Unfall nach Rhein in Flammen in Bonn - 32-Jähriger schwebt weiter in Lebensgefahr - General-Anzeiger
Bonn: Mann nach Rhein in Flammen von Bahn erfasst – Lebensgefahr
Bonn. Nach dem Abschlussfeuerwerk von Rhein in Flammen wurde an der Bahnhaltestelle Ollenhauerstraße/Gronau ein Mann von einer Bahn erfasst und lebensgefährlich verletzt. Der Zustand des 32-Jährigen ist weiter kritisch. Der Einsatz beeinträchtigte den Bahnverkehr erheblich.

Ein 32-Jähriger hatte mit seinem Fahrrad gegen 0.15 Uhr den Überweg an der Haltestelle Ollenhauerstraße / Gronau überquert und war dabei von einer einfahrenden KVB-Bahn der Linie 16 erfasst worden. Der Mann übersah die mit Warnsignal kreuzende Bahn, teilte die Polizei am Sonntagmorgen mit. Sie bezieht sich dabei auf Angaben von Zeugen.

Der Mann wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Ersthelfer hatten sich um den Verletzten gekümmert, bis die Rettungskräfte vor Ort waren. Auch am Sonntagmorgen war der Zustand des Verletzten noch kritisch, teilte die Polizei mit.

Bonn-Gronau: Schwerer Unfall nach Rhein in Flammen – Radfahrer stößt mit Bahn zusammen

Mehrere Personen wurden Zeugen des Unfalls. Eine Frau erlitt einen Schock und musste vor Ort von Rettungskräften versorgt werden. Anschließend wurde sie von Freunden nach Hause gebracht. Da es die erste Bahn nach dem Feuerwerk von Rhein in Flammen war, die die Haltestelle anfuhr, war die Bahn nicht vollbesetzt.

Wegen des Unfalls verkehrten die Bahnen der Linien 16, 63 und 66 in diesem Bereich bis in die Nacht nicht. Laut der Stadtwerke Bonn mussten die Strecken unterbrochen werden: Die Linie 16/63 fuhr von Köln bzw. Tannenbusch nur bis Heussalle und zurück.

Wegen der Streckentrennung war im Bereich Rheinaue/Robert-Schuman-Platz kein Bahnverkehr der Linie 66 möglich. Trotzdem kletterten innerhalb kürzester Zeit mehrere junge Männer über die Absperrung auf der Brücke, liefen über die Autobahn und ins Gleis. Alle wurden direkt des Bahnsteigs verwiesen. Die SWB-Mitarbeiter empfahlen den Wartenden, über die Rheinbrücke zur Haltestelle Ramersdorf zu laufen oder einen Bus am Haupteingang der Rheinaue zu nutzen.

Die Linie 66 fuhr bis in die Nacht von Siegburg bis zum Bonner Hauptbahnhof, ab dort zurück über Beuel-Ramersdorf von dort Linienweg bis Honnef und zurück. Im Bereich Robert-Schuman-Platz sowie Rheinaue war laut der Stadtwerke stundenlang kein Bahnverkehr möglich. Stundenlang kam es auf allen Bahnlinien zu erheblichen Unregelmäßigkeiten.

Bald jedoch hatten sich alle Fahrgäste umorientiert – die meisten mit viel Verständnis für die Situation. Wir haben mehrere Busse zur Ollenhauerstraße geschickt, berichtete Abdelkader Cadi von den Stadtwerken, an der Haltestelle Rheinaue Haupteingang. Außerdem fuhren Zusatzbusse vom Haupteingang der Rheinaue direkt zum Hauptbahnhof.

Auch der Straßenverkehr war beeinträchtigt. Da an der Unfallstelle an der B9 in beiden Richtungen jeweils eine Fahrbahn gesperrt wurde, kam es zu längeren Staus in diesem Bereich. Gegen 4 Uhr gaben die Stadtwerke die Strecke wieder frei.

Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen zu dem Unfall übernommen. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0228 15-0 bei der Polizei zu melden.

Ein Fahrradfahrer (32) wurde in der Nacht zum Sonntag gegen 0.20 Uhr im Bereich der Haltestelle Ollenhauerstraße/Gronau von einer Straßenbahn erfasst und lebensgefährlich verletzt. Mehrere Besucher des Festes standen an der Haltestelle, warteten auf die Bahn, als das Unglück geschah. Einige erlitten einen Schock, mussten behandelt werden.

► Ob der Radfahrer das Rotlicht missachtet hat oder einfach nicht mit einer Bahn gerechnet hatte, ist unklar. Während des Feuerwerks waren die Bahnen unterbrochen, diese war die erste, die wieder fuhr.

Zur genauen Klärung wurde ein Gutachter beauftragt. Durch den Unfall kam es bis in den Morgen zu massiven Störungen im Bahnverkehr.