Roetgen bei Aachen: Tornadoartiger Sturm zieht über Eifel-Gemeinde - WELT
Tornado bei Roetgen nahe Aachen: Sturm Franz wütet in NRW, zerstört Häuser
Ein Tornado hat am Mittwochnachmittag in der Eifel-Gemeinde Roetgen Dächer abgedeckt. Rund 35 Häuser und zwei Lagerhallen wurden beschädigt. Zehn Häuser davon sind nicht mehr bewohnbar, sagte ein Sprecher der Feuerwehreinsatzleitung der Städteregion Aachen am Abend. Zwei Häuser hätten kein Obergeschoss mehr. Fünf Menschen sind leicht verletzt worden, vier von ihnen wurden im Krankenhaus behandelt, sagte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstagmorgen.

Auf einem Video, das der WDR via Twitter verbreitete, ist zu sehen, wie eine deutlich erkennbare Windhose über den Ort zieht. Er ist durchgefegt, kurz und heftig, beschrieb der Sprecher der Feuerwehreinsatzleitung den Sturm. Dieser habe sich danach schnell wieder verzogen. Schäden gebe es relativ konzentriert an zwei Straßen der 8600-Einwohner-Gemeinde. Im Umland fielen Bäume um. Durch umherfliegende Teile wurden Autos beschädigt.

Durch den Druck sind die Fensterscheiben kaputt gegangen, stellte Glasermeister Sascha Jansen fest – und dies an mindestens 20 Häusern. Der Wind habe das Glas in die Zimmer gedrückt. So was habe ich noch nicht gesehen. Ein Hotelier stellt kostenlos Zimmer und Logis zu Verfügung, weil mehrere Häuser unbewohnbar sind.

Unter Tornados verstehen Wetterkundler eine Luftsäule mit Bodenkontakt, die um eine mehr oder weniger senkrecht orientierte Achse rotiert und sich dabei unter einer tiefen Wolkenbasis befindet. Weitere Voraussetzungen für das Entstehen sind laut DWD starke Temperaturgegensätze, aufsteigende Luft und die Zunahme der Windgeschwindigkeit. 2018 hatte der DWD deutschlandweit 17 nachgewiesene Tornado-Ereignisse registriert, davon vier in NRW.

Tornado wütet in der Eifel

In der Grundschule in Roetgen wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet. Die Feuerwehr schätzte, dass etwa 30 Menschen vorübergehend eine andere Unterkunft bräuchten. Es sei aber davon auszugehen, dass in der Ortschaft an der belgischen Grenze viele von ihnen bei Verwandten oder Bekannten unterkommen könnten.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit mehr als 200 Kräften im Einsatz. Hinzu kamen rund 30 Polizisten. Am Vormittag setzen 350 Einsatzkräfte die Aufräum- und Reparaturarbeiten fort. Das ganze Ausmaß der Schäden wird jetzt erst deutlich. Aber hier hat jeder Roetgener geholfen, das war wirklich toll, sagte der Feuerwehrsprecher weiter.

Auf einem Video ist zu sehen, wie eine deutlich erkennbare Windhose über den Ort zieht. “Er ist durchgefegt, kurz und heftig”, beschrieb der Sprecher der Feuerwehr-Einsatzleitung den Sturm. Der Sturm habe sich danach schnell wieder verzogen. Schäden gebe es relativ konzentriert an zwei Straßen. Aber auch im Umland seien Bäume umgefallen. Durch umherfliegende Teile wurden Autos beschädigt.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigte, dass es sich bei dem starken Unwetter um einen Tornado gehandelt hat. Solche Windhosen sind zwar selten, können aber immer mal wieder aufkommen – selbst in Mitteldeutschland, sagte eine DWD-Sprecherin am Donnerstag.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit mehr als 200 Kräften im Einsatz. Hinzu kamen rund 30 Polizisten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigte, dass es sich bei dem starken Unwetter um einen Tornado gehandelt hat. “Solche Windhosen sind zwar selten, können aber immer mal wieder aufkommen – selbst in Mitteldeutschland”, sagte eine DWD-Sprecherin.

Unter Tornados verstehen Wetterkundler eine Luftsäule mit Bodenkontakt, die um eine mehr oder weniger senkrecht orientierte Achse rotiert und sich dabei unter einer tiefen Wolkenbasis befindet. Weitere Voraussetzungen für das Entstehen sind laut DWD starke Temperaturgegensätze, aufsteigende Luft und die Zunahme der Windgeschwindigkeit. 2018 hatte der DWD deutschlandweit 17 nachgewiesene Tornado-Ereignisse registriert, davon vier in NRW.

Die Dunkelziffer ist hoch, da Tornados nur durch Augenzeugen bestätigt werden können. Außerdem entstehen sie unvorhersehbar innerhalb weniger Minuten und sind oft ebenso schnell vorüber. Jeder Tornado sei gefährlich, es könne dabei immer Tote geben, warnen die Experten.

Das Handyvideo eines Anwohners zeigt: Es war ein Tornado, der in dem kleinen Ort Roetgen Dächer weggerissen und Vorgärten verwüstet hat. Am Tag danach berichten die Bewohner von Roetgen, wie sie von der Naturgewalt überrascht wurden – und beginnen damit, die Schäden zu beseitigen.

Nun steht Aufräumen und die Reparatur der beschädigten Häuser an. “Durch den Druck sind die Fensterscheiben kaputtgegangen”, sagte Glasermeister Sascha Jansen – und das an mindestens 20 Häusern. “So was habe ich noch nicht gesehen.”

0 Anzeige Ein Tornado hat am Mittwochnachmittag in der Eifel-Gemeinde Roetgen Dächer abgedeckt. Rund 35 Häuser und zwei Lagerhallen wurden beschädigt. Zehn Häuser davon sind nicht mehr bewohnbar, sagte ein Sprecher der Feuerwehreinsatzleitung der Städteregion Aachen am Abend. Zwei Häuser hätten kein Obergeschoss mehr. Fünf Menschen sind leicht verletzt worden, vier von ihnen wurden im Krankenhaus behandelt, sagte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstagmorgen.

Es war ein Tornado: Ein kurzer, heftiger Sturm hat in Roetgen in der Eifel 40 Häuser beschädigt – zwei Gebäude haben kein Obergeschoss mehr. Fünf Menschen wurden leicht verletzt.

Auf einem Video, das der WDR via Twitter verbreitete, ist zu sehen, wie eine deutlich erkennbare Windhose über den Ort zieht. Er ist durchgefegt, kurz und heftig, beschrieb der Sprecher der Feuerwehreinsatzleitung den Sturm. Dieser habe sich danach schnell wieder verzogen. Schäden gebe es relativ konzentriert an zwei Straßen der 8600-Einwohner-Gemeinde. Im Umland fielen Bäume um. Durch umherfliegende Teile wurden Autos beschädigt.

Fünf Verletzte und 40 beschädigte Häuser: An Tag nach dem Tornado in der Eifelgemeinde Roetgen ist für die Einsatzkräfte das ganze Ausmaß der Schäden sichtbar geworden. Fünf Menschen sind leicht verletzt worden, vier von ihnen wurden im Krankenhaus behandelt, sagte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstagmorgen. Nach dem Naturereignis am Mittwoch hatten die Einsatzkräfte zunächst von einem Verletzten berichtet. Außerdem wurden nach Feuerwehrangaben bis zu 40 Häuser beschädigt, zehn davon seien derzeit unbewohnbar. Zunächst war von 30 betroffenen Häusern die Rede gewesen.

Durch den Druck sind die Fensterscheiben kaputt gegangen, stellte Glasermeister Sascha Jansen fest – und dies an mindestens 20 Häusern. Der Wind habe das Glas in die Zimmer gedrückt. So was habe ich noch nicht gesehen. Ein Hotelier stellt kostenlos Zimmer und Logis zu Verfügung, weil mehrere Häuser unbewohnbar sind.

Klimawandel Hitzewellen fordern in Zukunft viel mehr Todesopfer Anzeige In der Grundschule in Roetgen wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet. Die Feuerwehr schätzte, dass etwa 30 Menschen vorübergehend eine andere Unterkunft bräuchten. Es sei aber davon auszugehen, dass in der Ortschaft an der belgischen Grenze viele von ihnen bei Verwandten oder Bekannten unterkommen könnten.

In der Grundschule in Roetgen war am Mittwochabend eine Betreuungsstelle eingerichtet worden. Die Feuerwehr schätzte, dass etwa 30 Menschen vorübergehend eine andere Unterkunft brauchten. Viele Menschen seien aber für die Nacht bei Bekannten untergekommen, berichtete Bürgermeister Jorma Klauss (SPD). Außerdem habe ein Roetgener Hotelier für die Betroffenen kostenlos seine Zimmer angeboten.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit mehr als 200 Kräften im Einsatz. Hinzu kamen rund 30 Polizisten. Am Vormittag setzen 350 Einsatzkräfte die Aufräum- und Reparaturarbeiten fort. Das ganze Ausmaß der Schäden wird jetzt erst deutlich. Aber hier hat jeder Roetgener geholfen, das war wirklich toll, sagte der Feuerwehrsprecher weiter.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigte, dass es sich bei dem starken Unwetter um einen Tornado gehandelt hat. Solche Windhosen sind zwar selten, können aber immer mal wieder aufkommen – selbst in Mitteldeutschland, sagte eine DWD-Sprecherin am Donnerstag.

Am Tag danach ist klar: Es war ein Tornado, der durch den kleinen Ort Roetgen gefegt ist. Dächer sind abgedeckt, zahlreiche Häuser beschädigt und zum Teil unbewohnbar. Es gibt mehrere Verletzte. Nun muss aufgeräumt und repariert werden.

Unter Tornados verstehen Wetterkundler eine Luftsäule mit Bodenkontakt, die um eine mehr oder weniger senkrecht orientierte Achse rotiert und sich dabei unter einer tiefen Wolkenbasis befindet. Weitere Voraussetzungen für das Entstehen sind laut DWD starke Temperaturgegensätze, aufsteigende Luft und die Zunahme der Windgeschwindigkeit. 2018 hatte der DWD deutschlandweit 17 nachgewiesene Tornado-Ereignisse registriert, davon vier in NRW.

Am Vormittag setzen 350 Einsatzkräfte die Aufräum- und Reparaturarbeiten in Roetgen bei Aachen fort. Hier hat jeder Roetgener geholfen, das war wirklich toll, sagte der Feuerwehrsprecher.

Roetgen – Sturm-Schock in NRW! In der Eifel südlich von Aachen hat am Mittwochabend eine Windhose gewütet. Das Schadensmuster erinnert an einen Tornado, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Aachen.

In der Gemeinde Roetgen wurden nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr rund 30 Häuser beschädigt. Zehn Häuser davon sind nicht mehr bewohnbar, sagte ein Sprecher der Feuerwehr-Einsatzleitung der Städteregion Aachen.

Darunter seien zwei Häuser, die nun kein Obergeschoss mehr hätten. Es habe einen Leichtverletzten gegeben, der vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht worden sei.

Er ist durchgefegt, kurz und heftig, beschrieb der Sprecher der Feuerwehr-Einsatzleitung das Naturereignis. Der Sturm habe sich danach schnell wieder verzogen.

Schäden gebe es relativ konzentriert an zwei Straßen. Laut Roetgens Bürgermeister Jorma Klauss sei es noch Glück, dass der Sturm nicht den noch dichter besiedelten Ortskern traf.

Auch im Umland seien Bäume umgefallen. Durch umherfliegende Teile wurden Autos beschädigt. Betroffen sein soll auch das kleine Gewerbegebiet der Ortschaft.

Die Feuerwehr geht davon aus, dass bei zehn unbewohnbaren Häusern etwa 30 Menschen eine Unterkunft benötigen. Es sei davon auszugehen, dass viele bei Verwandten unterkommen könnten. In der Grundschule in Roetgen wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet, ein Bus fährt Betroffene dorthin.

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