Mäuseplage im Stadthaus Bonn: Ratsfraktion will \
“Amtskater” soll im Bonner Stadthaus Mäuse jagen
Teilen Weiterleiten Tweeten Weiterleiten Drucken Zur Bekämpfung einer Mäuseplage in einem städtischen Gebäude wird in Bonn über die Anschaffung eines Amtskaters diskutiert. Die kleine Ratsfraktion Die Sozialliberalen hat einen entsprechenden Antrag gestellt und argumentiert, dass der Einsatz von Katzen zur Mäusejagd seit mehreren tausend Jahren praktiziert werde.

Zum Beispiel in Großbritannien: In London tue Kater Larry in der Amtswohnung der amtierenden Premierminister als oberster Mäusejäger des britischen Kabinetts erfolgreich seinen Dienst. Die Fraktion fordert daher, einen solchen Kater auch für das von Mäusen geplagte Bonner Stadthaus anzuschaffen.

Die Verwaltung hat sich allerdings bereits gegen das Katzen-Engagement ausgesprochen. Die Tiere hinterließen bei der Jagd in der Regel Überreste der Mäuse, die man dann wiederum entsorgen müsse, hieß es in einer Stellungnahme. Ihr Einsatz sei nur in Wohnbereichen sinnvoll – nicht in Großraumbüros. Hinzu komme, dass dann Katzenklappen in Brandschutztüren montieren werden müssten.

Die Verwaltung hat sich allerdings bereits gegen das Katzen-Engagement ausgesprochen. Die Tiere hinterließen bei der Jagd in der Regel Überreste der Mäuse, die man dann wiederum entsorgen müsse, hieß es in einer Stellungnahme. Ihr Einsatz sei nur in Wohnbereichen sinnvoll – nicht aber in Großraumbüros, wie sie im Stadthaus zu finden sind. Hinzu komme, dass dann Katzenklappen in Brandschutztüren montieren werden müssten.

“Amtskater” soll im Bonner Stadthaus Mäuse jagen Die Bonner Politik diskutiert am Mittwoch (20.03.2019) über den Vorschlag, einen Kater anzuschaffen. Der sogenannte Amtskater soll gegen die anhaltende Mäuseplage im Stadthaus helfen.

Cartoon-Ikone Jim Davis Garfield ist ein Mensch in einem Katzenfell Anzeige Die Idee mit dem Kater solle am Donnerstagabend im Hauptausschuss des Rats besprochen werden, sagte eine Sprecherin am Mittwoch. Aufgrund der Mehrheitsverhältnisse und der Stellungnahme der Verwaltung sei es nicht wahrscheinlich, dass der Vorschlag durchgehe.

Auf Vorschlag der Fraktion “Die Sozialliberalen” wird im Hauptausschuss des Bonner Stadtrats am Donnerstag ein entsprechender Antrag behandelt. Vorbild ist Kater Larry, der die Mäuse bei der britischen Premierministerin in der Downing Street No. 10 bekämpft.

Zu jagen gäbe es im Stadthaus genug, denn die Mäuse haben sich auf allen 17 Etagen ausgebreitet. Allerdings setzt die Verwaltung lieber auf Mausefallen und auf Aufklärung: Die städtischen Mitarbeiter sollen ihre Essensreste so entsorgen, dass die Tiere kein Futter finden.

In London tue zudem Kater Larry in der Amtswohnung von Premierministerin Theresa May als oberster Mäusejäger des britischen Kabinetts erfolgreich seinen Dienst. Die Fraktion Die Sozialliberalen fordert daher, einen solchen Kater auch für das von Mäusen geplagte Bonner Stadthaus anzuschaffen. Mehrere Medien berichteten darüber.

Für einen “Amtskater” müssten unter anderem die Brandschutztüren im Stadthaus mit Katzenklappen ausgestattet werden.

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Video starten, abbrechen mit Escape Mäuseplage im Bonner Stadthaus | Lokalzeit aus Bonn | 07.02.2019 | 02:31 Min. | Verfügbar bis 07.02.2020 | WDR | Von Sebastian Tittelbach

Die Mäuseplage ist symptomatisch für die Situation in der Bonner Stadtverwaltung. Mehrere langjährige Mitarbeiter haben mir hinter vorgehaltener Hand berichtet, die Verwaltung habe noch nie so schlecht funktioniert wie unter dem jetzigen Oberbürgermeister.

Gleichwohl hat Bonn bereits Erfahrungen gemacht mit Katern in Stadtgebäuden. Nach Angaben der Verwaltung verrichtete einst Kater Paul in der Amtswohnung des städtischen Hausmeisters erfolgreich seinen Dienst. 2016 habe er aber leider seine letzte Jagd angetreten. Auf einen Nachfolger habe man dann verzichtet.

So dachten wir auch……Mäuse in der Garage, sogar im Motorrad…… Gedacht, getan Katze angeschafft. Und??? Unsere Mieze geht kaum raus in Richtung Garage überhaupt nicht. Aber natürlich bleibt unsere Mieze