Lieeee ist beim VfL Bochum nach kurzer Zeit schon Kult
Bochum-Trainer Dutt zum Weilandt-Wahnsinn
Selten war ein Sieg verdienter als Bochums 2:1 gegen Aue. Aber auch selten glücklicher. Mit der letzten Aktion des Spiels ließ Tom Weilandt (26) das Ruhrstadion explodieren.

Der VfL berannte 90 Minuten das Tor der Sachsen, um den frühen Rückstand (2./Testroet) auszumerzen. Klappte dank Weilandts Doppelpack (73., 93.).

FCE-Trainer Daniel Meyer überraschte schon vor dem Spiel: In der Startelf tauchte mit Florian Krüger ein Newcomer auf. Der Stürmer ist zarte 19, das erste Mal überhaupt im Kader und dazu gleich in der Startelf. Es sollte ein Glücksgriff sein, der sich schon nach 90 Sekunden auszahlte. Der in Staßfurt geborene Krüger, der im Sommer aus dem Nachwuchs von Schalke gekommen war, war entscheidend an der Führung beteiligt. Nach einem mustergültigen Konter legte Krüger für Pascal Testreot auf, der einen Haken schlug und cool zur Führung (2.) traf. Zu diesem Zeitpunkt hätte Aue aber auch schon zurück liegen können. Tom Weilandt prüfte Aues Keeper Martin Männel, der nach überstandener Knieverletzung wieder im Kasten stand, schon nach 13 Sekunden. Nach der furiosen Anfangsphase beruhigte sich das Geschehen und sah über 43 Minuten so aus: Bochum rannte an, Aue verteidigte diszipliniert und ließ bis auf vereinzelte Fernschüsse nichts zu. Obwohl der Druck der Gastgeber enorm war, ließ Aue keine echte Chance zu und verlor auch nicht die Linie, als Steve Breitkreuz vom Feld musste. Nach einer Kopfnuss ging es für den Innenverteidiger der “Veilchen” nicht weiter. Dominik Wydra kam und verteidigte sofort putzmunter mit. So ging Aue mit der knappen Pausenführung in die Kabine – und das, obwohl die Sachsen – mit Ausnahme der Tore – in allen Statistiken hinten lagen.  

Trainer Robin Dutt (53) hat seinen Jungs nicht nur das Gedulds-Gen, sondern auch die Sieger-Mentalität eingeimpft: Unser Anspruch ist, im oberen Drittel mit zu spielen, uns dort fest zu beißen.”

Alles schön und gut was hier geschrieben wird, ob Dynamo/Chemnitz/Zwickau alles dünnes. Die können philosophieren und die BSG hassen. Ihr Problem und sollte uns nicht interessieren mit nichten.Interessieren sollte uns wie ein Trainer die Mannschaft aufstellt, wie nach dem 1:0 zur Halbzeit ein Stürmer für einen Verteidiger ersetzt wird, keine Angriffsbemühungen mehr erfolgen, die Tore für Bochum nur eine Frage der Zeit gewesen sind, so gewinnt man kein Spiel. Im Fußball zählen nun mal Tore, die durch Angriffsbemühungen entstehen, wenn aber ein Trainer alles einstellen lässt, finde ich das sehr bedenklich. Es nützen auch nicht die stetigen Durchhalteparolen die es seit Jahren immer gibt, wir haben Spieler die technisch versiert sind und nicht nur kämpfen können. Beispiele gibt es da genug. Also Angriffsfußball spielen lassen, warum nicht mit 2 oder 3 Stürmern, da haben wir die besten Spiele gemacht.Ansonsten wird es wieder ein Kampf bis zum Schluss gegen den Abstieg!!!

Dieser Mann will wieder dahin, wo er mit Freiburg, Leverkusen und Bremen schon war – in die 1. Liga.

Mit Fabian Kalig für Torschütze Testroet wechselte Meyer zur Pause noch mehr Defensive ein. Mauern war die Devise. Nach vorn ging nun noch weniger, doch hinten halfen (zunächst) Glück und Geschick. In der 54. Minute zappelte der Ball dann doch im Tor. Tesche köpfte und jubelte. 1:1? Denkste! Der Torschütze stand im Abseits. Wenig später stellte sich Kempe im 16er ungeschickt gegen Weilandt an. Schiri Dr. Robert Kampka entschied auf Strafstoß. Lukas Hinterseer zielte zu genau und traf den Pfosten. Wer so viel Glück hat, muss doch gewinnen… Aue rührte Beton an, doch in der 73. Minute fanden die Gastgeber die Lücke. Weilandt traf im Nachsetzen aus zehn Metern. Bochum wollte mehr, drückte auf den Siegtreffer. Die Abwehr der Auer wehrte sich tapfer – bis zur dritten Minute der Nachspielzeit. Dann nahm Weilandt den Ball artistisch runter und spitzelte den Ball mit links unhaltbar in den Winkel. Traumtor. Bochum flippte aus, Aue trauerte nach der dritten Niederlage in Folge.

Durch Kuschelkurs machte er aus Mitläufer Weilandt einen exzellenten, offensiven Mittelfeldmann. Dutt: Ich versuche jeden Spieler so zu führen, wie es optimal für ihn ist. Tom ist ein harmonie-bedürftiger Mensch, braucht eine gezielte Ansprache.”

Aue verdient verloren— musste aber zum wiederholten mal nicht sein….Aufstellung Taktik !!!!!!!Trainer?????aber ein guter Schönredner ist H.Meyer schon. ein BeispielErsatzbank gegen Bochum: Nazarov,Hermann,Jendrusch,Kalig,Wydra,Iyoha,Baumgart und auf der Tribüne:Tiffert,Bertram,Haas,Pronichev,Strauß,Kvesic,Hemmerich,Härtel,Schlosser,Kusic,Löder,sind selbstredend und kannsich jeder selbst ein Urteil bilden.Ja Trainer und sportl.Leitung zuviel Masse und dafür weniger Klasse bringt einen Frustkader und kostet auch Geld. Aue hätte trotzdem mind.6 Pkt.mehr haben müssen ,denn die Mannschaft ist Ligatauglich–Trainer und sportliche Leitung?????Ich denke Aue packt das schon noch und bisl zittern ist man gewöhnt.

VfL Bochum-Profi Tom Weilandt hat die vergangenen drei Treffer des VfL allesamt selbst erzielt und seinem Team sechs Punkte im Alleingang gesichert. Das sagt Trainer Robin Dutt.

Daniel Meyer: “Wir gehen früh 1:0 in Führung, spielen das aber vor allem in der zweiten Hälfte zu passiv. Die verdiente Niederlage hat aber nichts mit der taktischen Ausrichtung zu tun, sie hat mentale Gründe. Gerade nach dem verschossenen Elfmeter von Bochum dachten wohl alle, heute kriegen wir keins. Dann stehst du noch tiefer, machst nichts mehr nach vorn, weil du einfach nur verteidigen willst. Da haben wir selbst zu wenig gemacht. Auf der anderen Seite müssen wir auch anerkennen, Bochum war besser.”  

Silvere Ganvoula köpfte, Tom Weilandt nahm den Ball an, es lief die Nachspielzeit. Der Rest ist ein Volleyschuss in den Winkel und grenzenloser Jubel im Bochumer Ruhrstadion. Er hat es schon wieder getan: Mit seinem Doppelpack gegen Aue avancierte VfL-Star Tom Weilandt zum Matchwinner. Dadurch hat der Mittelfeldmann die vergangenen drei Treffer der Bochumer allesamt selbst erzielt und dem Team von Robin Dutt damit sechs Punkte aus den vergangenen zwei Spielen gesichert. Der Stadionsprecher taufte Weilandt zum Mr. Zuverlässig – Dutt verriet sein Erfolgsgeheimnis im Umgang mit Weilandt.Ich versuche, ihm seinen Freiraum zu lassen und nur ein paar gezielte Hinweise zu geben, sagte Dutt auf der Pressekonferenz nach dem 2:1-Erfolg über Erzgebirge Aue: Er ist harmoniebedürftig, ein sensibler Spieler und braucht nicht zu viele Ansprachen. Im Moment fühle sich Weilandt einfach wohl: Unser System ist wie gemalt für ihn. Auch Weilandt selbst erklärte sein Rezept für seine – schon jetzt – erfolgreichste Saison in seiner gesamten Profikarriere.

zu 40 Eure Hertel würde wohl eher passen ! Diese wird euch mal den Marsch blasen. Arzgebirg du warst mal schie. Ich wusste noch garnicht das Stefanie was vom Fussball versteht. Aber da kann kommen wer will ,mit dieser Gurkentruppe ist nicht einmal ein Blumentopf zu gewinnen!! Egal ob sie auf der Tribüne sitzen oder spielen ! Bertram war ein mal der Heilsbringer ,aber Wunder kann er auch nicht vollbringen .Wir sind nicht hier bei wünsch dir was !

Für die VfL-Fans in dieser Saison ein gewohntes Bild: Tom Weilandt dreht jubelnd nach einem Treffer ab (sieben Saisontore), kreuzt seine Arme und formt seine Hände vermeintlich zum Symbol für die Zahl zwei – das Geheimnis um diesen Torjubel wollte er noch immer nicht lüften. Sein Rezept für seine Leistungsexplosion formulierte er so wie schon beim 1:0-Erfolg gegen Darmstadt, als Weilandt den Sieg mit einem Traumsolo sicherte: Vielleicht spielt das Selbstvertrauen eine Rolle. Ich fühle mich einfach gut, bekomme das Vertrauen und das zahle ich zurück.Nach zwölf Einsätzen in dieser Saison in der Zweiten Liga hat Weilandt bereits sieben Tore erzielt und zwei weitere Treffer vorbereitet – persönliche Bestmarke im Profibereich. Mit dem VfL Bochum geht es für Weilandt am kommenden Spieltag gegen den 1. FC Magdeburg, danach wartet das Duell im eigenen Stadion gegen den FC St. Pauli: Wir schauen nur auf Magdeburg, danach kommen auch ein paar Brocken. Wenn wir den Schwung mitnehmen, dann haben wir eine Chance.  Autor: Christian Hoch