Bombendrohungen in mehreren Städten - Augsburger Rathaus evakuiert - Augsburger Allgemeine
In sechs Bundesländern: Mehrere Rathäuser wegen Drohungen evakuiert
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Nach per E-Mail verschickten Bombendrohungen sind am Dienstagmorgen in mindestens sechs deutschen Städten Rathäuser geräumt worden. Die Rathäuser wurden zur Sicherheit in Augsburg (Bayern), Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz), Chemnitz (Sachsen), Göttingen (Niedersachsen), Neunkirchen (Saarland) und Rendsburg (Schleswig-Holstein) evakuiert.

▶︎ In Göttingen erklärten die Ermittler kurz nach 9 Uhr: Es befinden sich aktuell keine Personen mehr im Gebäude. Eine Sprecherin fügte hinzu: Alles ist abgesperrt. Der Plan ist, das Gebäude mit Sprengstoffspürhunden zu durchsuchen. Es sei eine anonyme Bombendrohung eingegangen. Die Straßen um das Rathaus wurden gesperrt, der öffentliche Personennahverkehr wurde umgeleitet.

Die Drohungen gingen offenbar direkt an die E-Mailadressen der jeweiligen Rathäuser. Dies bestätigten Ermittler in mehreren der betroffenen Städte. Nähere Angaben zu weiteren Inhalten der Drohmails und zum Absender lagen zunächst nicht vor.

In Augsburg gab es nach der Gewaltandrohung einen Großeinsatz der Polizei, das Rathaus wurde evakuiert, Straßenbahnlinien, die über den Rathausplatz fahren, wurden gestoppt, der Busverkehr wurde laut Polizei ebenfalls teilweise eingestellt. Auf Fotos sind ein halbes Dutzend Streifenwagen rund um das Rathaus zu sehen, laut Augsburger Allgemeine wurden 500 Mitarbeiter aus dem Gebäude nach Hause geschickt.

Betroffen waren nach ersten Erkenntnissen Augsburg, Kaiserslautern, Chemnitz, Göttingen, Neunkirchen und Rendsburg. Die Drohungen gingen offenbar direkt an die E-Mailadressen der jeweiligen Rathäuser. Dies bestätigten Ermittler in mehreren der betroffenen Städte.

In Göttingen erklärten die Ermittler kurz nach 9 Uhr: Es befinden sich aktuell keine Personen mehr im Gebäude. Eine Sprecherin fügte hinzu: Alles ist abgesperrt, der Plan ist, das Gebäude mit Sprengstoffspürhunden zu durchsuchen. Nach ihren Worten ging eine anonyme Bombendrohung ein. Die Straßen um das Rathaus wurden gesperrt, der öffentliche Personennahverkehr weitläufig umgeleitet.

▶︎ In Kaiserslautern sei eine Drohmail eingegangen, sagte ein Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte seien mit Sprengstoff-Spürhunden vor Ort. Der Bereich rund um das Rathaus sei weiträumig abgesperrt worden, es gebe aber derzeit keine konkrete Bedrohungslage.

In Kaiserslautern sei eine Drohmail eingegangen, bestätigte ein Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte seien auch mit Sprengstoff-Spürhunden vor Ort. Der Bereich rund um das Rathaus sei abgesperrt worden. Es gebe aber derzeit keine konkrete Bedrohungslage, erklärte der Sprecher. Die Maßnahmen würden vorsorglich durchgeführt. Auch das Rathaus Nord wurde evakuiert. In der rheinland-pfälzischen Stadt kam es ebenfalls zu Verkehrsbehinderungen.

▶︎ Auch im saarländischen Neunkirchen lief am Morgen ein Polizeieinsatz nach einer Bombendrohung. Das Rathaus bleibt vorübergehend geschlossen, sagte eine Sprecherin der Polizei in Saarbrücken. Auch dort sei zuvor eine Drohmail eingegangen.

Auch im saarländischen Neunkirchen lief am Morgen ein Polizeieinsatz nach einer Bombendrohung. Das Rathaus bleibt vorübergehend geschlossen, sagte eine Sprecherin der Polizei in Saarbrücken. Auch hier sei zuvor eine Drohmail eingegangen.

▶︎ In Augsburg gab es nach einer Gewaltandrohung einen Großeinsatz der Polizei, das Rathaus wurde evakuiert; Straßenbahnlinien, die über den Rathausplatz fahren, wurden gestoppt.

In Chemnitz mussten 200 Mitarbeiter das Rathaus verlassen. Der Wochenmarkt wurde geschlossen, die Händler mussten ihre Stände abbauen, berichtet die Radio Chemnitz.

Polizisten kontrollierten in den betroffenen Städten auch im Umfeld der Gebäude. Konkrete Hinweise auf Sprengstoff gab es zunächst nicht. Auch der Urheber der Drohungen war unklar.

Am Montag hatte es eine Bombedrohung in Pinneberg gegeben, der Bahnhof wurde evakuiert. Zudem gab es Drohungen zuletzt gegen das Flensburger Rathaus und Landgerichte. Eine Bombe wurde in keinem der Fälle gefunden.

In mehreren deutschen Städten sind Rathäuser evakuiert worden. Betroffen sind Augsburg, Kaiserslautern, Chemnitz, Göttingen, Neunkirchen und Rendsburg. In Augsburg gab es einen Großeinsatz der Polizei, Straßenbahnlinien wurden gestoppt.

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Die Drohungen gingen offenbar direkt an die E-Mailadressen der jeweiligen Rathäuser. Dies bestätigten Ermittler in mehreren der betroffenen Städte. Nähere Angaben zu weiteren Inhalten der Drohmails und zum Absender lagen zunächst nicht vor.

In Augsburg gab es nach der Gewaltandrohung einen Großeinsatz der Polizei, das Rathaus wurde evakuiert, Straßenbahnlinien, die über den Rathausplatz fahren, wurden gestoppt, der Busverkehr wurde laut Polizei ebenfalls teilweise eingestellt. Auf Fotos sind ein halbes Dutzend Streifenwagen rund um das Rathaus zu sehen, laut Augsburger Allgemeine wurden 500 Mitarbeiter aus dem Gebäude nach Hause geschickt.

In Göttingen erklärten die Ermittler kurz nach 9 Uhr: Es befinden sich aktuell keine Personen mehr im Gebäude. Eine Sprecherin fügte hinzu: Alles ist abgesperrt, der Plan ist, das Gebäude mit Sprengstoffspürhunden zu durchsuchen. Nach ihren Worten ging eine anonyme Bombendrohung ein. Die Straßen um das Rathaus wurden gesperrt, der öffentliche Personennahverkehr weitläufig umgeleitet.

In Kaiserslautern sei eine Drohmail eingegangen, bestätigte ein Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte seien auch mit Sprengstoff-Spürhunden vor Ort. Der Bereich rund um das Rathaus sei abgesperrt worden. Es gebe aber derzeit keine konkrete Bedrohungslage, erklärte der Sprecher. Die Maßnahmen würden vorsorglich durchgeführt. Auch das Rathaus Nord wurde evakuiert. In der rheinland-pfälzischen Stadt kam es ebenfalls zu Verkehrsbehinderungen.

Auch im saarländischen Neunkirchen lief am Morgen ein Polizeieinsatz nach einer Bombendrohung. Das Rathaus bleibt vorübergehend geschlossen, sagte eine Sprecherin der Polizei in Saarbrücken. Auch hier sei zuvor eine Drohmail eingegangen.

In Chemnitz mussten 200 Mitarbeiter das Rathaus verlassen. Der Wochenmarkt wurde geschlossen, die Händler mussten ihre Stände abbauen, berichtet die Radio Chemnitz.

Polizisten kontrollierten in den betroffenen Städten auch im Umfeld der Gebäude. Konkrete Hinweise auf Sprengstoff gab es zunächst nicht. Auch der Urheber der Drohungen war unklar.

Am Montag hatte es eine Bombedrohung in Pinneberg gegeben, der Bahnhof wurde evakuiert. Zudem gab es Drohungen zuletzt gegen das Flensburger Rathaus und Landgerichte. Eine Bombe wurde in keinem der Fälle gefunden.