Am Ende stand für sie und ihre 18-jährige Beifahrerin (ebenfalls aus Erfurt) die Festnahme durch die Polizei. Diese hatte aber noch weit tiefer greifende Gründe, die in Ermittlungen der Polizei in Erfurt ihren Ursprung haben.

Es war gegen 14.05 Uhr, als das Frauen-Duo zum ersten Mal auffiel. Im Parkhaus eines Einkaufszentrums in der Dortmunder Innenstadt hatten Zeugen zwei Frauen gemeldet, die zunächst Passanten um Geld baten und anschließend versuchten, eine Schranke an der Ausfahrt anzuheben.

Als dies nicht gelang, setzten sich die beiden schließlich in ihren silbernen Kombi und fuhren mit hoher Geschwindigkeit auf eine weitere Schranke zu. Diese durchbrachen sie und flüchteten anschließend in dem Wagen über die Hövelstraße in unbekannte Richtung.

Polizei stoppt Spur der Verwüstung einer 19-Jährigen in Dortmund

Es dauerte anschließend nur rund zehn Minuten, bis der Pkw wieder Anlass eines polizeilichen Einsatzes war. Auf der Rheinischen Straße hatte eine 37-jährige Dortmunderin an der Einmündung Ofenstraße gerade hinter mehreren weiteren Autos an einer Rotlicht zeigenden Ampel gehalten.

Plötzlich tauchte ein Wagen neben ihr auf der linken Fahrspur auf und wechselte unvermittelt auf ihren Fahrstreifen. Das Auto der 37-Jährigen wurde schlichtweg weggedrängt und das andere Fahrzeug – ein silberner Kombi – fuhr einfach weiter in Richtung Westen.

19-Jährige begeht fünf mal Fahrerflucht in einer Stunde

Um nur wenige Minuten später den nächsten Unfall zu verursachen – an der Einmündung Rheinische Straße/Emscherbrücke. Eine 35-jährige Dortmunderin wollte hier mit ihrem Wagen rechts auf die Emscherbrücke abbiegen und musste diesen wegen eines vorausfahrenden Fahrzeugs etwas abbremsen.

Die Spur der Verwüstung, die die beiden jungen Frauen durch Dortmund zogen, begann um 14.05 Uhr. Zeugen hatten das Duo der Polizei gemeldet, nachdem sie im Parkhaus eines Einkaufszentrums in der Dortmunder Innenstadt zunächst Passanten um Geld baten und anschließend versuchten, eine Schranke an der Ausfahrt anzuheben.

Plötzlich merkte sie einen Aufprall von hinten und sah noch wie ein hinter ihr fahrender silberner Kombi zurücksetzte und anschließend seinen Weg in Richtung Westen fortsetzte. Zwar hielt dieser zunächst noch einmal kurz an, beschleunigte dann jedoch und bog – eine rote Ampel ignorierend – nach rechts in die Dorstfelder Allee ein.

Wo sich die zerstörerische Fahrt fortsetzte. An einer Rotlicht zeigenden Ampel am Übergang zur Huckarder Straße fuhr der Kombi nämlich einfach zwischen zwei nebeneinander auf dem rechten und mittleren Fahrstreifen stehenden Pkw einer 40-jährigen Dortmunderin und eines 39-jährigen Esseners hindurch. Dabei wurden beide Autos beschädigt. Über Rot ging es weiter in Richtung Norden auf die Huckarder Straße.

Wenige Minuten später kam es zum nächsten Unfall. An der Einmündung Rheinische Straße/Emscherbrücke wollte eine 35-jährige Dortmunderin mit ihrem Wagen rechts auf die Emscherbrücke abbiegen und musste diesen wegen eines vorausfahrenden Fahrzeugs etwas abbremsen. Die beiden Erfurterinnen hatten mit ihrem Auto im Parkhaus der Thier-Galerie geparkt – wo die gefährliche Chaos-Tour begann.

Weit kam der Kombi mit seinen beiden Insassinnen nun nicht mehr – jedoch auch nicht ohne einen letzten Crash. Wieder passierte es auf einer Kreuzung, diesmal an der Einmündung zur Allensteiner Straße. Über die dortige Linksabbiegerspur fuhr der Wagen in den entgegenkommenden Verkehr.

Dort hatten soeben noch eine 68-Jährige, ein 39-Jähriger sowie eine 39-Jährige (alle aus Dortmund) mit ihren Fahrzeugen bei Rotlicht auf der rechten, mittleren und linken Spur an der Ampel gehalten. Der silberne Kombi fuhr auf die Autos zu und schob diese ineinander.

Die beiden Frauen stiegen anschließend an der Beifahrerseite aus ihrem Kombi aus und versuchten es nun mit einer Flucht zu Fuß. Dies wussten Beamte der Polizei jedoch zu verhindern. Denn in die Fahndung nach dem Wagen waren mittlerweile gleich mehrere Einsatzkräfte eingebunden. Nicht nur wegen des hohen Schadens, der mittlerweile entstanden war.

Es gab zusätzlich Hinweise darauf, dass es sich bei den Insassinnen um die Tatverdächtigen eines versuchten Tötungsdeliktes und eines schweren Raubes in Erfurt handelte. Dort soll die 19-Jährige nach Angaben der Polizei Erfurt mehrfach auf einen 30-jährigen in dessen Auto mit einem Messer eingestochen haben. Es wird vermutet, dass die mutmaßliche Täterin an das Auto des Opfers gelangen wollte. Kurz vor der Tat soll die 18-Jährige dem Opfer eine noch unbekannte Substanz in eine Trinkflasche geschüttet haben.

Gegen 14.05 Uhr fielen die  jungen Frauen zum ersten Mal auf. Im Parkhaus eines Einkaufszentrums in der Dortmunder Innenstadt hatten Zeugen zwei Frauen gemeldet, die zunächst Passanten um Geld baten und anschließend versuchten, eine Schranke an der Ausfahrt anzuheben. Als dies nicht gelang, setzten sich die beiden schließlich in ihren silbernen Kombi und fuhren mit hoher Geschwindigkeit auf eine weitere Schranke zu. Diese durchbrachen sie und flüchteten anschließend in dem Wagen, heißt es in der Mitteilung der Polizei.

Die Frauen wurden vor Ort festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht. Weil die 19-jährige Fahrerin möglicherweise auch unter Drogeneinfluss stand, wurde zusätzlich eine Blutprobe angeordnet.

Dortmund – Fünf Verkehrsunfälle in nicht mal einer Stunde, ein Sachschaden von insgesamt rund 53.000 Euro, aber glücklicherweise keine Verletzten – das war die Bilanz einer Verfolgungsjagd durch die Dortmunder Innenstadt am Donnerstag.

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Was sind das denn für zwei extreme Täterinnen mit solch einer kriminellen Energie? Man kann ja von Glück sagen, dass beide dingfest gemacht wurden.

einmal Gleichberechtigung in der Berichterstattung. Jetzt sind es mal "zwei Frauen", die schutzsuchend mit dem "Fahrten"messer durch die Republik "reisen".

Dann begann eine wilde Verfolgungsjagd mit gleich mehreren Streifenwagen bei der die jungen Frauen mehrere Unfälle verursachten. Verletzt wurde dabei jedoch niemand.

kann es kommen, wenn man imParkhaus kein Kleingeld dabei hat. Habe auch Zweifel ob die Versicherung die Schäden regulieren wird.

Um nur wenige Minuten später den nächsten Unfall zu verursachen – an der Einmündung Rheinische Straße/Emscherbrücke. Eine 35-jährige Dortmunderin wollte hier mit ihrem Wagen rechts auf die Emscherbrücke abbiegen und musste wegen eines vorausfahrenden Fahrzeugs etwas abbremsen. Plötzlich merkte sie einen Aufprall von hinten und sah noch wie ein hinter ihr fahrender silberner Kombi zurücksetzte und anschließend seinen Weg in Richtung Westen fortsetzte. Zwar hielt dieser zunächst noch einmal kurz an, beschleunigte dann jedoch und bog – eine rote Ampel ignorierend – nach rechts in die Dorstfelder Allee ein.

Dortmund. Zwei Frauen (18, 19) haben am Donnerstagmittag laut Polizei eine Spur der Verwüstung in Dortmund hinterlassen. Die beiden Erfurterinnen hatten mit ihrem Auto im Parkhaus der Thier-Galerie geparkt – wo die gefährliche Chaos-Tour begann.

Gegen 14 Uhr bettelten sie dort Passanten um Geld für das Parkticket an und versuchten anschließend, die Schranke des Parkhauses anzuheben. Als das nicht gelang, rasten sie mit ihrem Auto einfach hindurch und zerstörten die Parkhaus-Schranke.

Weit kam der Kombi mit seinen beiden Insassinnen nun nicht mehr – jedoch auch nicht ohne einen letzten Crash. Wieder passierte es auf einer Kreuzung, diesmal an der Einmündung zur Allensteiner Straße. Über die dortige Linksabbiegerspur fuhr der Wagen in den entgegenkommenden Verkehr. Dort hatten soeben noch eine 68-Jährige, ein 39-Jähriger sowie eine 39-Jährige (alle aus Dortmund) mit ihren Fahrzeugen bei Rotlicht auf der rechten, mittleren und linken Spur an der Ampel gehalten. Der silberne Kombi fuhr auf die Autos zu und schob diese ineinander.

Nur zehn Minuten später wurden die Frauen wieder auffällig. Auf der Kreuzung Hövelstraße/Ofenstraße drängten sie das Auto einer 37-jährigen Dortmunderin einfach zur Seite und fuhren weiter Richtung Westen.

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Wenig später gefährdeten sie an der Kreuzung Rheinische Straße/Emscherbrücke wieder mehrere Menschen. Als eine Dortmunderin (35) auf die Emscherbrücke einbog und wegen eines vorrausfahrenden Autos leicht abbremsen musste, krachte das Frauen-Duo in das Heck des Autos. Das Frauen-Duo setzte seinen Kombi zurück und raste über eine rote Ampel in Richtung Dorstfelder Allee davon.

An einer roten Ampel am Übergang zur Huckarder Straße raste der Kombi zwischen zwei nebeneinander stehenden Auto auf dem rechten und mittleren Fahrstreifen hindurch, die dabei beschädigt wurden.

Die Chaosfahrt mit dem Kombi endete an der Kreuzung zur Allensteiner Straße. Dort standen zwei Autos wegen einer roten Ampel. Die Frauen versuchten trotzdem vorbeizukommen und krachten dabei mit ihrem Kombi in die stehenden Autos.

Anschließend flüchteten sie zu Fuß vor der mittlerweile in großer Stärke fahndenden Polizei. Doch die Polizei nahm die beiden Frauen noch vor Ort fest. Die Beamten hatten mittlerweile Hinweise erhalten, wonach die beiden Frauen in Erfurt als Verdächtige wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und eines schweren Raubes gesucht werden.

Sie sollen sich dort mit einem 30-Jährigen getroffen haben und ihn dann mit einem Messer angegriffen haben.

Sie verletzten den Mann lebensgefährlich und flüchteten dann mit dessen Auto – jenem Kombi, mit dem sie am Donnerstag in Dortmund eine Spur der Verwüstung hinterließen.

„Die Frauen wurden nach Erfurt gebracht und gelten als dringend tatverdächtig. Wir werden einen Haftbefehl beantragen“, sagte der Erfurter Oberstaatsanwalt Hannes Grünseisen im Gespräch mit DER WESTEN. (fel)