Bombendrohung: Augsburger Rathaus evakuiert - Augsburg - City - StadtZeitung
In sechs Bundesländern: Rathäuser wegen Bombendrohungen evakuiert
Nach per E-Mail verschickten Bombendrohungen sind am Dienstagmorgen in sechs deutschen Städten Rathäuser geräumt worden. Die Rathäuser wurden zur Sicherheit in Augsburg (Bayern), Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz), Chemnitz (Sachsen), Göttingen (Niedersachsen), Neunkirchen (Saarland) und Rendsburg (Schleswig-Holstein) evakuiert.

Die Drohungen gingen offenbar direkt an die E-Mail-Adressen der jeweiligen Rathäuser. Dies bestätigten Ermittler in mehreren der betroffenen Städte. Nähere Angaben zu weiteren Inhalten der Drohmails und zum Absender lagen nicht vor.

In Augsburg hat es am Dienstagmorgen nach einer Gewaltandrohung einen Großeinsatz der Polizei gegeben. Das Rathaus wurde evakuiert, Verwaltungsgebäude und Bürgerbüros der Stadt geräumt und Straßenbahnlinien gestoppt. Nach rund zwei Stunden gab die Polizei Entwarnung. Es sei kein gefährlicher Gegenstand gefunden worden, erklärte David Christ, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Nord. Insgesamt waren etwa 500 Personen von den Evakuierungen betroffen.

In Augsburg gab es nach der Bombendrohung einen Großeinsatz der Polizei, das Rathaus wurde evakuiert, Straßenbahnlinien, die über den Rathausplatz fahren, wurden gestoppt. Auf Fotos sind ein halbes Dutzend Streifenwagen rund um das Rathaus zu sehen, laut Augsburger Allgemeine wurden 500 Mitarbeiter aus dem Gebäude nach Hause geschickt. Inzwischen gab die Polizei in Augsburg Entwarnung. Es wurde kein gefährlicher Gegenstand gefunden.

#Rathausplatz #Augsburg Die Durchsuchungen des Rathauses&umliegender Verwaltungsgebäude sind abgeschlossen, verdächtige Gegenstände wurden nicht gefunden. Derzeit beginnen die Durchsuchungsmaßnahmen am Verwaltungsgebäude an der Blauen Kappe. #Polizei

Nach der Bombendrohung in Göttingen ist das Neue Rathaus am Dienstagmorgen um 9 Uhr geräumt und nach Sprengstoff durchsucht worden. Kurz nach 10 Uhr gab die Polizei Entwarnung: Es sei nichts Gefährliches gefunden worden, sagte eine Polizeisprecherin. Die anonyme Drohung war per E-Mail eingegangen.

Siegfried Hartmann, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Nord, bestätigte, dass per Mail eine Bombendrohung gegen das Rathaus eingegangen ist. Der Absender sei unbekannt. Das Motiv hinter der Drohung war zunächst nicht bekannt.

In Kaiserslautern sei ebenfalls eine Drohmail eingegangen, bestätigte ein Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte seien auch mit Sprengstoffspürhunden vor Ort. Der Bereich rund um das Rathaus sei abgesperrt worden. In der rheinland-pfälzischen Stadt kam es ebenfalls zu Verkehrsbehinderungen.

Auch im saarländischen Neunkirchen lief am Morgen ein Polizeieinsatz nach einer Bombendrohung. Das Rathaus bleibt vorübergehend geschlossen, sagte eine Sprecherin der Polizei. In Chemnitz mussten 200 Mitarbeiter das Rathaus verlassen. Der Wochenmarkt wurde geschlossen, die Händler mussten ihre Stände abbauen.

Eine Androhung von Straftaten löst einen Großeinsatz der Polizei aus, das Rathaus und mehrere Verwaltungsgebäude werden evakuiert. Auch in anderen Städten gingen Drohmails ein.

Am Montag hatte es eine Bombendrohung in Pinneberg gegeben, der Bahnhof wurde evakuiert. Zudem gab es Drohungen zuletzt gegen das Flensburger Rathaus und mehrere Landgerichte. Bislang Unbekannte senden seit längerer Zeit Drohschreiben an verschiedenste Institutionen in Deutschland, darunter auch Finanzämter, Rathäuser, Anwaltskanzleien oder Verlage.

In mehreren deutschen Städten sind am Dienstagmorgen Rathäuser evakuiert worden, unter anderem in Augsburg.

Sie drohen mit Bomben oder – wie im Falle der Bundestagsabgeordneten Martina Renner (Linke) – damit, Bürger auf offener Straße zu exekutieren. Schon mehrfach wurden Gebäude daraufhin evakuiert, Sprengkörper wurden aber bislang nicht gefunden. Die bei den Ermittlungen federführende Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt inzwischen in mehr als 100 Fällen wegen Drohschreiben mutmaßlicher Rechtsextremer an Politiker, Behörden oder Gerichte, sagte ein Sprecher am Dienstag.  Ob die Fälle vom Dienstag damit in Zusammenhang stehen, war zunächst offen.

In mehreren Städten gab es Bombendrohungen. Rathäuser wurden evakuiert. Die Polizei ist mit Sprengstoffspürhunden im Einsatz. Wer steckt hinter der offenbar konzertierten Aktion? Polizeisprecher Michael Jakob mit ersten Erkenntnissen.

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Die Drohungen gingen offenbar direkt an die E-Mail-Adressen der jeweiligen Rathäuser. Dies bestätigten Ermittler in mehreren der betroffenen Städte. Nähere Angaben zu weiteren Inhalten der Drohmails und zum Absender lagen nicht vor.

In Augsburg gab es nach der Bombendrohung einen Großeinsatz der Polizei, das Rathaus wurde evakuiert, Straßenbahnlinien, die über den Rathausplatz fahren, wurden gestoppt. Auf Fotos sind ein halbes Dutzend Streifenwagen rund um das Rathaus zu sehen, laut Augsburger Allgemeine wurden 500 Mitarbeiter aus dem Gebäude nach Hause geschickt. Inzwischen gab die Polizei in Augsburg Entwarnung. Es wurde kein gefährlicher Gegenstand gefunden.

Nach der Bombendrohung in Göttingen ist das Neue Rathaus am Dienstagmorgen um 9 Uhr geräumt und nach Sprengstoff durchsucht worden. Kurz nach 10 Uhr gab die Polizei Entwarnung: Es sei nichts Gefährliches gefunden worden, sagte eine Polizeisprecherin. Die anonyme Drohung war per E-Mail eingegangen.

In Kaiserslautern sei ebenfalls eine Drohmail eingegangen, bestätigte ein Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte seien auch mit Sprengstoffspürhunden vor Ort. Der Bereich rund um das Rathaus sei abgesperrt worden. In der rheinland-pfälzischen Stadt kam es ebenfalls zu Verkehrsbehinderungen.

Auch im saarländischen Neunkirchen lief am Morgen ein Polizeieinsatz nach einer Bombendrohung. Das Rathaus bleibt vorübergehend geschlossen, sagte eine Sprecherin der Polizei. In Chemnitz mussten 200 Mitarbeiter das Rathaus verlassen. Der Wochenmarkt wurde geschlossen, die Händler mussten ihre Stände abbauen.

Am Montag hatte es eine Bombendrohung in Pinneberg gegeben, der Bahnhof wurde evakuiert. Zudem gab es Drohungen zuletzt gegen das Flensburger Rathaus und mehrere Landgerichte. Bislang Unbekannte senden seit längerer Zeit Drohschreiben an verschiedenste Institutionen in Deutschland, darunter auch Finanzämter, Rathäuser, Anwaltskanzleien oder Verlage.

Sie drohen mit Bomben oder – wie im Falle der Bundestagsabgeordneten Martina Renner (Linke) – damit, Bürger auf offener Straße zu exekutieren. Schon mehrfach wurden Gebäude daraufhin evakuiert, Sprengkörper wurden aber bislang nicht gefunden. Die bei den Ermittlungen federführende Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt inzwischen in mehr als 100 Fällen wegen Drohschreiben mutmaßlicher Rechtsextremer an Politiker, Behörden oder Gerichte, sagte ein Sprecher am Dienstag.  Ob die Fälle vom Dienstag damit in Zusammenhang stehen, war zunächst offen.

Keine Bombe gefunden Rathaus Kaiserslautern nach Bombendrohung wieder freigegeben teilen auf Whatsapp teilen auf Facebook teilen auf Twitter teilen auf Google+ teilen per Mail teilen Nachdem das Rathaus in Kaiserslautern wegen einer Bombendrohung geräumt worden war, gibt die Polizei jetzt Entwarnung. Es sei keine Bombe gefunden worden.

Nach Angaben der Polizei sind die beiden Gebäude Rathaus Nord und West wieder freigegeben und die Einsatzkräfte rücken ab. Kaiserslauterns Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) hatte zuvor von einer ernstzunehmenden Bombendrohung gesprochen, die ein bislang unbekannter Absender in der Nacht um kurz nach halb zwei an die Verwaltung im Kaiserslauterer Rathauses geschickt habe. Die Polizei hatte daraufhin das Hauptgebäude, das Rathaus Nord und West am Morgen geräumt und die umliegenden Straßen abgesperrt.

Sechs Sprengstoffspürhunde suchten die Gebäude nach einer möglichen Bombe ab. Nach Angaben der Polizei im Saarland ist auch das Rathaus in Neunkirchen wegen einer Bombendrohung geräumt worden.

#Rathaus #Kaiserslautern ENTWARNUNG! Die Rathaus-Gebäude wurden abgesucht. Es wurde kein verdächtiger Gegenstand gefunden. Die Gebäude sind jetzt wieder freigegeben. Die Polizei rückt ab. ….Die Ermittlungen dauern natürlich an.

Drohungen gegen Rathäuser in ganz Deutschland Neben den Rathäusern in Kaiserslautern und Neunkirchen sind deutschlandweit auch weitere Rathäuser nach Bombendrohungen geräumt worden – unter anderem in Heilbronn, Augsburg, Chemnitz, Göttingen und Rendsburg.