Bremerhaven: Mehr gut sortierte Fachgeschäfte wünschen sich viele ...
Bremerhaven: Mehr gut sortierte Fachgeschäfte wünschen sich viele …
Für gute Schuhe fahre ich nach Bremen Chice Mode zu erschwinglichem Preisen wünscht sich etwa Edda Albrecht-Salomon aus Langen. Obwohl ich gern in Bremerhaven einkaufe, fahre ich für gute Schuhe nach Bremen, verrät die Seniorin.

Die junge Familie Jacobeit aus Speckenbüttel gesteht, dass sie Kindermode auch im Internet kauft. Und gute Designer-Taschen aus Leder für mich suche ich eher in Oldenburg, sagt Mutter Heike.

Die Auszubildende Marthe Steinkamp vermisst nicht zuletzt Geschäfte mit Atmosphäre. Ein CD- oder alternativer Buchladen zum Stöbern, auch ein heimeliges Café gehören für mich beim Shopping dazu.

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Leerstände und Räumungsverkäufe Im Mediterraneo sind zehn Ladenlokale geschlossen oder die Händler haben einen Räumungsverkauf gestartet. Am südlichen Ende des Columbus-Centers stehen sechs Läden leer, ein Geschäft für Geschenke und Souvenirs steht vor der Aufgabe. Leerstände auch am nördlichen Ende der Fußgängerzone.

Von Umsatzrückgängen und enormem Druck für die gesamte Branche spricht auch Michael Mertmann. Der Vorstand der AVW Immobilien AG denkt daher darüber nach, wie dem Mediterraneo im Jahr zehn nach der Eröffnung wieder mehr Leben eingehaucht werden könnte. Für die bessere Vermarktung des Centers solle externer Sachverstand eingekauft werden.

Wir haben das Mediterraneo seinerzeit mit viel Liebe entwickelt, sagt er, und wer das erste Mal auf der Piazza dort stehe, sage meist: Wow. Aber die große Frage bleibe, wie mehr Besucher ins Einkaufszentrum gezogen werden könnten, auch noch mehr Touristen. Der Mix an Geschäften müsse besser werden, sagt Mertmann: Wir sind zu textillastig. Das habe die AVW erkannt.

Auch Sven Frerichs, der Manager des Columbus-Centers, sieht durchaus Schwierigkeiten. Seit Eröffnung der Havenwelten und der gläsernen Brücke über den Alten Hafen vor zehn Jahren hätten sich die Kundenströme auch im Columbus-Center verändert. Das südliche Ende leide darunter, das Hanse Carré habe nicht für eine Belebung gesorgt.

Für neue, attraktive Mieter sind unsere Läden zu klein, sagt Frerichs. Weil Größen von mehr als 300 Quadratmetern durchaus nachgefragt seien, hat nun ein Architekt den Auftrag erhalten, nach Möglichkeiten zu suchen, wie Geschäfte zusammengelegt und neue große Flächen geschaffen werden können. Eine Überlegung sei auch, den Supermarkt zu vergrößern.

* Der Beitrag “Wenn der Kunde wegbleibt: Leerstand und Räumungsverkäufe in Bremerhaven” stammt von Nord24.de. Es gibt keine redaktionelle Prüfung durch FOCUS Online. Kontakt zum Verantwortlichen hier.

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