Fan-Krawalle: Polizei setzt hunderte St.-Pauli-Anhänger am Bielefelder Bahnhof ...
FC Sankt Pauli prüft rechtliche Schritte gegen Einsatzleitung
Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer sanften nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des nd aber unterstützen wollen.

Eine Geste der Solidarität: Die Mannschaft des FC St. Pauli war nach dem Sieg in Bielefeld in Gedanken bei den Fans, die Ärger mit der Polizei hatten.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen – damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Am vergangen Wochenende kam es beim Zweitliga-Spiel Arminia Bielefeld gegen St. Pauli zu Fan-Ausschreitungen. Als die Beamten die Personalien der Krawallmacher aufnehmen wollen, gerät die Situation auf einmal außer Kontrolle. 

Bielefeld – Die Gästefans reisten am vergangen Sonntag im Regionalexpress zum Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld. Auf dem Weg zum Stadion randalierten einige St. Pauli-Anhänger im Zug. 

Daraufhin musste die Bahn stoppen. Die Polizei begann die Personalien der Störenfriede aufzunehmen. Dabei geriet die Lage plötzlich außer Kontrolle. 

Mit einem Hubschrauber rückte Verstärkung an. Am Bielefelder Bahnhof wartete nun ein Großaufgebot der Polizei auf die St.-Pauli-Fans. Rund 250 Personen hielten die Beamten nach dem Verlassen des Zuges am Hauptbahnhof fest. 

Die polizeilichen Kontrollen am Bielefelder Hauptbahnhof dauerten mehrere Stunden. Einige Zuschauer schafften es somit nicht mehr rechtzeitig zum Spiel gegen Armina Bielefeld. Entsprechend wütend reagierten die St. Pauli-Anhänger nach dem polizeilichen Vorgehen. 

Der Verein der Kiezicker äußerte sich in den sozialen Medien zu dem Polizeieinsatz. Wie der Klub aus Hamburg die Lage vor der Partie gegen Arminia Bielefeld sah, lesen Sie auf owl24.de.* Die Haltung des Vereins überrascht. Am Ende des Spieltags stand der FC St. Pauli auf dem ersten Tabellenplatz der 2. Fußball-Bundesliga.