Mutmassliche Bombendroherin von Chemnitz gefasst
Jugendamt 6 Mal lahm gelegt lahm: Bomben-Droherin von Chemnitz gefasst
Nach einer Serie von insgesamt sechs Bombendrohungen in Chemnitz hat die Polizei am Donnerstag eine Verdächtige gefasst. Weil keine Fluchtgefahr bestehe, wurde die 34-Jährige am Freitag wieder auf freien Fuß gesetzt.

Seit Ende Oktober sorgten sechs Bombendrohungen gegen das Jugendamt in Chemnitz für Aufregung. Jetzt hat die Polizei eine dringend tatverdächtige Frau gefasst. Wie eine Sprecherin auf Anfrage von MDR SACHSEN mitteilte, wurde am Donnerstag eine 34-jährige Frau gemeinsam mit ihrem 55-jährigen Begleiter in einer Telefonzelle in der Innenstadt festgenommen. Zuvor hatte es den sechsten Drohanruf gegen das Jugendamt in der Bahnhofstraße gegeben. “Nach unseren Erkenntnissen gingen auch die vorangegangenen Drohanrufe von der Frau aus”, sagte eine Polizeisprecherin MDR SACHSEN. Die Polizei sagte, das Motiv der Tat sei möglicherweise Frust gewesen, da es zwischen der mutmaßlichen Täterin und dem Jugendamt Unstimmigkeiten gegeben habe. Weitere Details wollte die Polizei nicht preisgeben.

Drohanrufe wegen einer angeblichen Bombe im Chemnitzer Jugendamt hat die ganze Polizeimaschinerie in Gang gesetzt. Doch die Polizei konnte die Täterin bei einer der Anrufe in einer Telefonzelle festnehmen.

Der Tatverdacht gegen den Begleiter ließ sich nicht erhärten, weshalb er sich wieder auf freiem Fuß befindet. Gegen die Frau wird jetzt wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt. Die 34-Jährige wurde nach ihrer vorläufigen Festnahme am Freitagvormittag wieder auf freien Fuß gesetzt. Neben den laufenden Ermittlungen im Rahmen der Strafverfahren prüft die Polizei zudem, der 34-Jährigen die Kosten der vergangenen Einsätze im Zusammenhang mit den sechs Drohanrufen in Rechnung zu stellen. Über die Höhe der Forderung kann die Polizei derzeit noch keine Angaben machen.

Laut Staatsanwaltschaft Chemnitz besteht bei der Verdächtigen keine Fluchtgefahr, da sie einen festen Wohnsitz hat und in sicheren Verhältnissen lebt. Ein Haftgrund wegen Wiederholungsgefahr greife hier nicht, weil dieser nur bei ganz konkret benannten schwerwiegenden Straftaten bestehe, Störung des öffentlichen Friedens gehöre nicht dazu, so eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft auf Nachfrage von MDR SACHSEN. Das Jugendamt musste am Donnerstag nach dem Anruf zunächst evakuiert werden. Bis 16:30 Uhr wurde es mit einem Sprengstoffhund durchsucht. Dabei wurde jedoch nichts gefunden. Es war bereits die sechste Bombendrohung gegen die Behörde innerhalb eines Monats.

Seit zwei Wochen hält ein Bombendroher in Chemnitz die Polizei in Atem. Drei mal wurde der Bereich um das Jugendamt weiträumig gesperrt – gefunden wurde nichts. Am Donnerstag bedrohte der Unbekannte erneut die Behörde.

Eine Woche nach einer Bombendrohung in Chemnitz hat die Polizei erneut Alarm geschlagen: Gegen das Jugendamt im Moritzhof ging am Nachmittag eine weitere Drohung ein. Das Gebäude wurde geräumt, Straßen gesperrt.

Nach einer Bombendrohung in Chemnitz hat die Polizei Entwarnung gegeben. Im betroffenen Gebäude in der Innenstadt seien bei der Durchsuchung keine gefährlichen Gegenstände gefunden worden.

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN – Das Sachsenradio | 23.11.2018 | 09:00 Uhr in den Nachrichten aus dem Studio Chemnitz

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Donnerstag, 14.29 Uhr: Die Frau greift an einer Telefonzelle in der City zum Hörer, wählt 110 und droht eine Explosion im Jugendamt an. Kurz darauf stürmen Polizisten herbei, nehmen die Frau und ihren Begleiter (55) fest.

Schon wieder hat ein anonymer Anrufer eine Bombendrohung gegen das Chemnitzer Jugendamt ausgespochen!

Der Moritzhof ist abgeriegelt, Busse bilden Schlangen in der Innenstadt, weil sie nicht weiterfahren können.

Denn die Ermittler hatten auf der Lauer gelegen. Immer wieder nämlich hatte eine Bombendroherin seit Mitte Oktober das Jugendamt an der Bahnhofstraße evakuieren lassen. Die Polizei muss solche Drohungen anrufen, jedesmal durchsuchen. Auch am Donnerstag wurde evakuiert. Gefunden wurde natürlich auch diesmal kein Sprengsatz. Doch die Arbeit im Amt lag lahm, teile der Innenstadt mussten immer wieder gesperrt werden.

Jetzt ist der Spuk hoffentlich vorbei: Nach einem erneuten Drohanruf gegen das Jugendamt in der Bahnhofstraße, der am gestrigen Nachmittag beim Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Chemnitz einging, sollte sich endlich die erhöhte Polizeipräsenz auszahlen, sagte Polizeisprecherin Doreen Göhler am Freitag.

Göhler weiter: Nach bisherigen Erkenntnissen sind auch die vorangegangenen Drohanrufe von der 34-Jährigen getätigt worden. Offenbar hat sie aus Frustration aufgrund von Unstimmigkeiten mit dem Jugendamt gehandelt.

Der Tatverdacht gegen den Begleiter Frau konnte nicht erhärtet werden. Er befindet sich wieder auf freiem Fuß. mala