BVB gegen Bayern im Live-Ticker: Aufstellungen – so könnten sie spielen
Dieser Wahnsinn kann unglaubliche Dinge auslösen
BVB gegen den FC Bayern: Es ist der Gipfel der Bundesliga schlechthin. Am Samstag ist es wieder soweit – Borussia Dortmund empfängt die Münchner zum Top-Spiel. Die AZ hat alle News zum Kracher im Ticker.

München/Dortmund – "Wir fahren zum ersten Mal seit langer Zeit als Außenseiter nach Dortmund." Sagt Uli Hoeneß, seines Zeichens Präsident des FC Bayern vor dem Bundesligagipfel zwischen dem BVB und den Münchnern an diesem Samstagabend (18.30 Uhr, im AZ-Liveticker).

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Bayern- & BVB-Spiel im ZDF: Zwei Bundesliga-Kracher kommen ins Free-TV

Fällt Arjen Robben tatsächlich aus? Was sagt Bayern-Coach Niko Kovac vor seinem möglichen Schicksalsspiel? Wie sind die furiosen Dortmunder vielleicht doch zu schlagen? Verfolgen Sie alle wichtigen Infos im News-Ticker der AZ:

Schon in der Hinrunde war das Duell die erste Partie, weil der deutsche Meister traditionell die neue Spielzeit eröffnet. Auf ein Livespiel im Free-TV dürfen sich auch Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach freuen. Die Begegnung zum Auftakt des 17. Spieltags wird am 21. Dezember (20.30 Uhr) im ZDF gezeigt.

Bundesliga: BVB gegen Borussia Mönchengladbach läuft im Free-TV

Donnerstag, 08. November, 20.30 Uhr: Zwei Tage vor dem Bundesliga-Kracher gegen Borussia Dortmund lässt Uli Hoeneß die Bombe platzen und kündigt seinen Rückzug an. ""Ich mache diesen Job noch zwei, drei Jahre und will meinem Nachfolger eine volle Kasse übergeben. Dann können sie mit dem Geld machen, was sie wollen", kündigte der Präsident am Rande des "sächsischen Wirtschaftsdialog saxxess" an.

Die Bundesliga spielt dieses Jahr bis einen Tag vor Weihnachten und bestreitet die letzten Tage vor dem Fest sogar noch eine Englische Woche. Besonders hart trifft es in dieser Hinsicht Hoffenheim und den FSV Mainz 05: Das Duell der beiden Clubs wird am 23. Dezember um 18.00 Uhr angepfiffen.

Die Kriterien für seinen Nachfolger sind auch schon klar. "Der Nachfolger sollte jemand sein, der eine menschliche Seite hat. Und einer, der aus dem Fußball kommt. Wir müssen die eierlegende Wollmilchsau suchen", so Hoeneß.

Champions-League-Teilnehmer 1899 Hoffenheim und der deutsche Fußball-Rekordmeister FC Bayern München eröffnen am 18. Januar die Bundesliga-Rückrunde. Das geht aus der Ansetzung für die Spieltage 15 bis 21 hervor, die die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Mittwoch veröffentlichte.

Donnerstag, 8. November, 17.30 Uhr: Es ist das polarisierende Duell des deutschen Fußball: Bei Dortmund gegen Bayern fliegen auch gerne mal die Fetzen, bildlich gesprochen.

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Vor allem Franck Ribéry kann sich gegen den BVB selten beherrschen, aber auch Ex-Bayern-Sportvorstand und Jetzt-Borussia-Berater Matthias Sammer sorgte schon für Anekdoten.

Das letzte Topspiel des Jahres am Samstagabend wird die Neuauflage des Pokalendspiels zwischen Eintracht Frankfurt und den Bayern am 22. Dezember (18.30 Uhr) sein. 

Donnerstag, 8. November, 17 Uhr: Der Einsatz von Altstar Arjen Robben im Bundesliga-Gipfel ist fraglich. Am Donnerstag konnte der Niederländer nur den ersten Teil des Trainings absolvieren, dann ging er früher als die Kollegen in die Kabine.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die Anstoßzeiten der Spieltage 15 bis 21 festgelegt – und beschert Anhängern von Dortmund und Gladbach ein seltenes Erlebnis.

"Es geht besser. Aber man muss sehen, ob er die nächsten Tage trainieren kann", hatte Sportdirektor Hasan Salihamidzic nach dem 2:0 im Champions-League-Gruppenspiel gegen AEK Athen noch gesagt. Robben (34) hatte gegen die Griechen wegen einer Knieblockade gefehlt. Droht ihm wegen der Kniebeschwerden jetzt sogar der Ausfall?

Donnerstag, 8. November, 16.30 Uhr: Zwischen 2009 und 2016 spielte Mats Hummels für Borussia Dortmund, wurde mit den Westfalen unter anderem 2011 und 2012 Deutscher Meister – und stand mit dem BVB 2013 im Champions-League-Finale gegen seinen heutigen Arbeitgeber und damals alten Klub aus München.

Diese Erfolge feierte der Innenverteidiger allesamt mit Trainer Jürgen Klopp, der für atemraubenden und berauschenden Tempofußball stand. Genau an diesen Fußball erinnern die aktuellen Dortmunder Hummels auch vor dem neuerlichen Gipfel. Der Weltmeister gerät beim Gedanken an seinen Ex-Klub regelrecht ins Schwärmen.

"Ich habe mit vielen Leuten darüber gesprochen. Das erinnert an die frühen Klopp-Jahre, wie das gerade aussieht. Auch die Atmosphäre im Verein wieder. Das wird sicher nicht allen in unserer Mannschaft so gehen, aber mir zumindest macht das schon Spaß, das anzuschauen. Und das, obwohl so viele Spieler neu sind, mit so vielen habe ich gar nicht mehr zusammengespielt", meinte der 29-Jährige: "Die Fans werden das Stadion in einen Hexenkessel verwandeln, da kann man sich sicher sein."

Donnerstag, 8. November, 12.35 Uhr: Scharfe Breitseite gegen die Säbener Straße: TV-Experte und Ex-Bayern-Profi Lothar Matthäus hat die Bosse des Rekordmeisters deutlich kritisiert. Konkret warf der Weltmeister von 1990 Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß vor, den Umbruch sowohl in der Führungsriege als auch in der Mannschaft verpasst zu haben. (Lesen Sie hier: Lothar Matthäus watscht Bayern-Bosse ab: Umbruch verpasst!)

Die Münchner hätten "in der Chefetage einen Jüngeren einbauen sollen mit größerer Verantwortung als sie Hasan Salihamidzic hat", sagte Matthäus dem "Sport-Informations-Dienst" (SID). Der BVB habe im vergangenen Sommer genau diesen Schritt vollzogen – und zwar konsequent.

"Dortmund hat im Sommer die richtigen Veränderungen vorgenommen, auf dem Platz und außerhalb", meinte der 57-Jährige über die Westfalen: "Viele haben ja gelacht oder zumindest geschmunzelt über die Verpflichtung von Matthias Sammer (Berater) oder Sebastian Kehl (Leiter Lizenzspielerabteilung, d. Red.), aber da ist hoher Sachverstand dazugekommen."

Donnerstag, 8. November, 9 Uhr: Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat vor dem Match ungewohnt auf Understatement gemacht. Der 66-Jährige sieht seine Münchner beim BVB nur als Außenseiter.

"Wir haben eine Mannschaft, die im Umbruch ist, einen jungen Trainer, der sich hier reinarbeiten muss. Da muss man ein bisschen Geduld haben", sagte Hoeneß nach dem 2:0 gegen AEK Athen in der Champions League in den Katakomben der Allianz Arena: "Man kann ja nicht nach Dortmund fahren und sagen, ich will einen Dreier einfahren. Dortmund hat bisher eine sehr, sehr gute Saison gespielt, gar keine Frage. Wir fahren zum ersten Mal seit langer Zeit als Außenseiter nach Dortmund."

Hoeneß meinte überraschend bescheiden weiter: "Wir sind nicht so arrogant, wie ihr alle glaubt. Die Meisterschaft würden wir gerne immer haben, aber wenn es mal nicht so ist, wird der FC Bayern auch nicht untergehen." Gibt da einer schon den Glauben an den Bundesliga-Titel in dieser Saison auf?

Der Bayern-Boss bekräftigte sein Versprechen, trotz der teils schwachen Leistungen des Rekordmeisters weiter an Trainer Niko Kovac festhalten zu wollen. Seine Aussage, er werde Kovac "bis aufs Blut" verteidigen, habe nach wie vor Gültigkeit, erklärte er: "Daran hat sich nichts geändert, meine Aussagen gelten nicht nur für zwei, drei Wochen."

Donnerstag, 8. November, 8 Uhr: Herzlich willkommen im News-Ticker der AZ. BVB gegen Bayern – wir halten Sie mit allen relevanten Nachrichten zum Bundesliga-Kracher auf dem Laufenden!

Die Bayern haben in Sachen Erfahrung und damit, mit Druck umzugehen, uns gegenüber einen Vorteil: Dortmunds Axel Witsel. Bild: EPA

Erstmals seit langem geht der FC Bayern nicht als Favorit ins Duell mit Borussia Dortmund. Der Spitzenreiter genießt die Situation – und verrät einen Grund, warum es derzeit beim BVB so gut läuft.

Schmeichelhafte Worte statt verbaler Attacken vor dem Liga-Gipfel – Borussia Dortmund lassen die Aussagen aus Richtung des FC Bayern München vor dem Anpfiff am Samstagabend (18.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-Bundesliga und bei Sky) kalt. Es ist doch unerheblich, was vor einem Spiel gesagt wird. Es ist auch egal, wer als Favorit ins Spiel geht. Davon führst du auch nicht 1:0, sagte BVB-Manager Michael Zorc am Donnerstag.

Zuvor hatte Uli Hoeneß nach dem 2:0-Sieg der Münchner in der Champions League gegen AEK Athen gesagt: Wir fahren nicht als Favorit nach Dortmund, sondern als Außenseiter zum ersten Mal seit langer Zeit. Zuletzt kamen die Münchner in der Saison 2011/2012 als Verfolger zum damaligen Spitzenreiter Dortmund und mussten ihnen am Saisonende der Fußball-Bundesliga zur Meisterschaft gratulieren.

Vier Punkte Rückstand hat der FC Bayern derzeit, am Samstag könnte es nur noch einer sein – bei einer Niederlage allerdings sieben. Wir genießen unsere Situation, gestand Zorc, schränkte zugleich jedoch ein: Entscheidend ist aber doch die Strecke über 34 Spieltage. Und Dortmunds Trainer Lucien Favre, ohnehin kein Freund lauter Töne, sagte am Donnerstag ganz sachlich: Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Damit dies am Samstag gelingt, fordert der Schweizer, dass wir clever angreifen, pressen und sehr intelligent verteidigen.

Was den Unterschied ausmachen kann, verdeutlichte Dortmunds neuer Mittelfeld-Stratege Axel Witsel. Er lobte im Interview mit bundesliga.de am Donnerstag den Gegner, hob aber zugleich die eigenen Stärken hervor. Die Bayern haben in Sachen Erfahrung und damit, mit Druck umzugehen, uns gegenüber einen Vorteil. Aber unsere jungen Spieler bringen ein bisschen Wahnsinn in unser Spiel und dieser Wahnsinn kann unglaubliche Dinge auf dem Platz auslösen.

Bei den Dortmundern könnte Abdou Diallo, der dem BVB beim VfL Wolfsburg (1:0) und bei der Champions League-Niederlage gegen Atlético Madrid (0:2) wegen einer Adduktorenzerrung fehlte, in die Vierer-Abwehrkette zurückkehren. Wir müssen abwarten, meinte Favre. Roman Bürkis Einsatz ist dagegen eher nicht gefährdet, auch wenn sich der Torhüter gegen Madrid eine Oberschenkelprellung zuzog und aus dem Stadion humpelte. Favre sagte dazu nur achselzuckend: Ich habe keine News, wir müssen das Training abwarten.