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Babylon Berlin geht zu Ende: Mit diesen Serien kannst du die Zeit bis zur dritten Staffel perfekt überbrücken
Volker Bruch: Er spielt in “Babylon Berlin” den Protagonisten Gereon Rath. (Quelle: ARD Degeto/X-Filme/Beta Film/Sky Deutschland/Frédéric Batier)

Gerade lief das Finale der zweiten Staffel von “Babylon Berlin”. Doch die Geschichte rund um Gereon Rath und Charlotte Ritter ist längst nicht auserzählt. Zur dritten Staffel gibt es sogar schon einige Infos.

Den wohl größten Knall-Effekt hat Kriminalkommissar Gereon Rath (Volker Bruch) selbst erlebt. Nachdem er fast auf offener Straße hingerichtet und erst in letzter Sekunde gerettet wird, geht es für ihn im Beisein seines Therapeuten (Jens Harzer) unter Hypnose in die Vergangenheit. Die Schuld, unter der Gereon leidet: Er hat seinen Bruder im Krieg auf dem Schlachtfeld zurückgelassen, obwohl dieser noch am Leben war. In den letzten Minuten der finalen Folge gibt es die große Offenbarung: Der Arzt stellt sich als sein totgeglaubter Bruder Anno Rath heraus.

Bestätigt wurde eine weitere Staffel von “Babylon Berlin” schon vor der Ausstrahlung im Free-TV. Die Dreharbeiten zu weiteren zehn Folgen haben im Herbst begonnen. Die dritte Season beruht auf dem Roman “Der stumme Tod” von Volker Kutscher. Fest steht auch, dass Volker Bruch und Liv Lisa Fries wieder die Hauptrollen in der Serie übernehmen werden. Sie spielen den Kommissar Gereon Rath und seine Assistentin Charlotte Ritter. Angesetzt sind die nächsten Folgen im Jahr 1930.

Das Finale von Staffel zwei hinterließ jede Menge offene Fragen. Die Zuschauer dürften also schon regelrecht auf eine Fortsetzung hinfiebern. Wann diese allerdings ausgestrahlt werden wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Am Ende traf Gereon Rath auf seinen tot geglaubten Bruder Anno (Jens Harzer), den er im Krieg auf dem Schlachtfeld zurückließ. Wie wird es mit den Brüdern weitergehen und wird Helga (Hannah Herzsprung), die Ehefrau von Anno und jetzige Lebensgefährtin von Gereon, wieder zurück zu ihrem Mann gehen?

Außerdem: Warum hat Gereon vor Gericht gelogen und den verunglückten Bruno Wolter (Peter Kurth) gedeckt? Was führt der neue Regierungsrat Gottfried Wendt (Benno Fürmann) im Schilde? Und warum hat sich Helga mit dem Unternehmer Alfred Nyssen (Lars Eidinger) zum Abendessen getroffen? Wie entwickelt sich die Beziehung zwischen Gereon und Charlotte, die offenbar Gefühle für ihn hat? In der dritten Staffel gilt es, all das aufzuklären. Laut Romanvorlage sucht Gereon Rath nach einem Serienkiller und ihm droht ein Disziplinarverfahren. 

Auch wenn man zuletzt einige TV-Zuschauer einbüßen musste. In der Mediathek lief “Babylon Berlin” so gut wie noch keine ARD-Serie zuvor. Eigenen Angaben zufolge konnte der Sender rund zehn Millionen Abrufe verbuchen. Die dritte Staffel kann also kommen.

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Will Anno Rache an seinem Bruder nehmen? Wie wird seine Witwe bzw. Ehefrau Helga (Hannah Herzsprung) auf seine Wiederauferstehung von den Toten bzw. Rückkehr reagieren? Was bedeutet das Ganze für die Liebelei zwischen Helga und Gereon? Und warum hat sich Helga auf das Abendessen mit dem schmierigen Alfred Nyssen (Lars Eidinger) eingelassen? Was führt er im Schilde?

Die finale Folge der zweiten Staffel "Babylon Berlin" läuft am Donnerstag im Fernsehen. Und neue Folgen lassen noch auf sich warten. Die ARD hat zwar bereits bestätigt, dass es eine dritte Staffel geben wird, und auch, dass die Regisseure und Autoren Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries bereits an den Drehbüchern arbeiten – aber der Starttermin steht noch aus.

Charlotte Richter (Liv Lisa Fries) darf nun an der Seite von Rath als Kriminalassistentin arbeiten. Nachdem er sie jedoch vor dem Ertrinken rettet, wird man das Gefühl nicht los, dass Charlotte plötzlich auch andere Gefühle für ihren Kollegen entwickelt. Wird sich Gereon ihr zuwenden, wo sein Bruder nun wieder da ist?

Denn "Babylon Berlin" hatte so viel, was uns gefallen hat: die tolle 20er-Jahre Kulisse, die spannenden Charaktere, die ganze Atmosphäre. Welche Serien könnten das ersetzen? Wir haben sechs herausgesucht, die "Babylon Berlin" gerecht werden – auf ihre eigene Art. 

Achtung, die folgenden Passagen enhalten jede Menge Plot-Details und massive Spoiler aus den Staffeln eins und zwei von “Babylon Berlin”. Wer die Serie noch nicht kennt, lieber nicht weiterlesen.

Gereon Rath ist einer der Guten. Oder nicht? Bei dem Kommissar aus "Babylon Berlin" ist man sich manchmal nicht sicher – ähnlich geht es dem Zuschauer bei Daniel Miller, CIA-Analyst und Hauptfigur in "Berlin Station". Auch wenn "Berlin Station" ein knappes Jahrhundert nach Babylon Berlin spielt, fesseln die Serien aus ähnlichen Gründen: ein Ermittler, mit dem man eigentlich sympathisieren will, dessen Charakter der Zuschauer letztlich aber nicht vollständig durchblickt – und genau deshalb nicht aufhören kann, ihm bei seiner Spurensuche zu folgen. Ein Verbrechen, das es aufzuklären gilt, koste es, was es wolle – in Berlin zu einer Zeit, in der Politik und Gesellschaft nach rechts rücken.

Es bleibt auf jeden Fall spannend, was in den zehn neuen Folgen geboten ist. Der Stoff dürfte den Regisseuren und Autoren Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries nicht ausgehen.

Wer aus diesen Gründen "Babylon Berlin geschaut hat, den wird auch "Berlin Station" begeistern. 

Der Putschversuch durch die Schwarze Reichswehr ist gescheitert – auch dank Kommissar Gereon Rath (Volker Bruch). Das Vorhaben jedoch, die Initiatoren den Medien zu präsentieren, wurde in letzter Sekunde durch Reichspräsident Paul von Hindenburg (Günter Lamprecht) unterbunden. Derweil wurde Charlotte Ritter (Liv Lisa Fries) nach ihrer Gefangenschaft im Kühlraum des Nachtklubs Moka Efti wieder freigelassen, weil sie dem Armenier (Misel Maticevic) Informationen über den Verbleib des Güterzugs verraten hatte, der nach wie vor mit Gold beladen sein soll.

1920, Atlantic City. Enoch "Nucky" Thompson hat, was alle wollen: Alkohol. Und Macht. Denn in den Vereinigten Staaten greift die Prohibition um sich, Alkohol ist verboten – und wird trotzdem munter weiter ausgeschenkt. Nucky hat Gangster und korrupte Politiker um sich geschart und kontrolliert so nach und nach immer größere Teile des städtischen Lebens. 

"Boardwalk Empire" ist erstens der perfekte Ersatz für "Babylon Berlin", weil es die Stimmung der 20er transportiert – bis in die kleinsten Details von Kleidung, Musik und Tanz. Und zweitens, weil auch hier die Geschichte der Verflechtung von Verbrechen und Politik erzählt wird – sogar nach historischem Vorbild: Die Figur von Nucky Thompson basiert auf Enoch L. Johnson. 

Viel wurde geschrieben über „Babylon Berlin“ – die teuerste Serie der deutschen TV-Geschichte, ein Sittengemälde der Goldenen Zwanziger und, last but not least, eine ziemlich gute Kriminalgeschichte. An diesem Donnerstag endet die zweite und vorerst letzte Staffel dieser opulenten Produktion. Hier lesen Sie, was bisher geschah, worum es in den beiden Folgen des Finales geht und worauf sich Fans der Serie freuen können.

Wer also an "Babylon Berlin" die historischen Anspielungen, die gewaltigen Bilder, den Soundtrack der 20er Jahre und die Kriminalgeschichte besonders mochte, findet in "Boardwalk Empire" einen würdigen Nachfolger.

Nur so viel: Einige der wichtigsten Handlungsstränge laufen (endlich) zusammen. Interessant ist, wie die Regisseure Tom Tykwer, Achim von Borries und Hendrik Handloegten das teils spektakuläre Finale umgesetzt haben. Hier zeigt sich wieder die Rückbesinnung auf filmische Stilmittel der 1920er-Jahre – und ein bisschen Slapstick ist auch dabei. Ob gerade Letzteres dem spannenden Plot gerecht wird, ist eine Geschmacksfrage.

Aber während die Charaktere in Berlin zu großen Teilen den Anspruch an sich selbst haben, moralisch zu handeln, kann man das über Nucky und Kollegen wirklich nicht sagen. Da erinnert "Boardwalk Empire" dann eher an "House of Cards".

Wer für knapp eine Stunde dem Alltag entffliehen will, trifft mit "Downton Abbey" die einzig richtige Entscheidung. Die mehrfach preisgekrönte Serie behandelt in sechs Staffeln das Schicksal einer britischen Adelsfamilie und ihres Personals, sowie wichtige historische Ereignisse. Beispielsweise den Untergang der "Titanic", den Ersten Weltkrieg und die Einführung des Frauenwahlrechts.

Charlotte Ritter und Gereon Rath geraten in Lebensgefahr: Auf ihrer Autofahrt zum Güterzug, der überfallen werden soll, werden sie angegriffen. Szenen, die nichts für schwache Nerven sind, in denen Liv Lisa Fries aber einmal mehr beweist, dass sie eine beeindruckende Schauspielerin ist. Was daraufhin in der letzten Folge geschieht, kann an dieser Stelle nur angedeutet werden.

Die Serie ist für "Babylon Berlin"-Fans interessant, weil sie im Jahr 1912 anfängt und im Jahr 1925 endet – sie zeigt quasi die Vorgeschichte von Gereon Rath und Kollegen, wenn auch aus britischer Perspektive. Und wie schon bei "Babylon Berlin" merkt der Zuschauer, wie sich das gesellschaftliche Klima langsam aber sicher verändert. 

Irgendwie waren die letzten beiden Folgen für mich zu viel Drama und etwas zu unrealistisch (Tod & Wiederbelebung nach so langer Zeit und bewusstem Füllen der Lunge mit Wasser). Aber dennoch freue ich mich auf die kommenden Folgen ….

Downton Abbey erhielt 2011 sogar einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde, weil die Serie die von Kritikern am besten bewertete Fernsehserie des Jahres war (BBC America). Mit einer hochkarätigen Besetzung, bestehend aus Schauspielerinnen und Schauspielern wie Maggie Smith, Hugh Bonneville, Michelle Dockery und Elizabeth McGovern, wird sie dem Weltrekord auf jeden Fall gerecht.

Irgendwie waren die letzten beiden Folgen für mich zu viel Drama und etwas zu unrealistisch (Tod & Wiederbelebung nach so langer Zeit und bewusstem Füllen der Lunge mit Wasser). Aber dennoch freue ich mich auf die kommenden Folgen ….

Gereon Rath und Charlotte Ritter aus "Babylon Berlin" haben euch gefallen? Ihr mögt krasse Ermittler-Duos? Dann schaut euch mal "True Detective" an. 

"Babylon Berlin" hat in den vergangenen Wochen Millionen TV-Zuschauer gefesselt. Nun geht die zweite Staffel zu Ende. Hier steht, was man wissen muss und wie es vielleicht weitergeht.

Von der Serie gibt es bislang zwei Staffeln, eine dritte ist bereits abgekündigt (Ha! Auch wie bei "Babylon Berlin"!). Jede Staffel erzählt eine abgeschlossene Geschichte, in der jeweils ein Fall gelöst wird. Ganz ehrlich: Die erste Staffel ist um Längen besser als die zweite. Aber die erste Staffel ist dafür auch ein absolutes Muss für Fans von Detektiv-Geschichten. 

Jahrgang 1989, geboren in Münster, aufgewachsen in Mainz. Hat im Bachelor Politik in Kassel und im Master Politische Kommunikation in Düsseldorf studiert. Seit 2017 Volontär bei der HNA.

In der ersten Staffel müssen zwei Polizisten, der Familienmensch Marty Hart (Woody Harrelson) und der geheimnisumwitterte Rust Cohle (Matthew McConaughey), in Louisana einen Serienmörder fassen. Die Grausamkeit und Zurschaustellung seiner Morde erinnern ein bisschen an die Serie "Hannibal". 

Zum Thema: So klingt ein Sittengemälde: Der Titelsong von "Babylon Berlin" kommt nach Kassel

Die beiden Ermittler könnten kaum unterschiedlicher sein – und das macht ihre Dialoge so spannend. Auf jeden Fall keine Serie, die so nebenbei dahinplätschert. Gut zuhören und genießen. 

Arbeiter, die die Revolution vorbereiten, kommunistenjagende Polizisten und Veteranen, die traumatisiert aus dem Ersten Weltkrieg zurückkehren: Das beschreibt nicht nur Berlin, sondern auch das graue, verrauchte England im Jahr 1919 ziemlich gut. Auf den Straßen des tristen, industriellen Birminghams findet sich die Shelby Family wieder.

Thomas Shelby (Cillian Murphy) macht mit seiner Familie das, was fast jeder zu der Zeit will: Geld. Das aber nicht unbedingt auf legalem Wege. Die Shelbys manipulieren Pferdewetten – bis sie beschließen, sich selbst ein Imperium aufzubauen. Dabei werden sie von Kommunisten, dem zornigen Inspector Chester Campbell (Sam Neill) und anderen Mafiabossen, gespielt von Tom Hardy oder Adrien Brody, bekämpft. Die Miniserie verleiht ein gutes Gefühl für das Leben der Menschen nach dem Ersten Weltkrieg und vermittelt nebenher einen Eindruck, der aufgeheizten, politischen Lage in England. Die Beschreibung kommt einem doch nach "Babylon Berlin" irgendwie bekannt vor, oder?

"Babylon Berlin" ist vorbei – und du sehnst dich nach einer spannenden Serie, die aber nicht gleich 12 Staffeln hat und dich ein Jahr auf das Sofa fesselt?

Auch hier geht es um Verschwörungstheorien, Verbrechen und Politik – allerdings sehr viel schneller und moderner erzählt. 

Die Handlung: Wir folgen dem Kriegsveteranen und Polizisten David Budd. Er verhindert einen Selbstmordanschlag in einem Zug und steigt danach zum Personenschützer der Innenministerin Großbritanniens auf. Die arbeitet gerade an einem umstrittenen Sicherheitsgesetz. Es folgen: Intrigen, Sex, Action. Der starke Mann schützt die schwache Frau? Nein, es ist natürlich viel komplizierter. 

Die Grundidee ist nicht all zu originell, aber das macht nichts. Die Hauptfiguren wirken nicht platt. Die Serie ist voller Plot-Twists. Das Ergebnis: In Großbritannien war keine Serie in den vergangenen zehn Jahren erfolgreicher. 

Von "Bodyguard" gibt es sechs Folgen, die jeweils rund 40 Minuten dauern. Man guckt sie am besten am Stück an einem Samstagnachmittag – und dann ist man schnell über den Verlust von "Babylon Berlin" hinweg.

Am 7. Dezember kommt mit “Dogs of Berlin” die zweite deutsche Netflix-Serie raus. Schon jetzt können wir den Trailer sehen.

Dazu gibt es Musik von Haftbefehl und Schüsse aus der Maschinenpistole – “Dogs of Berlin” setzt also ganz offensichtlich auf Action.