Tornado bei Roetgen nahe Aachen: Sturm Franz wütet in NRW, zerstört Häuser - BILD
Eifel: Das sind die Bilder der Tornado-Verwüstung in Roetgen
Roetgen – Sturm-Schock in NRW! In der Eifel südlich von Aachen hat am Mittwochabend eine Windhose gewütet. Das Schadensmuster erinnert an einen Tornado, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Aachen.

In der Gemeinde Roetgen wurden nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr rund 30 Häuser beschädigt. Zehn Häuser davon sind nicht mehr bewohnbar, sagte ein Sprecher der Feuerwehr-Einsatzleitung der Städteregion Aachen.

Darunter seien zwei Häuser, die nun kein Obergeschoss mehr hätten. Es habe einen Leichtverletzten gegeben, der vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht worden sei.

Tornado wütet in der Eifel

Er ist durchgefegt, kurz und heftig, beschrieb der Sprecher der Feuerwehr-Einsatzleitung das Naturereignis. Der Sturm habe sich danach schnell wieder verzogen.

Ein Tornado hat in der Eifel-Gemeinde Roetgen an der Grenze zu Belgien Dächer abgedeckt und rund 40 Häuser beschädigt. “Zehn Häuser davon sind nicht mehr bewohnbar”, sagte ein Sprecher der Feuerwehr-Einsatzleitung in der Städteregion Aachen am Mittwochabend. Zwei Häuser hätten kein Obergeschoss mehr. “Fünf Menschen sind leicht verletzt worden, vier von ihnen wurden im Krankenhaus behandelt.”

Schäden gebe es relativ konzentriert an zwei Straßen. Laut Roetgens Bürgermeister Jorma Klauss sei es noch Glück, dass der Sturm nicht den noch dichter besiedelten Ortskern traf.

Auf einem Video ist zu sehen, wie eine deutlich erkennbare Windhose über den Ort zieht. “Er ist durchgefegt, kurz und heftig”, beschrieb der Sprecher der Feuerwehr-Einsatzleitung den Sturm. Der Sturm habe sich danach schnell wieder verzogen. Schäden gebe es relativ konzentriert an zwei Straßen. Aber auch im Umland seien Bäume umgefallen. Durch umherfliegende Teile wurden Autos beschädigt.

Auch im Umland seien Bäume umgefallen. Durch umherfliegende Teile wurden Autos beschädigt. Betroffen sein soll auch das kleine Gewerbegebiet der Ortschaft.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit mehr als 200 Kräften im Einsatz. Hinzu kamen rund 30 Polizisten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigte, dass es sich bei dem starken Unwetter um einen Tornado gehandelt hat. “Solche Windhosen sind zwar selten, können aber immer mal wieder aufkommen – selbst in Mitteldeutschland”, sagte eine DWD-Sprecherin.

Die Feuerwehr geht davon aus, dass bei zehn unbewohnbaren Häusern etwa 30 Menschen eine Unterkunft benötigen. Es sei davon auszugehen, dass viele bei Verwandten unterkommen könnten. In der Grundschule in Roetgen wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet, ein Bus fährt Betroffene dorthin.

Es ist windig. Es ist nass. Und das seit Tagen. Aber heute poltert Sturmtief Franz mal so richtig los.

Nun steht Aufräumen und die Reparatur der beschädigten Häuser an. “Durch den Druck sind die Fensterscheiben kaputtgegangen”, sagte Glasermeister Sascha Jansen – und das an mindestens 20 Häusern. “So was habe ich noch nicht gesehen.”

Das Wetter gibt in Deutschland keine Ruhe. Das bleibt so bis zum Wochenende – ein Temperaturschub beendet das stürmische Treiben!

Es war wohl ein Tornado, der in dem kleinen Ort Roetgen Dächer abgedeckt und die Bewohner erschreckt hat. Zwei Häuser haben kein Obergeschoss mehr. Zum Glück gab es nur einen Leichtverletzten. (Quelle: dpa)

Fünf Verletzte und 40 beschädigte Häuser: An Tag nach dem Tornado in der Eifelgemeinde Roetgen ist für die Einsatzkräfte das ganze Ausmaß der Schäden sichtbar geworden. Fünf Menschen sind leicht verletzt worden, vier von ihnen wurden im Krankenhaus behandelt, sagte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstagmorgen. Nach dem Naturereignis am Mittwoch hatten die Einsatzkräfte zunächst von einem Verletzten berichtet. Außerdem wurden nach Feuerwehrangaben bis zu 40 Häuser beschädigt, zehn davon seien derzeit unbewohnbar. Zunächst war von 30 betroffenen Häusern die Rede gewesen.

Schwere Verwüstungen: Amateuraufnahmen zeigen, wie ein Tornado über die Eifel fegt. (Quelle: dpa)

Der Tornado hatte in dem Ort an der Grenze zu Belgien Dächer abgedeckt. Zwei Häuser hätten kein Obergeschoss mehr, sagte ein Sprecher der Feuerwehr-Einsatzleitung am Mittwochabend. Er ist durchgefegt, kurz und heftig, beschrieb der Sprecher die Windhose. Schäden gebe es relativ konzentriert an zwei Straßen. Auch im Umland seien aber Bäume umgefallen. Durch umherfliegende Teile wurden Autos beschädigt.

Am Tag nach dem Tornado in der Eifel steigt die Zahl der Schäden und Verletzten. Die Aufräumarbeiten im Ortskern beginnen. Bilder zeigen das Ausmaß der Verwüstung – ein Video den Tornado.

Bei dem Tornado in der Eifelgemeinde Roetgen sind mehr Menschen verletzt worden als zunächst angenommen. “Fünf Menschen sind leicht verletzt worden, vier von ihnen wurden im Krankenhaus behandelt”, sagte ein Feuerwehrsprecher. Bislang hatten die Einsatzkräfte nur von einem Verletzten berichtet. Außerdem wurden nach Angaben der Feuerwehr bis zu 40 Häuser beschädigt, zehn davon seien derzeit unbewohnbar. Zwei Obergeschosse seien abgerissen worden. Zunächst war von 30 betroffenen Häusern die Rede gewesen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigte am Donnerstag, dass es sich um einen Tornado handelte. Solche Windhosen sind zwar selten, können aber immer mal wieder aufkommen, sagte eine DWD-Sprecherin. Das Wetterphänomen weckt Erinnerungen: Im Mai 2018 fegte ein Tornado durch einen Ortsteil von Viersen und richtete einen Millionenschaden an.

Am Morgen begannen die Aufräumarbeiten nach dem Tornado, der am Mittwochabend den Ortskern der Eifelgemeinde südlich von Aachen getroffen hatte. “Die Hauseigentümer werden ihre Schäden begutachten, vielleicht kommen auch schon Versicherungen”, sagte der Roetgener Bürgermeister Jorma Klauss. Bereits am Abend waren mehr als 200 Einsatzkräfte mit Rettungs- und Sicherungsarbeiten beschäftigt, Notfallteams von Handwerkern waren im Einsatz.

Am Tag danach ist klar: Es war ein Tornado, der durch den kleinen Ort Roetgen gefegt ist. Dächer sind abgedeckt, zahlreiche Häuser beschädigt und zum Teil unbewohnbar. Es gibt mehrere Verletzte. Nun muss aufgeräumt und repariert werden.

Das Ausmaß der Verwüstung in der Dämmerung: 40 Häuser wurden beschädigt, fünf Menschen verletzt. (Quelle: Ralf Roeger/dpa)

Am Vormittag setzen 350 Einsatzkräfte die Aufräum- und Reparaturarbeiten in Roetgen bei Aachen fort. Hier hat jeder Roetgener geholfen, das war wirklich toll, sagte der Feuerwehrsprecher.

Der kurze, heftige Sturm hatte in dem Ort an der Grenze zu Belgien Dächer abgedeckt, Fenster eingedrückt und Bäume abknicken lassen. Videoaufnahmen zeigen den Tornado, der eine Schneise der Verwüstung zog. “Er ist durchgefegt, kurz und heftig”, beschrieb der Feuerwehrsprecher das Naturereignis. Der Sturm habe sich danach schnell wieder verzogen. Schäden gebe es relativ konzentriert an zwei Straßen. Auch im Umland seien aber Bäume umgefallen. Durch umherfliegende Teile wurden Autos beschädigt.

Der Sturm habe sich danach schnell wieder verzogen. Die Schäden waren am Abend durch die hereinbrechende Dunkelheit schwer abzuschätzen gewesen. Nur wo Technisches Hilfswerk und Feuerwehr ihre Strahler hatten, wurde die Kraft der Zerstörung sichtbar. Erst am Morgen offenbarte sich das ganze Ausmaß des Sturms. 350 Einsatzkräfte setzten die Aufräum- und Reparaturarbeiten fort. “Das ganze Ausmaß der Schäden wird jetzt erst deutlich. Aber hier hat jeder Roetgener geholfen, das war wirklich toll”, sagte der Feuerwehrsprecher.

Ein stark beschädigtes Dach in Roetgen: Zahlreiche Einwohner können ihre Unterkünfte nicht mehr bewohnen. (Quelle: Henning Kaiser/dpa)

In der Grundschule in Roetgen war bereits am Abend eine Betreuungsstelle eingerichtet worden, ein Bus fuhr die Betroffenen hin. Viele Bewohner der beschädigten Häuser seien allerdings bei Bekannten untergekommen. Ein Hotelier stellte nach Angaben der Stadt kostenlos Zimmer und Logis zur Verfügung. Natürlich habe der Sturm die 8.600-Einwohner-Gemeinde hart getroffen. “Aber wir sind gefasst, bei uns bricht keine Panik aus”, sagte der Bürgermeister.

Einigen Menschen sah man den Schreck am Abend noch an, wie der zierlichen Frau, die sich mit beiden Händen den Kopf hielt, ihn immer wieder ungläubig schüttelte. “Mein Mann und ich haben das zusammen aufgebaut. Jetzt wohnt mein Sohn drin”, sagte sie und schaute in die Dunkelheit. Kurz danach wurde im Schein von Strahlern ein abgedecktes großes Dach sichtbar. Gardinen wehten durch den Fensterrahmen. Der Sohn sei noch nicht zu Hause, sagte die Frau.

Aufräumarbeiten nach dem Tornado: Mindestens zehn Häuser sind derzeit nicht mehr bewohnbar, zwei Obergeschosse wurden den Angaben zufolge abgerissen. (Quelle: Henning Kaiser/dpa)

“Durch den Druck sind die Fensterscheiben kaputt gegangen”, stellte Glasermeister Sascha Jansen fest – und dies sei an mindestens 20 Häusern in der kleinen Straße der Fall. Der Wind habe das Glas in die Zimmer gedrückt. “So was habe ich noch nicht gesehen”, schüttelte er ungläubig den Kopf. Mit einem Glaserteam sei er vor Ort. Aber das zweite Team sei schon unterwegs.

“Mein Freund sucht Hilfe”, erzählte währenddessen Axel Cziesla, vor dessen Haus wartend. Das Dach sei abgedeckt und müsste schnell provisorisch repariert werden. “Wenn es wieder regnet, ist alles hin.” Kurz danach begann es, kräftig zu hageln.

Der Deutsche Wetterdienst bestätigte, dass es sich bei dem starken Unwetter in der Gemeinde mit rund 8.500 Einwohnern um einen Tornado gehandelt hat. “Solche Windhosen sind zwar selten, können aber immer mal wieder aufkommen – selbst in Mitteldeutschland”, sagte eine Sprecherin.

Unter Tornados verstehen Wetterkundler des Deutschen Wetterdienstes eine Luftsäule mit Bodenkontakt, die um eine mehr oder weniger senkrecht orientierte Achse rotiert und sich dabei unter einer tiefen Wolkenbasis befindet. Die genaue Höhe des aktuell so angerichteten Schadens ist bislang nicht bekannt – sie soll in den kommenden Wochen ermittelt werden.

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.