf einem Garagenhof in Schulnähe vorgetäuscht haben. Die anderen beiden sollen den Lehrer abgefangen und in den Hof gelockt haben.

Der Lehrer – gewarnt durch ein komisches Gefühl bei der Sache, so der Staatsanwalt – folgte den Schülern, verhielt sich aber vorsichtig. Giesenregen zu BILD: Er merkte wohl, dass etwas nicht stimmt und wandte ihnen bewusst nicht den Rücken zu. Stattdessen rief er einen Krankenwagen.

Die mitgebrachten Hämmer kamen glücklicherweise nicht zum Einsatz. Die Schüler setzten ihr mutmaßliches Ziel, den Pädagogen mit Hammerschlägen umzubringen, nicht in die Tat um, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dortmund am Dienstag sagte.

Zwei Tage später erfuhr der Pädagoge (Vertrauenslehrer der Oberstufe) beim Elternsprechtag von einem anderen Schüler, dass Serkan wohl seinen Tod plante. Die Polizei setzte eine Mordkommission ein. Montag Festnahmen, Durchsuchungen, Verhöre.

Dortmunder Polizei: Drei Schüler wollten ihren Lehrer in einen Hinterhalt locken. (Symbolbild) (Quelle: Deutzmann/imago images)

Wegen schlechter Noten planten Schüler in NRW offenbar einen brutalen Mord an einem Lehrer. Nur dessen Intuition verhinderte wohl das geplante Verbrechen.

Aus Unzufriedenheit über schlechte Noten sollen Schüler in Dortmund einen Lehrer in einen Hinterhalt gelockt haben, um ihn zu töten. Ihr Ziel – den Pädagogen mit Hammerschlägen umzubringen – setzten sie schließlich nicht in die Tat um, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dortmund sagte.

Ein 16-jähriger Schüler soll so unzufrieden mit der Benotung gewesen sein, dass er einen 17-Jährigen Schulkameraden und einen 18-Jährigen Bekannten angestiftet haben soll, ihm zu helfen den Lehrer zu töten.

Am Donnerstag vergangener Woche soll dazu der 17-jährige einen Kreislaufkollaps auf einem Garagenhof in Schulnähe vorgetäuscht haben. Die anderen beiden sollen den Lehrer abgefangen und in den Hof gelockt haben. Der Lehrer – gewarnt durch ein “komisches Gefühl bei der Sache”, so der Staatsanwalt – sei ihnen gefolgt, habe sich aber vorsichtig verhalten. 

 Die mitgebrachten Hämmer seien nicht zum Einsatz gekommen. Am Wochenende sei das mutmaßliche Komplott nach dem Hinweis eines Mitschülers ans Tageslicht gekommen. Nun ermittelt die Polizei wegen Verabredung zu einer Straftat.

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