Angriff in Berlin – antisemitischer Hintergrund?
Antisemitismus in Berlin: 31-Jähriger am Rosenthaler Platz attackiert
Ein 31-jähriger Mann ist in Berlin-Mitte erst nach seiner Herkunft gefragt und dann gewaltsam angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, hatten ihn am Samstag zwei Männer auf dem Rosenthaler Platz auf Englisch gefragt, ob er jüdischer Herkunft sei.

Als der Mann die Frage nicht beantwortete, schlug das Duo auf ihn ein. Anschließend stiegen die Täter in ein Taxi und fuhren davon. Das Opfer kam zur Behandlung in eine Klinik. Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz ermittelt.

0 Anzeige Ein 31-jähriger Mann ist in Berlin-Mitte erst nach seiner Herkunft gefragt und dann gewaltsam angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, hatten ihn am Samstag zwei Männer auf dem Rosenthaler Platz auf Englisch gefragt, ob er jüdischer Herkunft sei.

Als der Mann die Frage nicht beantwortete, schlug das Duo auf ihn ein. Anschließend stiegen die Täter in ein Taxi und fuhren davon. Das Opfer kam zur Behandlung in eine Klinik. Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz ermittelt.

Der Rosenthaler Platz in Berlin-Mitte: Dort ist in der Nacht ein 31-Jähriger von zwei Männern mit antisemitischem Motiv verprügelt worden. (Quelle: Jürgen Ritter/imago)

In der Hauptstadt ist es erneut zu einem mutmaßlich antisemitischen Übergriff gekommen. Zwei Männer schlugen auf einen 31-Jährigen ein und flüchteten. Jetzt ermittelt der Staatsschutz.

Ein 31-jähriger Mann ist in Berlin-Mitte erst nach seiner Herkunft gefragt und dann angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, hatten ihn zwei Männer auf dem Rosenthaler Platz auf Englisch gefragt, ob er jüdisch sei. Als der Mann die Frage nicht beantwortete, schlug das Duo auf ihn ein.

Anschließend stiegen die Täter in ein Taxi und fuhren davon. Das Opfer kam zur Behandlung in eine Klinik. Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz ermittelt.

In Berlin kommt es immer wieder zu antisemitisch motivierten Angriffen. Großes Aufsehen erregte im April der Fall eines 19-jährigen Syrers, der zwei junge Männer mit seinem Gürtel attackierte, weil eines der Opfer eine Kippa trug. Der Prozess gegen den Angreifer läuft noch.

Abscheu löste im Dezember 2017 auch die Pöbelattacke eines 60-jährigen Deutschen auf einen israelischen Restaurantbesitzer im Stadtteil Schöneberg aus. Der Gastronom filmte die Szene mit seinem Telefon und stellte das Video anschließend ins Internet.

Im Juni wurde das Schicksal eines Berliner Neuntklässlers öffentlich, der wegen seiner jüdischen Identität an seiner Schule monatelang schwer gemobbt worden war. Der Fall löste bundesweit eine Diskussion über Judenhass an Schulen aus.

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