Chemnitzer FC kassiert beim BFV nächsten Dämpfer
Zweite Pleite in Folge! CFC unterliegt Aufsteiger Bischofswerda
Der Chemnitzer FC hat zwei Wochen nach der überraschenden Heimniederlage gegen Viktoria Berlin wieder nicht gewinnen können. Beim Aufsteiger Bischofswerdaer FV verlor der Tabellenführer am Sonntag (25.11.2018) mit 1:2 (0:0), hat aber an der Spitze weiter großen Vorsprung auf die Konkurrenz.

Der Chemnitzer FC begann mit viel Ballbesitz, aber zunächst ohne Tempo und Durchschlagskraft. Die BFV-Abwehr hatte in den ersten Minuten wenig Mühe, die Angriffe des Tabellenführers abzuwehren. Chancen gab es nur nach Standards und aus der Distanz: Matti Langer köpfte einen Eckball von Dennis Grote über das Tor (6.), Dejan Bozic zielte aus der Distanz an den linken Pfosten (13.).

Bischofswerda versuchte es vor allem mit schnellen Kontern, diese blieben aber zumeist im Ansatz stecken. Eine von wenigen Möglichkeiten hatte Tomas Petracek nach einem Fehler von CFC-Torwart Jakub Jakubov kurz vor der Pause (42.). Auf der anderen Seite haute Jakob Gesien den Ball nach Vorarbeit von Daniel Frahn aus kurzer Distanz über das Tor (44.).

Hannes Graf und Jannik Käppler brachten den Bischofswerdaer FV kurz nach der Halbzeitpause in Führung. Das Anschlusstor durch Matti Langer kam zu spät.

Zur Halbzeitpause gab es einen Wechsel: Hannes Graf kam beim BFV für Frank Zille. Die Gastgeber starteten gut in die zweite Halbzeit – und ausgerechnet der eingewechselte Graf sorgte in der 50. Minute für das überraschende 1:0, als er nach einem langen Ball frei vor Jakubov stand und den CFC-Keeper souverän überwand.

Die Gäste antworteten wütend, Rafael Garcia scheiterte dreimal binnen weniger Sekunden an BFV-Torwart Oliver Birnbaum (55.). Doch Bischofswerda blieb dran – und machte das 2:0: Einen Eckball klärte die CFC-Abwehr vor die Füße von Jannik Käppler, der Jakubov aus der Distanz überwand (59.).

Entsprechend schwer hatte es Chemnitz, in der Schlussphase noch einmal in die Partie zurückzukommen. Bozic köpfte eine Ecke drüber (62.), Frahn kam nach einem Aluminium-Treffer frei vor dem Tor aus kurzer Distanz zum Schuss, doch Birnbaum zeichnete sich einmal mehr aus (69.). Aber auch Bischofswerda hatte weitere Möglichkeiten. Am Ende köpfte Matti Langer einen Eckball noch zum Anschlusstreffer in die Maschen (90.+2), doch die Reaktion kam zu spät. Die Gastgeber und insbesondere ein stark aufgelegter Birnbaum, der fast alle guten CFC-Chancen vereitelte, retteten den Vorsprung bis ins Ziel.

David Bergner (Chemnitz): “Der Gegner hat alles reingehauen gegen uns. Wir haben es deutlich besser gemacht als im Pokalspiel, uns Möglichkeiten herausgespielt wie den Pfostenschuss. Uns hat aber ein Tor gefehlt, um Ruhe ins Spiel zu bekommen. Den langen Ball auf Hannes Graf muss man besser verteidigen. Wir hatten dann noch genug Zeit, aber dann kommt ein Schuss, der sicher nicht unhaltbar war. Wir sind trotzdem noch vernünftig dem Rückstand hinterhergelaufen, der Anschlusstreffer kam dann zu spät.”

Erik Schmidt (Bischofswerda): “Wir waren sehr unzufrieden mit der ersten Halbzeit, der CFC hatte viele Möglichkeiten. Zur Pause haben wir gewechselt. Nach dem 1:0 wussten wir, dass etwas möglich ist. Die drei Punkte sind wichtig im Kampf gegen den Abstieg. Letzte Woche im Pokal fand ich unser Spiel besser, aber heute haben wir gewonnen.”

Ansehnlicher Fußball und Moral – Der ZFC Meuselwitz gewinnt nach 52 Tagen wieder ein Fußballspiel und ballert Bautzen weiter in die Krise.

Lok Leipzig hat mit einem Sieg bei Oberlausitz Neugersdorf seinen Aufwärtstrend fortgesetzt. Kevin Schulze und Matthias Steinborn erzielten die Tore für Lok.

Der VfB Auerbach ist beim SV Babelsberg 03 mit 0:5 untergegangen. Krasse Abwehrfehler begünstigten das Debakel. Auch VfB-Torwart Stefan Schmidt machte eine ungünstige Figur.

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Es ist nicht der MDR schuld nein .Aber mit objektiver Berichtserstattung hat das nichts zu tun . Alle Kommentatoren sind unterirdig nebst Experte aus Jena .Irgendwie färbt das doch ab vom Dosenclub ,da ist dieser Sender einsame Spitze . Ob im TV und Radio . Nur Lobeshymnen. Weiter so !Nicht mein Heimatsender !

Im Schacht gehen also die Aufzüge wieder. Ohne eure beiden Verbr…… H und U wäre bei euch schon lange das Licht aus! Glück Unter Ges……

Grafnach seinem Tritt letzte Woche (siehe Kicker Video) hätte der sportlich gesehen nicht mal auf dem Spielberichtsbogen stehen dürfen

Naja gegen so ein Weltklasseteam kann der schuldenfreie Aufstiegsaspirant schon mal verlieren.Sieht so aus als Frahn und Co. auf Ihr "Gehalt" warten.Oder bleibt es schon jetzt gar aus ?Ein weiteres peinliches Kapitel aus Rußchams.

Danke Schiebock. Eine Niederlage für Rußbeton, aber ein Sieg für den Fußball. Da machen sich diese Heinis aus der großen grauen Stadt lustig, weil Aue gegen den HSV (!) und Vfl Bochum (!) verloren hat. Schlagt erstmal Schiebock. Niemals dritte Liga, weder sportlich, gleich gar nicht finanziell. Wismut könnt ihr niemals das Wasser reichen. In hundert Jahren nicht.

Lachhaft wie dünnhäutig man in C ist. Als ob der MDR schuld ist an dem gegurke des CFC. Es geht abwärts mit den Sachsen und das ist gut so. Ein Schlag ins Gesicht jedes vernünftig wirtschaftenden Vereins. Kein Cent in der Tasche und sich so eine Truppe leisten.

Hä? Warn das? Aber wenigstens hatte Herr Weichert seinen Spaß, hat der sich gefreut für Bischofswerda! Coole Nummer übrigens, dass kein CFC-Verantwortlicher am MDR-Mikro sprechen wollte. Man(n) muss sich eben nicht alles gefallen lassen, was da in den letzten Monaten so von den Herren Küpper & Co. tendenziös berichtet wurde. Ätsch!

Da fragt doch der Reporter ,weshalb keine Spieler und offizielle nicht für ein Interview zur Verfügung standen des CFC ? Ist doch verständlich wie der MDR mit dem CFC umgeht .Mal selber an die Nase fassen ! Woran das wohl liegt ! Das hat nichts mit dem Spiel gegen Bischoffswerda zu tun ! Mir war von Anfang der Saison klar das man nicht 34 Spiele am Stück gewinnen kann. Gut das man so eine Serie hingelegt hat .Kopf hoch kämpfen und siegen nur der CFC .

Germania Halberstadt und der Bischofswerdaer FV haben leistungsgerecht die Punkte geteilt. Der Gastgeber war in der ersten Halbzeit deutlich unterlegen, drehte aber mit Anpfiff der zweiten Spielhälfte auf.

Der Chemnitzer Fußballclub hat die erste Saisonniederlage einstecken müssen. Gegen Viktoria Berlin bestimmte der CFC lange das Geschehen, kassierte aber in einer turbulenten Schlussphase doch noch den "Unlucky-Punch".

Sportlich läuft es beim Chemnitzer FC wie geschmiert, finanziell ist der Verein noch lange nicht über den Berg. Der Saisonetat weist eine erhebliche Lücke aus. Wie diese geschlossen werden kann, daran arbeitet der CFC.

Der FC Rot-Weiß Erfurt spielt weiter. Die Frage ist nur: Wie lange noch? Insolvenzverwalter Volker Reinhardt hat am Donnerstag auf einer Pressekonferenz Auskunft gegeben.

Der Spielbetrieb von Regionalligist Rot-Weiß Erfurt ist für dieses Jahr abgesichert. Wie der Verein am MIttwochabend mitteilte, haben sich mehrere Unternehmer bereit erklärt, das nötige Geld zur Verfügung zu stellen.

Bischofswerda – Zweite Pleite in Folge für den Spitzenreiter Chemnitzer FC! Aufsteiger Bischofswerdaer FV zwang den Favoriten in die Knie, gewann überraschend mit 2:1 (0:0).

Das einzig Positive aus Sicht der Gäste: Auch der schärfste Verfolger Berliner AK 07 kassierte am letzten Spieltag der Hinrunde eine Niederlage. Die Himmelblauen starten am ersten Advent mit zehn Punkten Vorsprung auf Platz zwei in die Rückrunde.

Eine halbe Stunde lang spielten die Chemnitzer auf ein Tor. Sie übten viel Druck aus, schnürten die tief stehenden Gastgeber am eigenen Strafraum ein.

Der Kopfball von Matti Langer nach Ecke von Dennis Grote strich knapp übers den Kasten (6.). Dejan Bozic jagte die Kugel aus 25 Metern an den Innenpfosten (14.).

Der Schiebocker Beton hielt. Nach vorn passierte beim BFV wenig. Lange Zeit blickte CFC-Schlussmann Jakub Jakubov beschäftigungslos in die tiefstehende Herbstsonne.

Beim Kopfball von Frank Zille (32.) war der Tscheche erstmals gefordert. Dann ließ Tomas Petracek Langer am Strafraumeck aussteigen und zog flach ab. Erneut war Jakubov auf dem Posten.

Der bis dahin glücklos agierende Jakob Gesien, der den verletzten Tobias Müller im rechten Mittelfeld ersetzte, hätte sich eine Minute vor dem Pausenpfiff berühmt schießen können. Daniel Frahn legte auf, Gesien hatte freie Schussbahn und bugsierte den Ball aus acht Metern über das Tor. Das musste die Führung für den CFC sein!

“Wir wollen in der zweiten Halbzeit ein paar mehr Nadelstiche setzen”, kündigte BFV-Trainer Erik Schmidt zur Pause mutig an und brachte mit Hannes Graf für Zille einen frischen Angreifer.

Der Wunsch des Trainers ging schnell in Erfüllung. Nach einem Zuspiel aus der eigenen Hälfte lief Graf frei auf das Tor zu und ließ Jakubov keine Chance: Der Außenseiter führte!

Chemnitz antwortete mit wütenden Angriffen. Rafael Garcia, bis dahin kaum zu sehen, scheiterte in der 55. Minute gleich drei Mal am glänzend reagierenden Schlussmann Oliver Birnbaum.

Auf der Gegenseite zog Jannik Käppler nach einem abgewehrten Eckball aus 20 Metern ab. Der Flatterball landete im Netz: 2:0 (59.)!

In der 70. Minute klatschte der Ball zum zweiten Mal ans Aluminium, den Nachschuss von Frahn entschärfte Birnbaum. Beim Kopfball von Langer in der Nachspielzeit war der Keeper chancenlos. Doch Schiebock rettete die drei Punkte ins Ziel.