Flixbus fängt bei Bremen Feuer - A1 wieder freigegeben - WESER-KURIER
Weingarten und Bremen: Zwei Reisebusse verunglückt – Sieben Verletzte
Feuerwehrleute löschen einen Reisebus: In dem Bus ist auf der Autobahn 1 bei Bremen ein Feuer ausgebrochen. (Quelle: dpa)

Ein Bus fährt einem Lastwagen auf, ein anderer fängt Feuer: In der Nacht zu Mittwoch bleiben in Deutschland gleich zwei Reisebusse liegen. Dass im brennenden Bus niemand verletzt wird, ist der Fahrerin zu danken.

Gleich zwei Reisebusse sind in der Nacht zu Mittwoch nicht wie geplant ans Ziel gekommen. Bei Bremen musste eine Fahrerin ihren Bus wegen eines Feuers stoppen, nördlich von Karlsruhe fuhr ein Reisebus desselben Unternehmens einem Lastwagen auf.

Bei dem Unfall auf der Autobahn 5 bei Weingarten im Landkreis Karlsruhe seien drei Menschen schwer verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen. Ein Schwerverletzter musste demnach von der Feuerwehr aus dem Bus befreit werden. In Lebensgefahr war er nach ersten Informationen nicht. Außerdem seien drei Menschen mittelschwer und und eine Person leicht verletzt worden. Rettungskräfte brachten sie in Krankenhäuser.

Die Feuerwehr brachte die übrigen 39 Insassen des Busses in eine Halle nach Weingarten, wo sie zunächst betreut und später von einem Ersatzbus abgeholt werden sollten. Die A5 war auf Höhe der Unfallstelle in Richtung Nord am Morgen noch vollgesperrt. Wie lange die Sperrung andauern würde, war zunächst nicht absehbar, eine Umleitung war eingerichtet.

Feuerwehrleute sind auf der A5 im Einsatz: Ein Reisebus ist auf einen Lastwagen aufgefahren. (Quelle: Thomas Riedel/dpa)

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei traf den Fahrer des Busses keine Schuld am Unfall. Demnach hatte der Lastwagen auf einen Parkplatz fahren wollen, dann aber wegen eines ungünstig dort geparkten Lastwagens erkannt, dass er nicht auf den Parkplatz einfahren konnte. Daraufhin zog der Fahrer von der Abfahrt zurück auf den rechten Fahrstreifen, wo ihm der Reisebus nicht mehr ausweichen konnte.

Keine Verletzten gab es bei einem zweiten Zwischenfall in der Nacht. Ein Reisebus, der von Bremen nach Hamburg fahren sollte, musste nach nur wenigen Kilometern am Bremer Kreuz auf der A1 halten. Die Busfahrerin hatte mehrere aufblinkende Warnleuchten bemerkt und war daraufhin an den Straßenrand gefahren. Zum Glück der Fahrgäste: Denn als sie den Bus von Außen kontrollierte, fiel ihr ein Feuer im Motorraum auf.

Sie evakuierte den Bus, noch bevor das Feuer in den Innenraum vordrang. Alle der 26 Insassen blieben dadurch unverletzt. Die Feuerwehr brachte sie zur nächstgelegenen Raststätte, wo ein anderer Bus des Unternehmens sie aufnahm und nach Hamburg brachte. Die Polizei sperrte die A1 für wenige Minuten voll, ein Fahrstreifen blieb länger gesperrt. Gegen fünf Uhr gaben die Beamten die Autobahn wieder voll frei.

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Gleich zwei Reisebusse sind in der Nacht zu Mittwoch nicht wie geplant ans Ziel gekommen. Bei Bremen musste eine Fahrerin ihren Bus wegen eines Feuers stoppen, nördlich von Karlsruhe fuhr ein Reisebus desselben Unternehmens einem Lastwagen auf. Ein Autofahrer starb bei einem missglückten Überholmanöver im Saarland.Bei dem Unfall auf der Autobahn 5 bei Weingarten im Landkreis Karlsruhe wurden drei Menschen schwer verletzt, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen. Ein Schwerverletzter musste demnach von der Feuerwehr aus dem Bus befreit werden. In Lebensgefahr war er nach ersten Informationen nicht. Außerdem wurden drei Menschen mittelschwer und und eine Person leicht verletzt. Rettungskräfte brachten sie in Krankenhäuser.Die Feuerwehr brachte die übrigen 39 Insassen des Busses in eine Halle nach Weingarten, wo sie zunächst betreut und später von einem Ersatzbus abgeholt werden sollten. Die A5 war auf Höhe der Unfallstelle in Richtung Nord am Morgen noch vollgesperrt. Wie lange die Sperrung andauert, war zunächst nicht absehbar.

Bei perfektem Wetter verunglückten allein am Samstag 15 Menschen. Die meisten starben, weil die Vorfahrt missachtet wurde.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei traf den Fahrer des Busses keine Schuld. Demnach hatte er den Lastwagen auf einen Parkplatz fahren wollen. Dort stand aber ein anderer Lkw an der Einfahrt so ungünstig, dass der Fahrer von der Abfahrt zurück auf den rechten Fahrstreifen fuhr, wo ihm der Reisebus nicht mehr ausweichen konnte.

Keine Verletzten gab es bei einem zweiten Zwischenfall in der Nacht. Ein Reisebus, der von Bremen nach Hamburg fahren sollte, musste nach nur wenigen Kilometern am Bremer Kreuz auf der A1 halten.

Die Busfahrerin hatte mehrere aufblinkende Warnleuchten bemerkt und war daraufhin an den Straßenrand gefahren. Zum Glück der Fahrgäste: Denn als sie den Bus von Außen kontrollierte, fiel ihr ein Feuer im Motorraum auf.

Sie evakuierte den Bus, noch bevor das Feuer in den Innenraum vordrang. Alle der 26 Insassen blieben dadurch unverletzt.

Einen Toten gab es dagegen bei einem Unfall im Saarland. Ein weiter Mann wurde zudem lebensgefährlich verletzt.

Das Auto, in dem die beiden unterwegs waren, stieß am Dienstagabend bei einem Überholmanöver mit einem anderen Auto zusammen, kam von der Straße ab und prallte gegen einen Baum, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen. Dabei wurden der Fahrer und der 28 Jahre alte Beifahrer im Auto eingeklemmt. Rettungskräfte brachten beide in ein Krankenhaus, wo der 28-Jährige an seinen schweren Verletzungen starb.

Der Fahrer war in der Nacht noch in Lebensgefahr. Der Fahrer des anderen Autos wurde bei dem Unfall nicht verletzt.

Auf der A67 bei Lorsch (Kreis Bergstraße) hat ein Lastwagen einen liegengebliebenen Lastwagen gestreift und dabei Feuer gefangen. Der Laster sei nach dem Unfall am Dienstagabend komplett ausgebrannt, teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit. Warum der zweite Lastwagen so weit rechts fuhr, dass er den Havaristen auf dem Seitenstreifen erfasste und wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar. Der 55 Jahre alte Fahrer des hinteren Lastwagens wurde leicht verletzt.

Die Aufräumarbeiten behinderten für mehrere Stunden den Verkehr. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 340 000 Euro.