Die Füchse Berlin dürfen einmal durchschnaufen
Auch Füchse Berlin weiter – Nur SC Magdeburg verpasst EHF-Cup-Gruppenphase – Handball
Update Die Füchse Berlin erreichen die Gruppenphase im EHF-Cup nach einer Aufholjagd in Aalborg. Der THW Kiel löst das Ticket für die Gruppenphase souverän.

Der stark ersatzgeschwächte Handball-Bundesligist Füchse Berlin hat nach einem Kraftakt die Gruppenphase im europäischen EHF-Cup erreicht.

Jubelstimmung herrschte bei Hannover-Burgdorf. Nach dem 41:36 im Hinspiel reichte den Niedersachsen am Samstag bei Benfica Lissabon ein 33:33. Wir freuen uns, dass wir noch mindestens sechs Spiele mehr auf dem internationalen Parkett haben, sagte Kai Häfner. Der Nationalspieler war mit zehn Treffern bester Werfer der Recken, die in der Bundesliga nur Zehnter sind. Es geht uns momentan nicht alles sehr leicht von der Hand, aber die Mannschaft hat sich reingebissen und als Einheit ihr Herz auf dem Spielfeld gelassen, lobte Trainer Carlos Ortega.

Nach dem 29:31 bei Aalborg HB gewann der Titelverteidiger in der heimischen Max-Schmeling-Halle gegen die Dänen mit 28:23 (11:13) und machte damit die Hinspiel-Niederlage mehr als wett.

Dabei lagen die Berliner in Halbzeit eins schon mit sechs Toren (6:12) zurück. In den ersten 20 Minuten hatten wir überhaupt keine Präsenz auf der Platte, da hat uns die nötige Härte gefehlt, monierte Geschäftsführer Bob Hanning. Mit Moral und einer famosen Leistungssteigerung wendeten die von erheblichen Personalsorgen geplagten Berliner, die in Kapitän Hans Lindberg (6 Tore) ihren besten Werfer hatten, dann aber doch noch den drohenden K.o. ab.

Das Team von Trainer Velimir Petkovic lief gegen Aalborg zunächst der Musik hinterher und lag dank einer Aufholjagd nach zwischenzeitlichem 8:13-Rückstand zur Halbzeit nur mit zwei Toren zurück.

Dank einer deutlichen Steigerung nach der Pause feierten die in der Bundesliga noch ungeschlagenen Flensburger ihren vierten Sieg in der Gruppe B und behaupteten mit 8:10 Zählern den vierten Tabellenplatz. Wir haben diese zwei Punkte dringend benötigt, sagte SG-Trainer Maik Machulla. Die Mannschaft hat eine sehr gute Vorstellung abgeliefert. Wir sind sehr glücklich. Bester SG-Werfer war Hampus Wanne mit sechs Toren.

Die Berliner nahmen den Schwung nach dem Wechsel mit und erarbeiteten sich einen komfortablen Vorsprung. Hans Lindberg mit sechs Toren bei sieben Würfen und Jacob Holm mit fünf Treffern waren die besten Werfer der Berliner, Andreas Jensen (7) traf bei den Gästen am häufigsten.

Während die Flensburger ihr Königsklassenspiel bei Skjern HB am Sonntag souverän mit 31:24 (14:13) gewannen, scheiterte der Bundesliga-Zweite aus Magdeburg schon in der Qualifikation des EHF-Cups am FC Porto. Somit sind bei der Auslosung der Gruppenphase am kommenden Donnerstag in Wien von den deutschen Teilnehmern nur Titelverteidiger Füchse Berlin, der THW Kiel und die TSV Hannover-Burgdorf dabei.

Souverän löste der deutsche Rekordmeister THW Kiel seine Aufgabe. Dem 34:23 aus dem Hinspiel ließ die Mannschaft des scheidenden Trainers Alfred Gislason beim norwegischen Vertreter Drammen HK ein 36:18 (17:9) folgen. Sebastian Firnhaber mit acht und der Schwede Lukas Nilsson mit sieben Toren waren die besten THW-Schützen.

Keine Mühe hatte Kiel beim lockeren 36:18 (17:9) beim norwegischen Vertreter Drammen HK. Es war wettbewerbsübergreifend der 14. Sieg in Serie des Rekordmeisters, der schon das Hinspiel deutlich mit 34:23 für sich entschieden hatte. Bester Werfer beim Sieger war der achtfache Torschütze Sebastian Firnhaber.

Eine herbe Pleite kassierte Magdeburg in Portugal. Deutschlands erster Champions-League-Gewinner musste sich beim FC Porto mit 27:34 (12:18) geschlagen geben, das 26:23 im Hinspiel an der Börde war zu wenig. Matthias Musche war mit sechs Toren bester SCM-Schütze.

Frankfurt/Main (dpa) – Meister SG Flensburg-Handewitt hat in der Champions League Kurs auf das Achtelfinale gehalten, ein Trio die Gruppenphase im EHF-Pokal erreicht – nur der frühe K.o. des SC Magdeburg trübte die gute Bilanz der deutschen Handball-Clubs auf internationalem Parkett.

Am Samstag hatte die TSV Hannover-Burgdorf durch ein 33:33 im Rückspiel bei Benfica Lissabon die Gruppenphase erreicht, das 41:36 aus dem Hinspiel genügte den Niedersachsen.

Die Gruppenphase mit den letzten 16 Mannschaften wird vom 9. Februar bis 31. März 2019 ausgetragen, ausgelost werden die vier Gruppen am kommenden Donnerstag (29. November). Das Viertelfinale findet vom 20. bis 28. April, das Final Four am 18./19. Mai statt.

Einen erfolgreichen Kraftakt vollbrachten dagegen die Füchse Berlin. Mit dem 28:23 (11:13) gegen Aalborg Handbold aus Dänemark machten die Füchse, bei denen Nationalspieler Fabian Wiede nach vierwöchiger Verletzungspause sein Comeback feierte, die 29:31-Hinspielniederlage wett.

Erfolgreiches Europacup-Wochenende für die Handball-Bundesligisten – mit einer Ausnahme. Flensburg gewann in der Champions League am Sonntag auswärts, die Füchse Berlin und der THW Kiel kamen im EHF-Cup weiter. Das hatte die TSV Hannover-Burgdorf bereits am Samstag geschafft. Der SC Magdeburg musste in Porto hingegen die Segel streichen.

Die SG Flensburg-Handewitt hielt in der Champions League den Kurs auf das Achtelfinale. Die in der Bundesliga noch ungeschlagenen Flensburger gewannen bei Skjern HB am Sonntag dank einer deutlichen Steigerung nach der Pause souverän mit 31:24 (14:13). Durch ihren vierten Sieg behauptete die SG in der Gruppe B mit 8:10 Punkten den vierten Tabellenplatz. Bester SG-Werfer war Hampus Wanne mit sechs Toren.

Im EHF-Cup erreichten Titelverteidiger Füchse Berlin, Rekordmeister THW Kiel und die TSV Hannover-Burgdorf problemlos die Gruppenphase, die am Donnerstag in Wien ausgelost wird.

Den größten Kraftakt mussten die Berliner vollbringen. Mit dem 28:23 (11:13) gegen Aalborg Handbold aus Dänemark machten die Füchse, bei denen Nationalspieler Fabian Wiede nach vierwöchiger Verletzungspause sein Comeback feierte, die 29:31-Hinspielniederlage wett.

Vor 7400 Zuschauern sah es am Sonntag zunächst nicht nach einem Happy End aus, denn in der ersten Hälfte lagen die Berliner schon mit sechs Toren (6:12) zurück. “In den ersten 20 Minuten hatten wir überhaupt keine Präsenz auf der Platte, da hat uns die nötige Härte gefehlt”, monierte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning. Mit Moral und einer famosen Leistungssteigerung wendeten die von erheblichen Personalsorgen geplagten Berliner, die in Kapitän Hans Lindberg (6 Tore) ihren besten Werfer hatten, dann aber doch noch den drohenden K.o. ab.

Keine Mühe hatte Kiel beim lockeren 36:18 (17:9) beim norwegischen Vertreter Drammen HK. Es war wettbewerbsübergreifend der 14. Sieg in Serie des Rekordmeisters, der schon das Hinspiel deutlich mit 34:23 für sich entschieden hatte. Deshalb verteilte THW-Trainer Alfred Gislason großzügig Spielanteile an die Reservisten. Bester Werfer beim Sieger war der achtfache Torschütze Sebastian Firnhaber.

Als einziger Bundesligist verpasste der SC Magdeburg die Qualifikation für die Gruppenphase hingegen überraschend. Der Bundesliga-Zweite unterlag beim FC Porto mit 27:34 (12:18) und verspielte damit sein Drei-Tore-Polster aus dem Hinspiel. Bester Werfer für den Halbfinalisten des Vorjahres war einmal mehr Nationalspieler Matthias Musche mit sechs Toren.

Jubelstimmung herrschte am Samstag bei Hannover-Burgdorf. Nach dem 41:36 im Hinspiel reichte den Niedersachsen am Samstag bei Benfica Lissabon ein 33:33. “Wir freuen uns, dass wir noch mindestens sechs Spiele mehr auf dem internationalen Parkett haben”, sagte Kai Häfner. Der Nationalspieler war mit zehn Treffern bester Werfer der Recken, die in der Bundesliga nur Zehnter sind. “Es geht uns momentan nicht alles sehr leicht von der Hand, aber die Mannschaft hat sich reingebissen und als Einheit ihr Herz auf dem Spielfeld gelassen”, lobte Trainer Carlos Ortega.

Die Gruppenphase des EHF-Cups mit den letzten 16 Mannschaften wird vom 9. Februar bis 31. März 2019 ausgetragen. Das Viertelfinale findet vom 20. bis 28. April, das Final Four am 18./19. Mai statt.

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