Bremerhaven: Auto rollt in die Weser - Fahrerin ertrinkt
Tödlicher Unfall In Bremerhaven: Auto stürzt beim Zoo am Meer ins Hafenbecken
Laut Augenzeugen soll der 3er BMW um 20.46 Uhr sofort im Wasser untergegangen sein. Die alarmierten Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz:

Die Wasserschutzpolizei und der Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger rückten aus, ein Hubschrauber der Marine überflog mit einer Wärmebildkamera die Unglücksstelle. Taucher suchten den Grund des Hafenbeckens ab.

Für die Frau kam aber jede Hilfe zu spät. Die Fahrerin konnte nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden.

Wie die Polizei am Dienstagvormittag mitteilte, beging die Frau Selbstmord. Bremerhavens Polizeisprecher Uwe Mikloweit zu BILD: Die Frau hat zweifelsfrei Suizid begangen. Weitere Angaben machen wir dazu nicht.

Depressiv? Hier bekommen Sie umgehend Hilfe: BILD berichtet in der Regel nicht über Selbsttötungen, um keinen Anreiz für Nachahmung zu geben – außer, Suizide erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst depressiv sind, Selbstmord-Gedanken haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Mehrere Schiffe und Hubschrauber waren im Einsatz – doch die Retter kamen zu spät: In Bremerhaven ist eine Frau in ihrem Auto gestorben, nachdem der Wagen in die Weser gerollt war.

Das Fahrzeug kann erst nach zweistündiger Suche in sieben Metern Tiefe von einem Sonarboot geortet werden. Die Fahrerin wurde tot in ihrem Wagen gefunden.

Bremerhaven Offenbar ein tragischer Unfall ereignete sich am Montagabend in Bremerhaven. In unmittelbarer Nähe zum berühmten Zoo am Meer stürzte gegen 21 Uhr ein Pkw über die Kaikante ins Hafenbecken, berichtet die Nachrichtenagentur Nonstop News. Es handelt sich dabei um einen Stichkanal zwischen Weser und der Schleuse zum Sportboothafen. Das Fahrzeug versank laut Augenzeugenberichten sofort im Wasser.

Unmittelbar nach Eingang des Notrufes setzte sich ein Großaufgebot an Rettungskräften in Bewegung. Neben der Feuerwehr und Polizei kamen Kräfte des Technischen Hilfswerks und der DLRG, die Wasserschutzpolizei sowie der Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mit samt seinem Tochterboot zum Einsatz. Auch der Rettungskreuzer Hermann Glockner war vor Ort.

Ein mit Wärmebildkameras ausgestatteter Seenotrettungshubschrauber der Marine überflog mehrfach die Unglücksstelle, konnte aber weder Fahrzeug noch Personen in dem bis zu sieben Meter tiefen Hafenbecken ausfindig machen. Zwei Gruppen Taucher suchten den Grund ab, was sich aber bei den Sichtverhältnissen in der Tiefe und bei Dunkelheit sehr schwierig gestaltete.

Laut Nonstop News konnte das Fahrzeugwrack schlussendlich aber mit Hilfe eines Sonarbootes der Feuerwehr geortet werden. Die Bergung mit Hilfe des Feuerwehrkrans brachte dann die traurige Gewissheit. Die Fahrerin befand sich noch in dem Pkw. Nach bisherigen Erkenntnissen war die Fahrerin offenbar alleine in dem Wagen unterwegs.

Nach Angaben eines Polizeisprechers wollte sich die Insassin das Leben nehmen und lenkte ihr Auto absichtlich in den Vorhafen. Über das Alter und die Herkunft der Frau machte die Polizei keine Angaben. An der Bergungsaktion waren 78 Einsatzkräfte beteiligt.

Hinweis: Zunächst haben wir berichtet, ein Mann sei in dem Auto gefunden worden. Wir haben den Fehler korrigiert.