Bremen: Heftige Ausschreitungen vor Wahl - Es gab einen Aufruf im Internet | Welt - hna.de
Bremen: 300 Menschen blockieren Kreuzung – Verletzte und Festnahmen
In Bremen ist es in der Nacht zum Sonntag zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Offenbar ist zuvor ein Aufruf im Internet erschienen. Neue Details geben Einblicke in die Nacht.

Update 17.15 Uhr: Nach massiven Krawallen in der Nacht zum Wahlsonntag in Bremen hat die Polizei in der Hansestadt eine Ermittlungsgruppe beim Staatsschutz eingerichtet. Bis zu 300 Menschen blockierten nach Polizeiangaben am frühen Sonntagmorgen eine Kreuzung im Bremer Ostertorviertel. Im Vorfeld war im Internet zum "Cornern am Eck gegen Rechtsruck" aufgerufen worden.

Einige Beamte wurden von den Wurfgeschossen verletzt, bestätigte die Polizei noch in der Nacht. Außerdem legten Randalierer Brände und warfen Steine in Schaufenster.Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an und nahm mehrere Menschen fest. Rund um die Sielwall-Kreuzung lag der Verkehr lahm. Später in der Nacht flogen Farbbeutel auf Streifenwagen und Polizeireviere. Erst am frühen Morgen kehrte wieder Ruhe ein!

Bei zwei der insgesamt neun Festgenommenen gibt es laut Polizei Erkenntnisse aus dem Deliktsbereich der politisch motivierten Straftaten. Um welches politische Lager es sich dabei handelt, konnte eine Polizeisprecherin am Sonntagnachmittag nicht sagen.

Bremen – Verletzte Polizisten, demolierte Schaufenster, brennende Barrikaden: Bremen erlebte in der Nacht vor dem Wahl-Sonntag einen heftigen Gewaltausbruch. Etwa 300 Menschen blockierten eine Kreuzung und warfen Flaschen auf Polizisten.

Nach Angaben der Polizei hatten Störer um kurz vor Mitternacht auf der Straße zunächst ein Fußballspiel begonnen und dabei Pyrotechnik gezündet. Beamte unterbanden das Fußballspiel und forderten die Teilnehmer auf, die Fahrbahn zu räumen.

Warum es zu den Ausschreitungen kam, war noch unklar. Ob es einen Zusammenhang zu den Wahlen gibt ist unklar. In Bremen steht am Sonntag sowohl die Bürgerschafts- als auch Europawahl an.

Gegen 00.30 Uhr schlug die Stimmung den Angaben zufolge plötzlich in Aggression und Gewalt gegen die eingesetzten Polizisten um. "Es kam zu gezielten, massiven Angriffen auf die Einsatzkräfte. Polizisten wurden gezielt mit Flaschenwürfen auf der Straße und aus Häusern heraus angegriffen, beleidigt und bespuckt", berichtete die Polizei.

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Störer zündeten demnach unter anderem Reifen und Paletten an. Die Polizei war mit etwa 100 Beamten im Einsatz, darunter acht Streifenwagen aus dem niedersächsischen Umland. Ab 01.45 Uhr räumten starke Einsatzkräfte die Kreuzung. Erst gegen 03.15 Uhr hatte die Lage sich beruhigt.

Politik 24.05.19 SPD droht Desaster in Bremen GroKo-Parteien taumeln Europawahl entgegen Randalierer zündeten demnach Pyrotechnik und warfen Steine in umliegende Geschäfte. Auch mehrere Fahrzeugreifen wurden auf der Fahrbahn in Brand gesetzt, berichtet der "Weser Kurier". Der Hintergrund der Ausschreitungen wenige Stunden vor der Bremer Bürgerschaftswahl ist noch unklar.

Wegen des Aufrufs im Internet war die Bremer Polizei nach eigenen Angaben am Samstagabend mit zusätzlichen Einsatzkräften im Dienst. Parallel zu den Ausschreitungen an der Kreuzung verzeichnete die Polizei in der Hansestadt Sachbeschädigungen an den Polizeirevieren Innenstadt, Woltmershausen und Gröpelingen sowie an fünf Einsatzfahrzeugen. Die Täter in diesen Fällen waren zunächst unbekannt.

Aus der Menge heraus wurden den Angaben zufolge Einsatzkräfte mit Flaschen beworfen. Es gab mehrere Verletzte. Die Bremer Polizei räumte schließlich mit zahlreichen Beamten und Unterstützung niedersächsischer Polizisten die Kreuzung. Dabei wurden mehrere Menschen vorläufig festgenommen.

Auch wurde eine Fensterscheibe am Bremer Rathaus eingeschlagen. Einen Tatverdächtigen konnten die Einsatzkräfte stellen. Ob ein Zusammenhang zwischen den Taten auf der Kreuzung und den Sachbeschädigungen an den Polizeiwachen besteht, sollen die weiteren Ermittlungen zeigen.

Später in der Nacht attackierten Unbekannte Streifenwagen und Polizeiwachen. Dabei warfen die Täter unter anderem Farbbeutel. Erst am frühen Morgen kehrte wieder Ruhe ein. Die Polizei sucht nun Zeugen dieser Vorfälle und leitete Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs ein.

Update 14.31 Uhr: Rund 300 Menschen haben in der Nacht zum Sonntag in Bremen nach Polizeiangaben eine Kreuzung blockiert und randaliert. Bei den Ausschreitungen seien vier Polizisten verletzt und neun Randalierer festgenommen worden. Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, hatte sich die Beteiligten auf die Kreuzung gesetzt, Pyrotechnik gezündet, Lagerfeuer entfacht und Steine in die Schaufensterscheiben der umliegenden Geschäfte geworfen.

Nach Angaben einer Polizeisprecherin wurden vier Polizisten leicht verletzt. Die Bremer Polizei räumte schließlich mit zahlreichen Beamten und Unterstützung niedersächsischer Polizisten die Kreuzung. Dabei wurden neun Menschen vorläufig festgenommen.

In der Nacht vor dem Wahl-Sonntag kommt es in Bremen zu heftigen Ausschreitungen. Hunderte Menschen blockieren eine Kreuzung, Steine und Flaschen fliegen auf die Polizei und umliegende Geschäfte. Mehrere Menschen werden verletzt.

In Berlin wurden Polizisten in der Nacht zum Samstag nach eigenen Angaben mit Steinen, Farbbeuteln und Flaschen attackiert. Das geschah in der Rigaer Straße, wo es schon zuvor Konflikte um einstmals besetzte Häuser gegeben hatte. Die Polizei war über Stunden mit insgesamt 180 Kräften im Einsatz. In der Nacht zum Sonntag blieb es laut Polizei jedoch ruhig. In beiden Städten wird nun unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs ermittelt.

In der Nacht zu Sonntag mussten Einsatzkräfte der Polizei Bremen und der niedersächsischen Polizei die Sielwallkreuzung räumen.

Rund 300 Menschen in der Spitze blockierten in der Nacht zu Sonntag die Sielwallkreuzung im Bremer Ostertorviertel. Sie zündeten Feuer, Pyrotechnik und warfen Steine in umliegende Geschäfte. Aus der Menge heraus wurden Einsatzkräfte mit Flaschen beworfen und dabei auch verletzt. Starke Kräfte der Polizei Bremen räumten mit Unterstützung niedersächsischer Kollegen die Kreuzung. Dabei kam es zu vorläufigen Festnahmen. Bei der Räumung mussten Zwangsmittel eingesetzt werden.

Im Verlauf der Nacht wurden zudem Streifenwagen und Reviere in der Stadt mit Farbbeuteln und anderen Gegenständen von bislang unbekannten Störern attackiert.

Die Polizei sucht Zeugen: "Wer kann Hinweise auf Täter geben?". Zeugen und Hinweisgeber wenden sich an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421-362 3888.

Bremen – Etwa 300 Menschen blockierten eine Kreuzung und warfen Flaschen auf Polizisten. Einige Beamte wurden verletzt, wie die Polizei weiter mitteilte. Randalierer legten Brände und warfen Steine in Schaufenster.

Die Polizei rückte mit einem großen Aufgebot an und nahm mehrere Menschen fest. Rund um die Sielwall-Kreuzung lag der Verkehr lahm. Später in der Nacht flogen Farbbeutel auf Streifenwagen und Polizeireviere. Erst am frühen Morgen kehrte wieder Ruhe ein.

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In Bremen ist es in der Nacht zum Sonntag zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Etwa 300 Menschen blockierten eine Kreuzung und warfen Flaschen auf Polizisten. Randalierer legten Brände und warfen Steine in Schaufenster. Die Beteiligten hatten sich auf die Kreuzung gesetzt, Pyrotechnik gezündet, Lagerfeuer entfacht und Steine in die Schaufensterscheiben von vier umliegenden Geschäfte geworfen.

Wie eine Polizeisprecherin gegenüber WELT bestätigte, wurden vier Polizisten leicht verletzt. Neun Personen wurden vorläufig festgenommen. Der Hintergrund der Ausschreitungen wenige Stunden vor der Bremer Bürgerschaftswahl war zunächst unklar müssten weiterhin ermittelt werden, sagte die Sprecherin.

Die Polizei rückte mit einem großen Aufgebot an und nahm mehrere Menschen fest. Rund um die Sielwall-Kreuzung lag der Verkehr lahm.

Später in der Nacht flogen Farbbeutel und offenbar auch Steine auf Streifenwagen und Polizeireviere. Erst am frühen Morgen kehrte wieder Ruhe ein. Die Polizei sucht nun Zeugen dieser Vorfälle und leitete Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs ein.

Im Bundesland Bremen sind am Sonntag 478.000 Wahlberechtigte aufgerufen, den Regierungskurs für die kommenden vier Jahre zu bestimmen. Die Bremische Bürgerschaft, der Landtag des Stadtstaates, wird neu gewählt. Die seit über 70 Jahren regierende SPD und die oppositionelle CDU schenkten sich im zurückliegenden Wahlkampf nichts. Die Topthemen waren Bildung, Verkehr und Wohnungspolitik. Beide Parteien liegen in Umfragen eng beieinander. Allerdings muss die SPD mit heftigen Verlusten rechnen.

Wie eine Polizeisprecherin gegenüber WELT bestätigte, wurden vier Polizisten leicht verletzt. Neun Personen wurden vorläufig festgenommen. Der Hintergrund der Ausschreitungen wenige Stunden vor der Bremer Bürgerschaftswahl war zunächst unklar müssten weiterhin ermittelt werden, sagte die Sprecherin.

Die Polizei rückte mit einem großen Aufgebot an und nahm mehrere Menschen fest. Rund um die Sielwall-Kreuzung lag der Verkehr lahm.

Später in der Nacht flogen Farbbeutel und offenbar auch Steine auf Streifenwagen und Polizeireviere. Erst am frühen Morgen kehrte wieder Ruhe ein. Die Polizei sucht nun Zeugen dieser Vorfälle und leitete Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs ein.

Im Bundesland Bremen sind am Sonntag 478.000 Wahlberechtigte aufgerufen, den Regierungskurs für die kommenden vier Jahre zu bestimmen. Die Bremische Bürgerschaft, der Landtag des Stadtstaates, wird neu gewählt. Die seit über 70 Jahren regierende SPD und die oppositionelle CDU schenkten sich im zurückliegenden Wahlkampf nichts. Die Topthemen waren Bildung, Verkehr und Wohnungspolitik. Beide Parteien liegen in Umfragen eng beieinander. Allerdings muss die SPD mit heftigen Verlusten rechnen.