4:2-Sieg Bei Arminias Geheim-Test Voglsammer beendet Tor-Krise
Testspiel: Vier Tore für die Psyche
Nicht genug. Beim 4:2 im Geheim-Test gegen den Drittliga-Letzten Eintracht Braunschweig beendete auch Andreas Voglsammer (26) seine Tor-Krise…

Schlechte Nachricht für Bielefelds Trainer Jeff Saibene: Für Rechtsaußen Joan Simun Edmundsson (27) ist die Hinrunde beendet.

Bielefeld-Trainer Jeff Saibene (50): Die letzten sieben Liga-Spiele haben wir nicht mehr gewonnen. Da tut auch ein Erfolg im Testspiel für das Selbstvertrauen sehr gut. Etwas geärgert haben mich nur die Gegentreffer kurz vor der Halbzeit.

► Nach acht torlosen Spielen in Serie bereitete Mittelstürmer Voglsammer dazu auch seiner persönlichen Tor-Flaute ein Ende: In der 18. Minute erzielte er den Führungstreffer für Arminia. Die weiteren Treffer besorgten Staude, Weihrauch und Prietl.

Bielefeld. Die Serie der sieglosen Spiele ist beendet – wenn auch nur durch einen Testspielerfolg: Arminia Bielefeld schlug Donnerstagnachmittag Eintracht Braunschweig am Trainingsgelände unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit 4:2 (2:2). „Ein Sieg tut immer gut. Es wäre nicht so schön gewesen, wenn wir wieder verloren hätten”, sagte Jeff Saibene. „Vier Tore erzielt, nach der Pause zu Null gespielt”, resümierte der DSC-Trainer und zeigte sich nicht unzufrieden. Die gesamten 90 Minuten waren von hohem Einsatz geprägt. Beide Teams nahmen den Test sehr ernst. Saibene dirigierte seine Spieler einige Male lautstark von der Außenlinie. Auch die Braunschweiger, die seit acht Spielen auf einen Sieg in der 3. Liga warten, hätten gern gewonnen, das war ihnen anzumerken. Nachdem Andreas Voglsammer gleich nach wenigen Minuten eine hochkarätige Chance vergeben hatte, machte er es in der 18. Spielminute besser. Auf Vorlage von Keanu Staude erzielte der Stürmer die 1:0-Führung. Das 2:0 ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer schönen Kombination, ausgehend von Julian Börner über Florian Hartherz, markierte Staude das zweite Tor. Ein sehr schöner Konter. Beide Mannschaften standen in der Defensive anschließend stabil. Gegen Ende des ersten Durchgangs wirkten die Arminen nicht mehr so aufmerksam. Ergebnis hätte noch höher ausfallen können In der 38. Minute setzte sich Braunschweigs Manuel Janzer rechts schön durch und erzielte den 1:2-Anschluss. Kurz vor dem Pausenpfiff entschied der Schiedsrichter nach einem Zweikampf von Julian Börner gegen den heftigen Protest der Arminen auf Foulelfmeter. Eintrachts Leihgabe aus Bielefeld, Leandro Putaro, verwandelte den umstrittenen Strafstoß (Klewin war noch am Ball) zum Ausgleich. „In dieser Phase haben wir ein bisschen den Faden verloren”, kritisierte Saibene. Kurz nach der Pause brachte Patrick Weihrauch Arminia nach einer schönen Ballstafette über Manuel Prietl und Hartherz wieder in Führung. Prietl selbst erzielte mit einer trockenen Direktabnahme ins kurze Eck das 4:2 nach einer Ecke von Hartherz. Gegen die mittlerweile mit dem Ex-Arminen Felix Burmeister spielenden Gäste hatte der eingewechselte Sören Brandy das 5:2 auf dem Fuß, doch er traf nur die Latte. DSC Arminia: Klewin – Behrendt, Börner (60. Ucar), Salger – Özkan (46. Clauss), Christiansen, Prietl (60. Brandy), Hartherz (60. Lucoqui)– Weihrauch, Voglsammer (60. Klos), Staude (60. Owusu).