POL-AC: Polizeieinsatz in Kerpen/ Manheim - Folgemeldung - Räumung ...
Hambach: Polizei holt Braunkohlegegner aus besetztem Haus
Der Hambacher Forst war in den vergangenen Monaten zum Symbol für den Kampf von Umweltschützern gegen Kohleverstromung geworden: Der RWE-Konzern will dort ab Mitte Oktober hundert Hektar Wald für die Vergrößerung des Tagebaus roden. Nun hat das Gericht in Münster die Rodung gestoppt.

Donnerstag, 8. November, 13.55 Uhr: Nach einer mehrtägigen Unterbrechung hat die Polizei am Donnerstag die Räumung der von Kohlegegnern besetzten Häuser im rheinischen Braunkohlerevier fortgesetzt. Nach Angaben der Beamten in Aachen holten die Einsatzkräfte einen Mann vom Dach eines Gebäudes in der verlassenen Siedlung Kerpen-Manheim, in dem sich noch fünf weitere Menschen aufhielten. Diese verließen das Haus freiwillig.

Zur Personalienfeststellung wurden einige Besetzer vorübergehend in Gewahrsam genommen, Festnahmen gab es nicht. Kerpen-Manheim soll dem Braunkohletagebau Hambach weichen, um den es seit Monaten erbitterte Konflikte gibt. Der nicht mehr bewohnte Ort gehört dem Energiekonzern RWE, der Anzeige wegen Hausfriedensbruchs stellte.

Die Besetzer befanden sich in einer Doppelhaushälfte, die übrigen Gebäude waren leer. Laut Polizei waren ein Mann und eine Frau auf das Dach des Hauses geklettert. Mit einem Hubwagen fuhren Beamte hinauf und brachten einen Mann hinunter. Die Frau war zuvor selbst in das Haus zurückgekehrt. Darin stießen Beamte auf fünf Besetzer. 

Die Räumung der Häuser hatte vor zwei Wochen begonnen. Die Polizei unterbrach den Einsatz aber wegen eines beim Verwaltungsgericht Köln eingegangenen Eilantrags eines Besetzers vorerst. Der vertrat die Auffassung, es handle sich um eine Versammlung, die durch das Grundgesetz geschützt sei. Die Kölner Richter verwiesen die Sache später zur Entscheidung weiter an das Aachener Verwaltungsgericht.

Das Aachener Verwaltungsgericht lehnte den Antrag Ende Oktober ab. Die Argumentation des Antragsstellers sei nicht nachvollziehbar. Es sei nicht erkennbar, dass die Besetzung eine Versammlung oder Kundgebung mit dem Ziel sei, an der öffentlichen Meinungsbildung mitzuwirken. Das öffentliche Interesse an einer Räumung überwiege.

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Verstehe nicht das solche Leute Aktivisten genannt werden,es war vielfach zu sehen das die Sogenannten Aktivisten vermummt waren. In Deutschland herrscht Vermummungsverbot,haben sie Angst erkannt zu werden. Wer bezahlt den Schaden den sie anrichten?

@ Demonstranten an Gleisen festgekettet: Notbremsung verhindert Unglück … Die gehören samt und sonders in den Knast. Und deren Unterstützer in Politik und Medien gehören angeklagt und verurteilt.

und sollte daher auch bestraft werden, dass diese solches tun können! Manches Mal fragt man sich schon, in was für einem Land wie hier wohl leben! Wohl in einem, in dem dieses ihnen leider möglich ist und die Polizei machtlos ist, weil dieser es nicht erlaubt ist, gegen illegales Verhalten vorzugehen!

nicht auf,jetzt gefährten die noch das Leben anderer Menschen oder treiben sie in einen Schock.Leid können hier die Polizisten und der Lockführer tun.Hoffentlich reagieren hier die Gerichte genauso schnell wie in Cemnitz ( Hitlergruß),wenn die mal alle eine spürbare Strafe bekommen und die Kosten tragen müssen wäre das mal ein gerechtes Zeichen.Mit so einen Verhalten schwindet die Sympatien für diese angeblichen Aktivisten

Was sie dem Lokführer antun wenn er diese Deppen nicht sieht und er sie überrollt ? Die sollen sich mal bei Lokführern erkundigen bei denen Selbsttöter vor den Zug gesprungen sind! Aber der interessiert ja nicht …. Man man man ,da kann man nur den Kopf schütteln bei soviel geballter Idiotie.

Welcher Politiker,welcher Richter ….. will seine verweichlichten Kinder verhaftet sehen .. Und genau solche angeblichen Aktivisten werden später in die Politik gehen siehe Roth,Fischer ….. Wahrscheinlich sind auch Richter darunter

rechtzeitig ankündigt, dass künftig nur noch blinde Lokführer auf dieser Strecke eingesetzt werden. Sicher würde sich dann der eine oder andere , der sich sein Hirn noch nicht weggekifft hat überlegen, ob er sich an die Schienen kettet.

Wenn selbst Grüne in der Regierung diesen kohleabbau gutgeheissen hat, welche Aktivisten demonstrieren dann und wie bestreiten solche ihren Lebensunterhalt?

Jeder einzelne der sich da ankettet gehört vor einen Richter und sollte zur Verantwortung gezogen werden, incl der Schadensersatzforderungen der Bahn für ihren Lokführer.Scheinbar sind die Menschen die sich da als Robin Hoods fühlen echt nicht zu Kompromissen bereit und sollten eine richtige Breitseite bekommen. Die Polizei muss sich laufend wegen diesen Krawalltüten bemühen und das Risiko eingehen verletzt zu werden. Das ist kein Zustand mehr. Staatsanwälte, Arbeitsamt Mitarbeiter und Job Center Mitarbeiter gehören vor Ort um mal eine Inventur zu machen wer da alles so gegen das Recht verstößt. Was wäre für ein Geschrei entstanden wenn jemand verletzt worden wäre durch die Bahn, oder gar tot?

diese Herrschaften nennt man "Aktivisten" und wenn Normalbürger gegen falsche Politik demonstrieren sind es "Nazis". Merkt ihr was?

Einige Tage war Ruhe, jetzt hat die Polizei erneut ein von Braunkohlegegnern besetztes Haus im Kerpener Ortsteil Manheim geräumt. Einen Aktivisten mussten die Beamten vom Dach holen.

Die Polizei hat nach einer mehrtägigen Unterbrechung erneut Aktivisten aus einem Haus am Braunkohletagebau Hambach in Nordrhein-Westfalen geholt. Die Beamten hätten die Besetzer zunächst per Lautsprecherdurchsage aufgefordert, das Gebäude im Kerpener Ortsteil Manheim freiwillig zu verlassen, sagte ein Polizeisprecher.

Als die Braunkohlegegner der Aufforderung nicht folgten, hätten Polizisten die Besetzer aus den Häusern geholt. Nach Angaben der Beamten holten die Einsatzkräfte einen Mann vom Dach des Gebäudes, in dem sich noch fünf weitere Menschen aufhielten. Zur Personalienfeststellung wurden einige Besetzer vorübergehend in Gewahrsam genommen, Festnahmen gab es nicht. Mehrere Hundertschaften seien im Einsatz gewesen.

Das Dorf Manheim soll dem Tagebau weichen. Die besetzten Gebäude gehören dem Energiekonzern RWE, der Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs bei der Aachener Polizei gestellt hatte. Ende Oktober hatte die Polizei bereits 13 besetzte Häuser geräumt und 23 Besetzer herausgeholt. Seit Wochen gibt es Konflikte zwischen der Polizei und Braunkohlegegnern, die die Ausweitung des Tagebaus Hambach verhindern wollen.

Die Räumung der Häuser hatte vor zwei Wochen begonnen. Die Polizei unterbrach den Einsatz aber zwischenzeitlich wegen eines beim Verwaltungsgericht Köln eingegangenen Eilantrags eines Besetzers. Der vertrat die Auffassung, es handle sich um eine Versammlung, die durch das Grundgesetz geschützt sei. Die Kölner Richter verwiesen die Sache zur Entscheidung weiter an das Aachener Verwaltungsgericht.

Das Aachener Verwaltungsgericht lehnte den Antrag Ende Oktober ab. Die Argumentation des Antragsstellers sei nicht nachvollziehbar. Es sei nicht erkennbar, dass die Besetzung eine Versammlung oder Kundgebung mit dem Ziel sei, an der öffentlichen Meinungsbildung mitzuwirken. Das öffentliche Interesse an einer Räumung überwiege.