Athleten küren verunglückte Vogel zur Besten 2018
Querschnittgelähmte Olympiasiegerin: Für Athleten ist Kristina Vogel die “Beste 2018”
Die schwer verunglückte Kristina Vogel ist von den deutschen Spitzensportlern ausgezeichnet worden. 4000 Athleten finden: Die Bahnrad-Olympiasiegerin ist “Die Beste 2018”.

Die deutschen Spitzensportler haben die nach einem Trainingssturz querschnittgelähmte Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel mit dem Preis “Die Beste 2018” ausgezeichnet.

Die nach einem schweren Trainingssturz querschnittsgelähmte Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel ist von den Athleten der Deutschen Sporthilfe als “Die Beste 2018” ausgezeichnet worden. Die Entscheidung wurde am Samstagabend im spanischen Marbella bekannt gegeben. Die Wahl wurde unter den insgesamt 4000 von der Sporthilfe geförderten Sportlern durchgeführt.

Vogel setzte sich bei der Abstimmung unter den 4000 von der Sporthilfe geförderten Sportlern gegen zwölf weitere nominierte Athleten durch, unter ihnen Biathletin Laura Dahlmeier und Kombinierer Eric Frenzel. “Das ist der ehrlichste Preis des Sports”, sagte die Rekordweltmeisterin dazu in einem Interview der Deutschen Sporthilfe.

Die 27-Jährige setzte sich bei der Abstimmung unter anderem gegen die Doppel-Olympiasieger Eric Frenzel (Nordische Kombination) und Laura Dahlmeier (Biathlon) durch. Vogel tritt mit der Auszeichnung die Nachfolge von Speerwerfer Johannes Vetter an, der im vergangenen Jahr triumphiert hatte.

Querschnittsgelähmte Olympiasiegerin Kristina Vogel gewinnt Wahl als “Die Beste 2018”

Die Ehrung im spanischen Marbella verfolgte Vogel per Live-Schalte. “Diese Ehrung bedeutet mir soooo viel”, schrieb Vogel auf Facebook. “Nicht nur, dass Ihr mich zu der Besten 2018 gewählt habt, obwohl Ihr alle die Besten seid. Es ist ein Zeichen für Eure Unterstützung und das macht mich einfach so glücklich.”

Im Juni war Vogel beim Training auf der Bahn in Cottbus mit einem anderen Fahrer bei hoher Geschwindigkeit zusammengestoßen und hatte sich unter anderem eine schwere Wirbelsäulenverletzung zugezogen. Vor wenigen Wochen machte die Erfurterin ihre Diagnose Querschnittslähmung öffentlich.

Im Juni war Vogel beim Training auf der Bahn in Cottbus mit einem anderen Fahrer bei hoher Geschwindigkeit zusammengestoßen und dabei so schwer verletzt worden, dass sie vom siebten Brustwirbel abwärts gelähmt ist. Lesen Sie hier das Interview, in dem die Erfurterin ihre Diagnose öffentlich gemacht hatte.

“Es ist der ehrlichste Preis, den man als Sportler bekommen kann, weil er von uns selbst aus der Mitte kommt”, sagte Vogel: “Das mit meiner Story jetzt zu gewinnen macht mich auf der einen Seite traurig, aber auch extra stolz.”

Die Preisverleihung habe sie “extra stolz”, aber auch traurig gemacht. Im Rückblick auf die Zeit vor ihrem Unfall sagte Vogel: “Ich habe alles erreicht, war Olympiasiegerin, Weltmeisterin, Weltrekordler und habe mit 27 jeden Kontinent in meinem Pass.” Sie habe ein “superschönes Leben” gehabt.

Die Ehrung in Spanien verfolgte Vogel per Live-Schalte. Sie erhält neben der Auszeichnung einen smart EQ, den das Unternehmen gemeinsam mit der Athletin auf ihre besonderen Bedürfnisse anpassen wird.

Leider sei der schwere Unfall nötig gewesen, um das alles zu realisieren. Sie resigniert aber nicht und ist weiter voller Tatendrang: “Rollstuhl heißt nicht, man kann nichts mehr machen.” Ihr nächstes Ziel: Das Ende ihrer Reha-Behandlung im Dezember. Normal seien bei dieser Verletzung sechs bis 12 Monate: “Aber ich will ja sportlich sein.”

Am Samstag hatten die deutschen Spitzensportler Kristina Vogel mit dem Preis „Die Beste 2018“ ausgezeichnet. Wie die Deutsche Sporthilfe mitteilte, setzte sich die Rekordweltmeisterin bei der Abstimmung unter den 4000 geförderten Sportlern gegen zwölf weitere nominierte Athleten durch. „Das ist der ehrlichste Preis des Sports“, sagte Vogel, die vom siebten Brustwirbel abwärts gelähmt ist und im Rollstuhl sitzt. Die Preisverleihung habe sie „extra stolz“, aber auch traurig gemacht.

Deutschlands Spitzensportler haben die ehemalige Bahnrad-Olympiasiegerin zur Besten des Jahres gewählt. Im Rahmen der alljährlichen Urlaubswoche unserer erfolgreichsten Athleten in Südspanien (Costa del Sol) setzte sich Vogel unter anderem gegen Super-Kombinierer Eric Frenzel (29) und Leichtathletik-Europameister Arthur Abele (32) durch.

Im Rückblick auf die Zeit vor ihrem Unfall sagte sie: „Ich habe alles erreicht, war Olympiasiegerin, Weltmeisterin, Weltrekordler und habe mit 27 jeden Kontinent in meinem Pass.“ Sie habe ein „superschönes Leben“ gehabt. Leider sei der schwere Unfall nötig gewesen, um das alles zu realisieren. Sie resigniert aber nicht und ist weiter voller Tatendrang: „Rollstuhl heißt nicht, man kann nichts mehr machen.“

Nach einem schlimmen Trainingsunfall im Juni 2018 ist Vogel querschnitsgelähmt, sitzt im Rollstuhl. Wegen ihrer Reha konnte sie in Spanien bei der Sportler-Gala nicht dabei sein. Von der Nachricht erfuhr sie im Krankenhaus.

Wie es für sie beruflich oder sportlich weitergehen soll, habe sie noch nicht entschieden. Gefühlt habe sie „so ziemlich jede Talkshow der Welt“ angefragt, erzählte die in Kirgistan geborene Thüringerin. Auf dem Kongress des Internationalen Radsport-Verbandes UCI bei der Straßen-WM in Innsbruck zierten riesige Konterfeis der verunglückten Sportlerin den Sitzungssaal im Kongresszentrum der Tiroler Landeshauptstadt.

Kristina Vogel wird nach ihrem tragischen Unfall für immer im Rollstuhl sitzen, sagt: Ich will zurück ins Leben!

Es sind nur Zentimeter, die Kristina Vogel von ihrem Rollstuhl ins Bett bewältigt. Jetzt zeigt sie, dass sie die schon allein meistert.

Vogels Konkurrenten bei der Abstimmung waren die Biathletin Laura Dahlmeier, Kombinierer Eric Frenzel und Bob-Pilot Francesco Friedrich drei Doppel-Olympiasieger der Winterspiele von Pyeongchang sowie die Leichtathletik-Europameister Arthur Abele und Gesa Felicitas Krause.

Neben dem Titel bekommt Vogel einen Smart. Das Auto wird auf ihre besonderen Bedürfnisse angepasst. Insgesamt 4000 Athleten hatten bei der Wahl der Deutschen Sporthilfe abgestimmt.