Bielefeld. „Bielefeld, Bielefeld” schallte es nach dem Abpfiff von der Südkurve. Die Fans des DSC feierten ihre Mannschaft für den couragierten Auftritt im Topspiel gegen den 1. FC Köln. Sie selbst hatten zu einer emotionalen Schlussphase beigetragen, in der Arminia nach Staudes Tor zum 1:2 mit Macht auf den Ausgleich drängte. Dass es nicht gelang, führten Arminias Spieler und ihr Trainer auch auf den Schiedsrichter zurück. „Er hat in entscheidenden Situationen unglücklich gepfiffen, das hat uns extrem aufgeregt”, sagte Jeff Saibene und bezog sich damit nicht nur auf das vermeintliche Handspiel von Guirassy, das nach Meinung der Arminen mit einem Strafstoß statt mit einem Freistoß für Köln hätte geahndet werden müssen. Der Schiedsrichterbeobachter habe sich in der Pause bei ihm entschuldigt, sagte Saibene. „Das sind jetzt schon mehrere Szenen in dieser Saison gewesen”, ärgerte er sich. „Klare Fehlentscheidung”, sagte Voglsammer, „ich habe ihn definitiv nicht gefoult.” Zudem stand Vorlagengeber Drexler vor dem 2:0 hauchdünn im Abseits. Wie groß der Ärger war, verdeutlichte der wütende Torwart Stefan Ortega, der kurz vor dem Abpfiff sein Trikot zerriss. „Wir waren hinten zwei Mal unachtsam”, übte Voglsammer auch Selbstkritik. Dass es ein letztlich verdienter Erfolg der spielerisch stärkeren Kölner war, erkannte Saibene an: „Wir haben gegen einen effizienten, guten Gegner verloren. Nuancen entscheiden, das ist der Unterschied.”

Hier finden Sie alles zum Abonnement der Lippischen Landes-Zeitung für die gedruckte LZ oder LZ-Digital.

Angebote, Gesuche oder Grüße – Anzeigen in Ihrer Lippischen Landes-Zeitung ganz einfach online aufgeben.

Bielefeld. „Bielefeld, Bielefeld” schallte es nach dem Abpfiff von der Südkurve. Die Fans des DSC feierten ihre Mannschaft für den couragierten Auftritt im Topspiel gegen den 1. FC Köln. Sie selbst hatten zu einer emotionalen Schlussphase beigetragen, in der Arminia nach Staudes Tor zum 1:2 mit Macht auf den Ausgleich drängte.

Dass es nicht gelang, führten Arminias Spieler und ihr Trainer auch auf den Schiedsrichter zurück. „Er hat in entscheidenden Situationen unglücklich gepfiffen, das hat uns extrem aufgeregt”, sagte Jeff Saibene und bezog sich damit nicht nur auf das vermeintliche Handspiel von Guirassy, das nach Meinung der Arminen mit einem Strafstoß statt mit einem Freistoß für Köln hätte geahndet werden müssen.

Der Schiedsrichterbeobachter habe sich in der Pause bei ihm entschuldigt, sagte Saibene. „Das sind jetzt schon mehrere Szenen in dieser Saison gewesen”, ärgerte er sich. „Klare Fehlentscheidung”, sagte Voglsammer, „ich habe ihn definitiv nicht gefoult.” Zudem stand Vorlagengeber Drexler vor dem 2:0 hauchdünn im Abseits.

Wie groß der Ärger war, verdeutlichte der wütende Torwart Stefan Ortega, der kurz vor dem Abpfiff sein Trikot zerriss. „Wir waren hinten zwei Mal unachtsam”, übte Voglsammer auch Selbstkritik. Dass es ein letztlich verdienter Erfolg der spielerisch stärkeren Kölner war, erkannte Saibene an: „Wir haben gegen einen effizienten, guten Gegner verloren. Nuancen entscheiden, das ist der Unterschied.”