Kurz vor der Wahl: Bremer CDU-Landeschef Jörg Kastendiek gestorben - WELT
Jörg Kastendiek (✝54): Bremer CDU-Landeschef stirbt nach Krebserkrankung
Der Bremer CDU-Landeschef Jörg Kastendiek ist im Alter von 54 Jahren gestorben. Das teilte die Partei am Dienstag mit. Kastendiek war an Krebs erkrankt. Politiker reagierten parteiübergreifend mit Trauer und Bestürzung. Sein viel zu früher Tod hinterlässt uns alle fassungslos, sagte der stellvertretende CDU-Parteivorsitzende Jens Eckhoff am Dienstag. SPD-Fraktionschef Björn Tschöpe bezeichnete Kastendiek als engagierten Parlamentarier, mit dem ihn ein großer gegenseitiger Respekt verbunden habe.

Der Diplom-Ingenieur hinterlässt seine Frau und einen Sohn. Den Vorsitz der Bremer CDU übernahm er 2012, zwischen 2005 und 2007 war er Bremer Wirtschaftssenator. Außerdem war er der dienstälteste Bremer Bürgerschaftsabgeordnete. Er saß seit 1991 im Landesparlament, nur in seiner Zeit als Wirtschaftssenator ruhte sein Abgeordnetenmandat. Seit November 2012 war er auch Mitglied im CDU-Bundesvorstand.

Kastendiek gehörte über 25 Jahre dem Landtag – der Bremischen Bürgerschaft. Nur für seine Zeit als Senator unterbrach er seine Tätigkeit im Landtag und war damit Dienstältester Abgeordneter der CDU-Fraktion. Ab 2007 wurde er erneut Mitglied der Bürgerschaft und war dort im Ausschuss für Angelegenheiten der Häfen, außerdem im Verfassungs- und Geschäftsordnungsausschuss und in der staatlichen und städtischen Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen.

Er engagierte sich bis zuletzt auch im Wahlkampf für seine Partei und trat regelmäßig als Redner bei Veranstaltungen auf. Auf ihn ging auch der Vorschlag zurück, den bis Anfang 2018 politisch weitgehend unbekannten Software-Unternehmer Carsten Meyer-Heder als Spitzenkandidaten für die anstehende Landtagswahl zu wählen.

Am 26. Mai wird in Bremen eine neue Bürgerschaft gewählt. Dem SPD-Bürgermeister Carsten Sieling droht eine Niederlage gegen seinen Herausforderer Carsten Meyer-Heder. Umfragen sehen SPD und CDU seit rund einem Jahr gleichauf. Deshalb bekommt die Wahl im kleinsten Bundesland auf einmal eine ziemlich große bundespolitische Bedeutung.

In Bremen wird am 26. Mai eine neue Bürgerschaft gewählt. Kastendiek habe seine Kraft und wertvolle Erfahrung in den Wahlkampf investiert, erklärte Eckhoff. Sein Tod stimme die CDU unendlich traurig. Die Partei verliere einen Menschen, der sich persönlich und politisch um die CDU und Bremen verdient gemacht hat.

1980 trat er in die Junge Union ein, von 1988 bis 1992 war er deren stellvertretender Vorsitzender. Später wurde er CDU-Mitglied. Von 1985 bis 1987 war der Vorsitzender des Rings Christlich-Demokratischer Studenten.

Auch außerhalb der CDU löste die Nachricht von Kastendieks Tod große Bestürzung aus. Jörg Kastendiek hat sich an vielen Positionen um unser Land verdient gemacht, erklärte die Präsidentin der Bremer Bürgerschaft, Antje Grotheer (SPD). Es habe sie sehr beeindruckt, wie er sich bis zuletzt weiter für Bremen und im Parlament engagiert habe, auch wenn ihn seine Erkrankung bereits schwer gezeichnet habe.

Der Bremer CDU-Landesvorsitzende und Ex-Wirtschaftssenator Jörg Kastendiek ist nach einer schweren Krankheit im Alter von 54 Jahren gestorben. Das teilte der CDU-Landesverband mit.

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Der Diplom-Ingenieur hinterlässt seine Frau und einen Sohn. Den Vorsitz der Bremer CDU übernahm er 2012, zwischen 2005 und 2007 war er Bremer Wirtschaftssenator. Außerdem war er der dienstälteste Bremer Bürgerschaftsabgeordnete. Er saß seit 1991 im Landesparlament, nur in seiner Zeit als Wirtschaftssenator ruhte sein Abgeordnetenmandat. Seit November 2012 war er auch Mitglied im CDU-Bundesvorstand.

Der stellvertretende CDU-Vorsitzende, Jens Eckhoff, zeigte sich betroffen und sagte: “Sein viel zu früher Tod hinterlässt uns alle fassungslos.”

Er engagierte sich bis zuletzt auch im Wahlkampf für seine Partei und trat regelmäßig als Redner bei Veranstaltungen auf. Auf ihn ging auch der Vorschlag zurück, den bis Anfang 2018 politisch weitgehend unbekannten Software-Unternehmer Carsten Meyer-Heder als Spitzenkandidaten für die anstehende Landtagswahl zu wählen.

In Bremen wird am 26. Mai eine neue Bürgerschaft gewählt. Kastendiek habe seine Kraft und wertvolle Erfahrung in den Wahlkampf investiert, erklärte Eckhoff. Sein Tod stimme die CDU unendlich traurig. Die Partei verliere einen Menschen, der sich persönlich und politisch um die CDU und Bremen verdient gemacht hat.

Auch außerhalb der CDU löste die Nachricht von Kastendieks Tod große Bestürzung aus. Jörg Kastendiek hat sich an vielen Positionen um unser Land verdient gemacht, erklärte die Präsidentin der Bremer Bürgerschaft, Antje Grotheer (SPD). Es habe sie sehr beeindruckt, wie er sich bis zuletzt weiter für Bremen und im Parlament engagiert habe, auch wenn ihn seine Erkrankung bereits schwer gezeichnet habe.

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Mitten im Landtagswahlkampf muss die Bremer CDU einen traurigen Schicksalsschlag erleiden. Die Partei gab bekannt, dass Landeschef Jörg Kastendiek gestorben ist. (Quelle: Promiboom)

Bremen: Der CDU-Landeschef Jörg Kastendiek ist nach Krebserkrankung gestorben. (Quelle: Promiboom)

Mitten im Landtagswahlkampf muss die Bremer CDU einen traurigen Schicksalsschlag erleiden. Die Partei gab bekannt, dass Landeschef Jörg Kastendiek gestorben ist. Er wurde nur 54 Jahre alt. 

Nach schwerer Krankheit ist der Bremer CDU-Landeschef Jörg Kastendiek im Alter von 54 Jahren gestorben. Das teilte die Partei am Dienstag mit. Kastendiek war an Krebs erkrankt. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende, Jens Eckhoff, zeigte sich tief betroffen und erklärte: “Sein viel zu früher Tod hinterlässt uns alle fassungslos.” Kastendiek habe bis zum letzten Tag gekämpft, erklärte der Vizelandeschef Jens Eckhoff. Er habe die CDU trotz Krankheit “vorbildlich und diszipliniert geführt”.

Kastendiek hinterlässt seine Frau und einen Sohn. Den Vorsitz der Bremer CDU übernahm er 2012, zwischen 2005 und 2007 war er Bremer Wirtschaftssenator. Außerdem war er der dienstälteste Bremer Bürgerschaftsabgeordnete. Er saß seit 1991 im Landesparlament, nur in seiner Zeit als Wirtschaftssenator ruhte sein Abgeordnetenmandat.

In Bremen wird am 26. Mai eine neue Bürgerschaft gewählt, die CDU tritt dabei mit ihrem Spitzenkandidaten Carsten Meyer-Heder an. Kastendiek habe “seine Kraft und wertvolle Erfahrung” in den Wahlkampf investiert, erklärte Eckhoff. Sein Tod stimme die CDU “unendlich traurig”. Die Partei verliere einen “Menschen, der sich persönlich und politisch um die CDU und Bremen verdient gemacht hat”. 

Auch außerhalb der CDU löste die Nachricht von Kastendieks Tod große Bestürzung aus. “Jörg Kastendiek hat sich an vielen Positionen um unser Land verdient gemacht”, erklärte die Präsidentin der Bremer Bürgerschaft, Antje Grotheer (SPD). Es habe sie “sehr beeindruckt”, wie er sich bis zuletzt weiter für Bremen und im Parlament engagiert habe, auch wenn ihn seine Erkrankung bereits schwer gezeichnet habe.

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