Hertha liebäugelt weiter mit neuem Stadion in Brandenburg
Hertha liebäugelt weiter mit neuem Stadion in Brandenburg
Zur Hälfte in der Erde versenkt. Der Lärmschutz der Anwohner im stillen Westend sei dabei weniger das Problem. Das neue Stadion würde an den Spieltagen weniger Lärm verursachen als das Olympiastadion. Erstens wegen der Bauweise.

Für den Verein ist es keine Option, dass alles so bleibt, wie es ist. Notfalls könne die Arena auch hinter der Stadtgrenze entstehen.

Die Koalitionsfraktionen SPD, Linke und Grüne haben bisher nicht erkennen lassen, dass sie öffentliche Gelder in das Projekt stecken wollen. Auch die FDP warnt davor, Steuergelder einzusetzen. Die CDU wiederum wirft dem Senat vor, eine Entscheidung über die Stadionfrage auf die lange Bank zu schieben und Hertha „am langen Arm verhungern“ zu lassen.

Bevor endgültig entschieden wird, müssen nach Darstellung Geisels die Kosten, die Vorgaben des Denkmalschutzes und – beim Neubau – auch der Flächenbedarf festgestellt werden. Zusagen an Hertha BSC gebe es bisher nicht. Für den Senat gebe es auch noch eine dritte Möglichkeit, verriet der Senator im Ausschuss. Es könnte ja „auch alles so bleiben wie es ist“.

Neubau eines Fußballstadions mit Nachdruck“, sagte Klaus Teichert, Chef der Stadion GmbH des Vereins, dem Tagesspiegel. Die neue Arena soll, wenn es nach Hertha ginge, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Olympiastadion im Westen Berlins entstehen.