Bremen – Schalke: Domenico Tedesco verliert Schicksalsspiel! - S04 - Derwesten.de
Werder – Schalke 4:2! Domenico Tedesco darf trotz Pleite bleiben
Schalke 04 nähert sich rasant den Abstiegsplätzen der Fußball-Bundesliga. Die Königsblauen warten nun seit sieben Spielen auf einen Sieg, weil auch bei Werder Bremen nichts zu holen ist für das Team von Trainer Tedesco, der weiter um seinen Job zittern muss.

Das Spiel verloren, aber mit einer zeitweise starken Leistung möglicherweise die Position des angeschlagenen Trainers Domenico Tedesco gestärkt: Trotz einer über weite Strecken ordentlichen Auftritts hat Schalke 04 auch bei Werder Bremen nicht punkten können. Der Vize-Meister musste sich an der Weser unglücklich mit 2:4 (1:1) geschlagen geben, sammelte aber zumindest in Hälfte eins Argumente für eine Weiterbeschäftigung seines Coaches.

Nach furiosem Beginn gingen die Gäste durch Breel Embolo, der das entscheidende Laufduell gegen Ludwig Augustinsson gewann (26.), in Führung. Fünf Minuten später konnten die Hanseaten ausgleichen, Milot Rashica traf mit einem Flachschuss. Sechs Minuten nach Wiederbeginn traf Werder-Kapitän Max Kruse nach Videobeweis per Foulelfmeter, ehe erneut Rashica erfolgreich war (73.). Breel Embolo (85.) konnte noch einmal für die Gäste verkürzen, ehe Martin Harnik (90.+4) für den Endstand sorgte.

Nach furiosem Beginn gingen die Gäste durch Breel Embolo, der das entscheidende Laufduell gegen Ludwig Augustinsson gewann (26.), in Führung. Fünf Minuten später konnten die Hanseaten ausgleichen, Milot Rashica traf mit einem Flachschuss. Sechs Minuten nach Wiederbeginn traf Werder-Kapitän Max Kruse nach Videobeweis per Foulelfmeter, ehe erneut Rashica erfolgreich war (73.). Breel Embolo (85.) konnte noch einmal für die Gäste verkürzen, ehe Martin Harnik (90.+4) für den Endstand sorgte.

Das Spiel verloren, aber mit einer zeitweise starken Leistung die Position des angeschlagenen Trainers Domenico Tedesco gestärkt: Trotz eines über weite Strecken ordentlichen Auftritts hat Schalke 04 auch bei Werder Bremen nicht punkten können. Der Vize-Meister musste sich an der Weser unglücklich mit 2:4 (1:1) geschlagen geben, sammelte aber zumindest in Hälfte eins Argumente für eine Weiterbeschäftigung seines Coaches.

Bundesliga: Werder Bremen schlägt mutiges Schalke – Tedesco bleibt im Amt

Ein Lichtblick war aber vor allem für Tedesco der durchaus engagierte Auftritt seines Teams, das nach einer bislang ganz schwachen Rückrunde bis auf Platz 14 abgestürzt ist. Der Coach reagierte schon mit seiner Aufstellung auf die seit Wochen schwachen Vorstellungen seiner Profis und verbannte Mark Uth, Hamza Mendyl und Amine Harit aus dem Kader.

Die Partie wogte hin und her, mehrfach lagen weitere Treffer in der Luft. Auch Tedescos Kollege Florian Kohfeldt war bis in die Schlussphase hinein auf Offensive aus und ersetzte Oldie Claudio Pizarro durch den kopfballstarken Martin Harnik. Bremen bestimmte die zweite Hälfte klar, auch wenn es am Ende noch mal spannend wurde. In der 84. Minute feierte zudem Fin Bartels nach 448 Tagen sein Bundesliga-Comeback bei Werder.

"Wir haben uns für diesen Kader entschieden. Es geht nicht darum, dass wir mit dem Finger auf jemanden zeigen und sagen, das sind die falschen Jungs. Die aktuelle Situation ist wichtig und wir haben uns nun für den aktuellen Kader entschieden", sagte der neue Sportvorstand Jochen Schneider vor dem Anpfiff bei Eurosport. Vor den Augen des Nachfolgers von Christian Heidel präsentierten sich die Westdeutschen von der ersten Minute an hellwach und hätten schon früher in Führung gehen müssen. Werder-Torwart Jiri Pavlenka war in der Anfangsphase mehrfach gefordert, die Bremer Abwehr wackelte bedenklich.

“Letzten Endes geht es um Punkte, und die fehlen uns heute. Wir wollten uns gegenüber den letzten Spielen in Mainz und Düsseldorf steigern, das war auch nicht schwer. Die Tür war für uns nach dem 1:0 offen. Aber nach dem 1:2 wird es dann schwierig. Solange ich das Vertrauen dieses großartigen Klubs habe, werde ich Vollgas geben. Die Mannschaft lebt”, gab sich Tedesco nach dem Spiel kämpferisch.

Das 100. Bundesligaduell zwischen diesen beiden Traditionsklubs war auf jeden Fall eines der besseren Sorte. Denn spätestens nach dem zu diesem Zeitpunkt eher glücklichen Ausgleich fanden auch die Gastgeber besser ins Spiel und sind weiterhin die einzige Mannschaft mit mindestens einem Torerfolg in jedem Match. Das ohnehin schon hohe Tempo ließ auch nach dem Seitenwechsel nicht nach. Tedesco trieb seine Schützlinge immer wieder nach vorne, ganz gezielt wurden die Schalker Angriffe über die Bremer Schwachstelle Augustinsson vorgetragen. Beide Teams wollten die den Sieg unbedingt, die 42.100 Zuschauer im ausverkauften Weserstadion bekamen ein Spektakel geboten.

“Ja, wir wollten eine Trendwende in Sachen Leistung – die haben wir gesehen”, antwortete der neue Sportvorstand Jochen Schneider auf eine entsprechende Frage nach dem Abpfiff. Somit wird Tedesco sowohl am kommenden Dienstag im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League bei Manchester City (Hinspiel: 2:3) als auch im Ligaspiel am 16. März gegen RB Leipzig auf der Bank sitzen. 

Die Partie wogte hin und her, mehrfach lagen weitere Treffer in der Luft. Auch Tedescos Kollege Florian Kohfeldt war bis in die Schlussphase hinein auf Offensive aus und ersetzte Oldie Claudio Pizarro durch den kopfballstarken Martin Harnik. Bremen bestimmte die zweite Hälfte klar, auch wenn es am Ende noch mal spannend wurde. In der 84. Minute feierte zudem Fin Bartels nach 448 Tagen sein Bundesliga-Comeback bei Werder.

Das Job-Endspiel in Bremen verliert Tedesco mit 2:4. Der neue Sportvorstand Jochen Schneider (48) fordert vor dem Spiel bei Eurosport: Es muss eine Trendwende in der Leistung sein. Das kann man nicht am Ergebnis festmachen.

Ein Lichtblick war aber vor allem für Tedesco der durchaus engagierte Auftritt seines Teams, das nach einer bislang ganz schwachen Rückrunde bis auf Platz 14 abgestürzt ist. Der Coach reagierte schon mit seiner Aufstellung auf die seit Wochen schwachen Vorstellungen seiner Profis und verbannte Mark Uth, Hamza Mendyl und Amine Harit aus dem Kader.

Danach sagt er: Ja, wir wollten eine Trendwende in der Leistung – die haben wir bis zum 1:2 gesehen.

Unfassbarer Skandal beim Union-Sieg (2:0) gegen Ingolstadt. Ein scheinbarer Fan der Berliner twitterte seinen widerlichen Judenhass.

Das 100. Bundesligaduell zwischen diesen beiden Traditionsklubs war auf jeden Fall eines der besseren Sorte. Denn spätestens nach dem zu diesem Zeitpunkt eher glücklichen Ausgleich fanden auch die Gastgeber besser ins Spiel und sind weiterhin die einzige Mannschaft mit mindestens einem Torerfolg in jedem Match.

Aufsichtsrats-Boss Clemens Tönnies (62) sitzt in Bremen auf der Tribüne, geht noch vor dem Schlusspfiff ins Innere des Stadions. Eine Stunde nach Spielende gibt es für Tedesco dann die vorläufige Job-Garantie. Kommende Woche geht es in der Champions League gegen Manchester City, dann in der Liga gegen Leipzig.

Vor den Augen des Nachfolgers von Christian Heidel präsentierten sich die Westdeutschen von der ersten Minute an hellwach und hätten schon früher in Führung gehen müssen. Werder-Torwart Jiri Pavlenka war in der Anfangsphase mehrfach gefordert, die Bremer Abwehr wackelte bedenklich.

Was Tedesco gerettet hat: Seine Mannschaft spielt vor allem in der ersten Halbzeit ordentlich, sieht nicht so aus, als wolle sie den Trainer loswerden. Mendyl, Harit und Uth schmeißt Tedesco nach dem 0:4 vergangene Woche gegen Düsseldorf aus dem Kader.

Der FC Schalke 04 präsentiert sich gegen Werder Bremen deutlich verbessert. Doch für Punkte reicht es nach einem Tor-Spektakel wieder nicht. Trainer Domenico Tedesco darf trotzdem weitermachen.

Er will nur Spieler, die für ihn, für Schalke und gegen den Abstieg kämpfen. Gegen Werder gewinnt Schalke 55 Prozent Zweikämpfe, feuert 15 Torschüsse ab.

Woran er jetzt arbeiten muss: Der letzte Sieg liegt schon 48 Tage zurück. In den letzten drei Ligaspielen kassierten die Gelsenkirchner elf Gegentore. Schalke spielt die schlechteste Saison seit 26 Jahren.

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Das Spiel gegen Bremen entscheiden Kleinigkeiten. Und Schalke hat nach seinem Führungstor durch Embolo (26.) bei Gegentoren zweimal Pech mit den Schiri-Entscheidungen.

Milot Rashica trifft zum 3:1 für Bremen: Trotz der 2:4-Niederlage zeigte Schalke einen couragierten Auftritt. (Quelle: Carmen Jaspersen/dpa)

► 31. Minute: Rashica lässt den Ball geschickt ins Tor tropfen – 1:1. Diskussionswürdig – weil Pizarro mehr aktiv als passiv im Abseits steht.

► 49. Minute: Rashica bringt den Ball flach vor das Schalker Tor, Kruse kommt ins Stolpern – weil ihm Bruma in die Hacken läuft? Schiedsrichter Martin Petersen entscheidet nach Video-Check auf Elfmeter. Kruse verwandelt zum 2:1 (51.).

Werder dreht das Spiel und gibt die Führung nicht mehr aus der Hand. Rashica legt seinen zweiten Treffer drauf (73.), auch Embolo macht einen Doppelpack (85.). Harnik setzt mit einem Konter den Schlusspunkt (90.+4).