Stadtwerke-Kunden müssen mehr für Strom, Wasser und Gas zahlen
Hohe Beschaffungkosten – Strom und Gas 2019 deutlich teurer
Das wird teuer. Der Wasserpreis stieg bereits. Die Preise für Strom und Gas folgen: Die Kunden der Stadtwerke Rendsburg müssen demnächst rund 250 Euro mehr pro Jahr zahlen. Auch andere Stadtwerke werden die Preise massiv erhöhen, sagt Helge Spehr, Chef des Rendsburger Unternehmens.

Am härtesten trifft es die 11.300 Gaskunden der Rendsburger Stadtwerke mit einer Preiserhöhung von 10,9 Prozent ab dem 1. Januar.

Eichstätt: Strom und Gas werden teurer – Vierköpfiger Haushalt muss mit rund 160 Euro Mehrkosten pro Jahr rechnen

Ihre Jahresrechnung steigt nach Angaben von Vertriebschef Kenneth Clausen bei einem Verbrauch von 25.000 Kilowattstunden um 146 Euro auf 1.480 Euro.

7,7 Prozent mehr für StromFür 27.500 Stromkunden erhöhen die Stadtwerke nach seinen Worten den Preis ebenfalls zum 1. Januar um 7,7 Prozent. Bei einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden sind künftig 1.150 Euro im Jahr fällig, 82 Euro mehr.

Den Wasserpreis haben die Stadtwerke Anfang Oktober um 6,8 Prozent angehoben. Ein Haushalt mit einem Verbrauch von 125 Kubikmetern zahlt künftig im Jahr rund 284 Euro, 18 Euro mehr. Betroffen sind 30.000 Kunden.

“Noch nie in einem so engen Zeitraum” haben die Rendsburger Stadtwerke die Preise für Strom, Gas und Wasser so massiv angehoben, erklärt Clausen. “Zur Wahrheit gehört aber auch”, dass das Unternehmen in den letzten dreieinhalb Jahren dreimal den Gaspreis gesenkt und noch deutlich unter dem alten Niveau liege, sagt er.

Steigende Öl- und Energiepreise auf den Weltmärkten macht Helge Spehr, Chef der Rendsburger Stadtwerke, verantwortlich. Er nennt einen Namen: Donald Trump. Die Handelssanktionen der USA gegen den Iran ließen die Ölpreise steigen. Die Energiemärkte reagierten entsprechend.

Dazu erhöhe die Schleswig-Holstein Netz AG ihre Preise für die Stromlieferung an die Stadtwerke um 25 Prozent. Den Wasserpreis trieben Investitionen von 2,4 Millionen Euro in die Versorgung, etwa für den Bau eines neuen Brunnens und eine neue Sauerstoffbelüftung in den Wasserwerken zum Filtern von Mangan und Eisen.

Am Montag begannen die Rodungsarbeiten an der Tannenschonung im Bereich Heidberg/Eiderkamp. Bereits am Dienstag war die Fläche frei, die Bäume größtenteils entfernt. Um den dort beheimateten Waldameisen nicht die Nahrung zu nehmen, müssen nämlich ein paar Bäume stehen bleiben.

Zwei Kinder retteten in Fockbek eine hilflose Frau. Die 86-Jährige war auf einem Sandweg neben einer Holzbrücke gestürzt und nicht ansprechbar. Die Jungs waren mit ihrem Fahrrad unterwegs. Sie riefen die Polizei und warteten, bis die Beamten kamen. Die Polizei bedankte sich mit Geschenkpaketen.

Schadlos hielt sich vor allem das Spitzenquartett, das vom souverän mit sieben Punkten Vorsprung in Front liegenden Tabellenführer TSV Vineta Audorf angeführt wird. Audorf siegte beim TSV Kropp II mit 5:3, die Torjäger Kevin-Miles Wardin und Tim Kluck trafen erneut.

Schlechte Nachrichten für die Energieverbraucher in Schleswig-Holstein: Zum 1. Januar 2019 werden mehrere Stadt- und Gemeindewerke im Land die Strom- und Gastarife spürbar anheben. Zur Begründung nennen sie gestiegene Beschaffungskosten und Netzentgelte.

Die Stadtwerke Kiel erhöhen den Arbeitspreis für Strom um 1,43 Cent auf 30,99 Cent pro Kilowattstunde. Für einen Durchschnittshaushalt bedeutet das eine monatliche Mehrbelastung von 3,35 Euro für Strom und 6,75 Euro bei Gas. Besonders teuer wird es für die Kunden der Stadtwerke Rendsburg, für die sich Strom um 7,7 und Gas um 10,9 Prozent verteuert – Mehrbelastung monatlich: 19 Euro.

“Unser Unternehmen kann die deutlich gestiegenen Börsenpreise für Strom und den Anstieg der Netznutzungsentgelte nicht mehr kompensieren”, sagt Sönke Schuster, Sprecher der Stadtwerke Kiel. Auch der Anstieg des Rohölpreises, mitverursacht durch die US-Sanktionen gegen den Iran, macht den Energieversorgern im Land zu schaffen.

Hohe Beschaffungskosten beim Strom”Um eine Erhöhung werden wir leider nicht herumkommen”, sagt Alexander Baumgärtner, Geschäftsführer der Stadtwerke Plön. Die Beschaffungskosten beim Strom hätten sich seit 2016 verdoppelt. Für den durchschnittlichen Stromkunden werde die Belastung um 50 Euro im Jahr steigen. Wie andere Versorger auch verweisen die Stadtwerke Plön auf verschiedene Faktoren, die den Börsenpreis für Strom klettern ließen und die für die Regionalversorger nicht zu beeinflussen seien – wie die Abschaltung von Kraftwerken, zuletzt vor allem während des Dürre-Sommers, sowie steigende Kosten für CO2-Zertifikate.

An der Preisschraube drehen werden auch die Stadtwerke Neumünster und Eckernförde. In den kommenden Wochen soll es dazu konkrete Zahlen geben. Auch die etwa 7000 Stromkunden der Versorgungsbetriebe Kronshagen (VBK) bleiben von Preiserhöhungen ab Januar nicht verschont. Vertriebsleiter Matthias Clefsen geht bei einem Verbrauch von 3500 Kilowattstunden pro Jahr von einer Erhöhung um 9,4 Prozent aus.

Die Entgelte für die Nutzung der Stromnetze steigen 2019 im bundesweiten Durchschnitt um zwei Prozent. Sie machen etwa ein Viertel des Strompreises für Endkunden aus. Besonders stark treffen die Erhöhungen der Netznutzungsentgelte den Norden Deutschlands.

Der langjährige Leiter des Landesamtes für Ausländerangelegenheiten (LfA), Ulf Döhring (56), wechselt zum 1. Januar als Referatsleiter ins Innenministerium. Döhring stand unter erheblichem Druck, die Belegungszahlen der Landesunterkunft in Boostedt zu verringern.

Mehr als 57600 Schüler hatten im vergangenen Jahr für den landesweiten Laufabzeichen-Wettbewerb Schleswig-Holstein die Sportschuhe geschnürt. Für ihren sportlichen Einsatz wurden sie am Dienstagabend im Haus des Sports in Kiel geehrt. Als beste Schule konnte die Grundschule Alveslohe glänzen.

Bürgermeister können am Mittwoch Preise von der Europäischen Union gewinnen. Denn der Wettbewerb Wifi4EU geht in die heiße Phase, bei dem Städte und Gemeinden für die Einrichtung von öffentlichen, drahtlosem Internet belohnt werden.