Unglück in Bremerhaven: Frau rollt mit Auto in Hafenbecken und stirbt
Bremerhaven: Autofahrerin stirbt nach Sturz über Kaikante im Fahrzeug – Bremerhaven
Das Fahrzeug kann erst nach zweistündiger Suche in sieben Metern Tiefe von einem Sonarboot geortet werden. Die Fahrerin wurde tot in ihrem Wagen gefunden.

Bremerhaven Offenbar ein tragischer Unfall ereignete sich am Montagabend in Bremerhaven. In unmittelbarer Nähe zum berühmten Zoo am Meer stürzte gegen 21 Uhr ein Pkw über die Kaikante ins Hafenbecken, berichtet die Nachrichtenagentur Nonstop News. Es handelt sich dabei um einen Stichkanal zwischen Weser und der Schleuse zum Sportboothafen. Das Fahrzeug versank laut Augenzeugenberichten sofort im Wasser.

Unmittelbar nach Eingang des Notrufes setzte sich ein Großaufgebot an Rettungskräften in Bewegung. Neben der Feuerwehr und Polizei kamen Kräfte des Technischen Hilfswerks und der DLRG, die Wasserschutzpolizei sowie der Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mit samt seinem Tochterboot zum Einsatz. Auch der Rettungskreuzer Hermann Glockner war vor Ort.

Ein mit Wärmebildkameras ausgestatteter Seenotrettungshubschrauber der Marine überflog mehrfach die Unglücksstelle, konnte aber weder Fahrzeug noch Personen in dem bis zu sieben Meter tiefen Hafenbecken ausfindig machen. Zwei Gruppen Taucher suchten den Grund ab, was sich aber bei den Sichtverhältnissen in der Tiefe und bei Dunkelheit sehr schwierig gestaltete.

Laut Nonstop News konnte das Fahrzeugwrack schlussendlich aber mit Hilfe eines Sonarbootes der Feuerwehr geortet werden. Die Bergung mit Hilfe des Feuerwehrkrans brachte dann die traurige Gewissheit. Die Fahrerin befand sich noch in dem Pkw. Nach bisherigen Erkenntnissen war die Fahrerin offenbar alleine in dem Wagen unterwegs.

Hinweis: Zunächst haben wir berichtet, ein Mann sei in dem Auto gefunden worden. Wir haben den Fehler korrigiert.

Mehrere Schiffe und Hubschrauber waren im Einsatz – doch die Retter kamen zu spät: In Bremerhaven ist eine Frau in ihrem Auto gestorben, nachdem der Wagen in die Weser gerollt war.

Eine Frau ist in Bremerhaven mit ihrem Auto in ein Hafenbecken gerollt und darin ums Leben gekommen. Trotz der minutenschnellen Alarmierung von Rettungstauchern und anderen Einsatzkräften habe das im Wasser versunkene Fahrzeug nicht schnell genug gefunden werden können, teilte die Feuerwehr mit.

Erst nach knapp zwei Stunden gelang es demzufolge am Montagabend, den Wagen mit einem Sonargerät in sieben Metern Wassertiefe aufzuspüren. Ein Besatzungsmitglied eines Behördenboots hatte zuvor den Angaben zufolge noch versucht, die Frau zu retten. Der Mann musste dies aber abbrechen, als das Auto versank.

Es seien “sämtliche verfügbaren Rettungsmittel” im Einsatz gewesen, teilte die Feuerwehr mit: Wasserrettungsspezialisten ließen sofort Schlauchboote mit Tauchern zu Wasser, auch Taucher und Boote der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft halfen. Zugleich suchten mehrere Schiffe und zwei Marinehubschrauber die Wasseroberfläche ab.