VfL verschläft zum dritten Mal in Folge die Anfangsphase
LIVE! 1. FC Heidenheim – VfL Bochum, 2. Bundesliga, Saison 2018/19, 8. Spieltag
Der VfL Bochum hat nach der 6:0-Gala gegen Ingolstadt nun gegen Dresden (0:1) und Heidenheim (2:3) verloren. Das sind die Gründe für die Niederlagen. Ein Kommentar. 

Die Stimmung war bestens nach dem 6:0 gegen Ingolstadt. Drei Spiele später ist die in den vergangenen Jahren vorherrschende Ernüchterung zum VfL?Bochum zurückgekehrt. Nur einen Punkt holte der VfL in den vergangenen neun Tagen – gegen drei Gegner auf Augenhöhe. Das entspricht nicht dem Potenzial des Teams. Es gibt fast nie nur eine Erklärung für Ergebnisse, meistens greifen mehrere Gründe ineinander. Unterzahl, Pfostenschuss, Schnatterer, um mal drei für das jüngste 2:3 in Heidenheim zu nennen. Zwei Punkte aber fallen als Erkenntnis der vergangenen vier Spiele – inklusive Ingolstadt – besonders ins Gewicht.Erstens: die Verletzungsmisere. Danilo Soares, Robbie Kruse, die gegen Dresden und Heidenheim fehlten, und Sebastian Maier, der in Heidenheim passen musste, sind mindestens ein Ausfall eines Leistungsträgers zu viel. Dafür ist der Kader in der Breite eben nicht gut genug, zumal es mit Thomas Eisfeld, Milos Pantovic und Jannik Bandowski drei Langzeitausfälle gibt; und Sidney Sam in dieser Form keine Alternative sein darf.Timo Perthel hat nach zwei Jahren Verletzungspause kämpferisch die Englische Woche gemeistert, das verdient Respekt. Aber er kann einem Soares in der Form der ersten Wochen nicht das Wasser reichen. Ist Kruse gut drauf, sind seine Sprints in die Tiefe eine Waffe. Laufwunder Maier hat gegen Dresden gezeigt, zu was er in der Lage ist. Er hat nach seiner Verletzung gerade erst Fahrt aufgenommen, da ist der Rückschlag doppelt bitter. Für Maier. Und für den VfL.Zweitens: die Anfangsphase. Gegen Ingolstadt zeigte der VfL in den ersten 20 Minuten Biss, Tempo, er dominierte die Zweikämpfe. In Kiel, vor allem gegen Dresden und in Heidenheim verschlief er den Start. Natürlich: Eine frühe 3:0-Führung ist eine Ausnahme. Aber warum der VfL derart lethargisch die folgenden drei Spiele begonnen hat, ist eine Frage, auf die es eine Antwort geben muss.Gegen Bielefeld am Freitag. Und auch danach: Noch kann der ins Mittelfeld abgerutschte VfL in der engen Liga schon nach ein, zwei Siegen wieder oben anklopfen.Autor: Ralf Ritter

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Die Ecke wird nicht mehr ausgeführt, Schiedsrichter Rohde pfeift ab. Heidenheim verspielt erst eine Führung – und dreht dann den Rückstand. So gewinnt der FCH ein sehr kurzweiliges Spiel mit 3:2!

2. Liga: Bochum dreht das Spiel gegen Heidenheim – Live-Ticker

Jetzt führt Heidenheim – wie zu Beginn dieses sehr unterhaltsamen Spiels. Was halten die Schlussminuten noch bereit?

2:2! Kurz nach Bochums beiden Torchancen schlägt der FCH zu. Busch schlägt eine Flanke aus dem rechten Halbfeld und findet Glatzel am Fünfmeterraum, der Angreifer steigt hoch – und nickt ein!

Müller hält Heidenheim im Spiel! Gyamerah zieht im FCH-Sechzehner aus der Drehung ab und visiert mit einem halbhohen Schuss das Eck an, Müller fliegt – und klärt zur Ecke.

Glatzel verlängert eine Schnatterer-Bogenlampe im zentralen Mittelfeld per Kopf, findet aber keinen Kollegen.

Sollten die Gäste die drei Punkte entführen, würden sie auf Rang zwei springen – zumindest vorerst.

In dieser zweiten Hälfte geht es nur noch in eine Richtung – doch Heidenheim ist noch nicht erfolgreich gewesen.

Schnatterer flankt erneut und findet Thomalla, der Joker nickt aus rund sieben Metern über den Kasten.

Dovedan versucht es aus rund 20 Metern mit einem Flachschuss, bringt aber nicht genügend Wucht dahinter. Riemann stoppt die Kugel mit dem Fuß.

Dorsch dribbelt über den halben Platz, legt sich den Ball vor dem Sechzehner dann aber zu weit vor – abgefangen!

Beinahe das 2:2! Dovedan spielt den Ball von der Grundlinie flach in die Mitte, Glatzel schließt per Hacke ab, Riemann sieht die Kugel sehr spät – fängt sie aber sicher.

Hinterseer will die Kugel aus der zweiten Reihe in den Heidenheimer Strafraum zu Weilandt durchstecken – zu unpräzise!

Hinterseer hat jede Menge Platz auf der linken Seite, der Angreifer schlägt einen Haken und zieht ab – geblockt! Kurz darauf darf es Hinterseer aus derselben Position erneut probieren – Müller fängt die Kugel sicher.

Da Losilla nach gut einer halben Stunde Gelb-Rot gesehen hat, muss der Revierklub den Vorsprung nun zu zehnt verteidigen.

Heidenheim hat in der Anfangsviertelstunde das Spiel dominiert und folgerichtig das 1:0 erzielt, doch der VfL hat sich als das effektivere Team erwiesen und mit zwei Toren zurückgeschlagen.

Heidenheim fängt die Kugel ab – und setzt prompt zum Gegenstoß an. Das Resultat: Buschs Flanke von der rechten Seite wird zur Ecke abgeblockt.

Weilandt serviert eine Ecke, Heidenheim bekommt den Ball nicht weg, gestattet Bochum aber zumindest keine Einschussmöglichkeit.

Perthel will eine Flanke per Kopf klären – und legt Schnatterer den Ball auf. Der FCH-Kapitän zieht flach ab und verfehlt das lange Eck nur knapp.

Gute Gelegenheit für die Gastgeber! Schnatterer tritt eine Ecke an den ersten Pfosten, dort kommt Thiel zum Kopfball, verfehlt aber das lange Eck. Dovedan kommt zwar noch heran, schafft es aber nicht mehr, kontrolliert abzuschließen.

Nun wird es ungemein schwer für die Gäste – trotz der Führung. Sie müssen nun eine Stunde lang in Unterzahl spielen.

Bochum dreht das Spiel! Riemann schlägt die Kugel weit nach vorne, Hinterseer nimmt sie mit dem Oberschenkel aus der Luft – und Hoogland spitzelt sie an Müller vorbei ins Netz.

Rund eine halbe Stunde ist gespielt. Heidenheim und Bochum liegen gleichauf – dabei ist der FCH das im Grunde bessere Team, doch der VfL ist effektiv.

Guter Angriff der Hausherren! Glatzel spielt den Ball aus dem Mittelfeld in die Tiefe, kurz darauf verpasst Griesbeck eine Flanke grätschend. Das hätte das 2:1 für Heidenheim sein können.

Glatzel flankt von der rechten Seite, die an Thiel adressierte Hereingabe kommt allerdings nicht an, da Lee per Kopf in höchster Not klärt.

1:1! Celozzi wird auf dem Flügel mit einem weiten Pass freigespielt, der aufgerückte Rechtsverteidiger hebt den Kopf – und bedient Hinterseer mit einer präzisen, flachen Flanke. Der Angreifer schießt sicher ein.

Erster Abschluss der Gäste! Perthel fasst sich ein Herz und probiert es aus der zweiten Reihe – Müller hat keine Mühe.

Griesbeck marschiert unwiderstehlich durchs Mittelfeld, Losilla kann ihn nicht aufhalten – und stoppt ihn dann mit einem taktischen Foul. Gelb!

Rund eine Viertelstunde ist gespielt. Heidenheim führt verdientermaßen mit 1:0. Bochum ist defensiv noch nicht auf der Höhe.

Thiel kommt im Bochumer Sechzehner aus rund 15 Metern zum Abschluss, trifft die Kugel aber nicht richtig.

Nächste Chance! Theuerkauf serviert von der linken Seite und findet Griesbeck, der Heidenheimer bringt aber keinen sauberen Kopfball zuwege.

Heidenheim führt! Glatzel schickt Dovedan auf die Reise, der Österreicher ist auf und davon – und hebt den Ball über den herausstürzenden Riemann.

Bochums Spielführer Celozzi schaltet sich in die Offensive ein und flankt vom rechten Seitenstreifen – geblockt!

Über Schnatterer und Busch landet die Kugel auf der rechten Seite bei Dovedan, dieser vertändelt sie aber.

Bochum bringt in den ersten Minuten keinen konstruktiven Spielaufbau zustande. Die Anfangsphase gehört den Gastgebern.

Beinahe das 1:0! Thiels Hereingabe wird verlängert und landet am zweiten Pfosten bei Dovedan – der Offensivmann kommt völlig frei zum Kopfball, scheitert aber an Riemann, ehe Losilla die Kugel von der Linie kratzt.

Glatzel geht im Strafraum an der Grundlinie zu Boden, nachdem er an Hoogland vorbeigedribbelt ist. Schiedsrichter Rohde lässt aber zu Recht weiterspielen.

Der Schiedsrichter der Partie heißt René Rohde. Der 38-Jährige kommt aus Rostock und arbeitet als Diplom-Ingenieur. Er wird das Spiel in einer Viertelstunde freigeben.

Auf Seiten Bochums sind es drei Wechsel nach dem 0:1 gegen Dresden: Celozzi, Lee und Sam rücken ins Team, Gyamerah, Maier und Ganvoula weichen.

Zu den Aufstellungen: Bei Heidenheim gibt es vier Änderungen im Vergleich zur Partie in Regensburg. Anstelle von Andrich, Lankford, Pusch und Skarke spielen Dorsch, Thiel, Schnatterer und Dovedan.

Obwohl der Revierklub zuletzt zweimal sieglos geblieben ist, könnte er mit einem Sieg in Heidenheim auf Rang zwei klettern.

Nun wartet die anspruchsvolle Aufgabe gegen den VfL. Schmidt weiß: “Bochum ist eine Mannschaft für das erste Drittel.”

Der FCH hat zu Beginn dieser englischen Woche Fürth geschlagen (0:2), ist jüngst aber Regensburg unterlegen (1:2).

In der vergangenen Saison hat Heidenheim beide Partien für sich entschieden. Ein gutes Omen für die Elf von Trainer Frank Schmidt?

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